struppi_X

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RE: Deutschland und russische Rohstoffe: Lieber Auto fahren statt der Ukraine helfen | 04.05.2022 | 09:16

"Jenseits aller ernst gemeinten Solidaritätsbekundungen mit der Ukraine zeigt sich: Die Beibehaltung unseres extremen Energieverbrauchs und der auto- und flugzeugfixierten Mobilität sind uns allemal wichtiger, als Putins fossilen Supermarkt durch konsequentes Energiesparen zu attackieren. Zuerst kommen das SUV, der Shopping-Flug nach München und der eigene warme Hintern, dann das Grauen in der Ukraine. Die eine Welt geht unter, die andere ist in Ordnung, solange das Handy aufgeladen und der tiefergelegte Wagen vollgetankt ist."

So bastelt man sich eine Welt, in der es immer nur eine Wahrheit gibt und die anderen immer die dummen und bösen.

Ich habe keine Solidarität mit der Ukraine, da dieser Krieg gegen die eigenen Menschen seit 2015 von ihr schon lange hätte beendet werden können, wenn sie gewollt hätte (oder sie nicht auf die einflüsterer aus Washington gehört hätten). Natürlich muss dieser Krieg beendet werden, aber diese Sanktionen helfen dabei nicht und schaden nur den Menschen in Europa. Und sicher geht nicht Welt unter, wenn das heizen nächsten Winter kaum noch bezahlbar ist und wenn die Lebensmittelpreise deutlich steigen, es kann aber bedrohlich werden für den einzelnen. Ob die Menschen, die einen Flug zum shoppen nutzen davon betroffen sind, wage ich zu bezweifeln.

Für diesen NATO Krieg auf den Rücken der Menschen in der Urkaine bezahlen wir, die für ihren täglichen Lebensunterhalt arbeiten gehen müssen. und ja, wenn ich meinen alten Clio ab und zu volltanke, damit ich am wochenende einen Ausflug in's Umland machen kann, dann ist für mich die Welt noch ein bisschen in Ordnung. Das die Energie- und Nahrungsversorgung nur für irgendwelche vom Autor als privilegiert angesehenen Menschen eine Rolle spielt, ist ein Drall in unserer Medien, die sich völlig von den Menschen entfernt haben.

Absurderweise sind es genau diese Menschen, die im Überfluss leben, die uns weismachen wollen wir müssten unser Leben ändern, während der Absatz von Luxusgütern aller Art gerade boomt.

RE: Tesla in Grünheide: Alarm in der Idylle | 04.05.2022 | 08:49

Danke, für den Link, ich arbeite mit solchen Sachen seit über 30 Jahren, daher kenne ich die Wirkung von Lösemittel. Aber auch ich kann nicht erkennen wo das Tri erwähnt wird?

"Hab mit dem Gift ein halbes Jahr gearbeitet, mit meiner Gesundheit bezahlt, jeder Tropfen wirkt verheerend auf Mensch, Tier & Grundwasser!!!"

Ich kann mir gut vorstellen in welchem Kontext das war. Als Akademiker glaubt man gerne mal immer alles besser zu können. Wenn deine Vorgesetzten dir keine ordnungsgemäße Einweisung gegeben haben, ist das natürlich tragisch, aber es gab seit beginn der 90er klare Vorschriften und Grenzwerte und ab Ende der 90er wurde es im universitären Umfeld kaum noch (als Lösemittel) genutzt, da es ozonschädlich ist.

Aber wenn wirklich Arbeitnehmer nach 1990 (als langsam eine deutliche Verbesserung für den Schutz der Gesundheit von Arbeitnehmer begann) noch damit so arbeiten mussten, dass ihre Gesundheit gefährdet wurde, dann ist das ganz klar eine Verfehlung deines Arbeitgebers.

Witzig finde ich auch, das du fast den ganzen Wikipedia Artikel kopiert hast, nur die Stelle wo klar wird, dass es heute nicht mehr verwendet wird nicht.

"Aufgrund seiner guten fettlösenden Eigenschaft, der Flüchtigkeit und Nichtbrennbarkeit ist Trichlorethen, neben verwandten Verbindungen wie z. B. Tetrachlorethen, eines der gebräuchlichsten Reinigungs-, Entfettungs- und Extraktionsmittel gewesen. Es fand beispielsweise Verwendung in der Metall- und Glasindustrie, bei der chemischen Reinigung und in der Textilbearbeitung. Noch heute ist es von Bedeutung als Schwerflüssigkeit bei Mineralien und als Zwischenprodukt bei chemischen Synthesen. Außerdem wird es in der Bitumen- und Asphaltindustrie als Lösemittel für Bitumen verwendet. "

Das ein paar Tropfen "verheerend" sind halte ich auch für ein Gerücht, solche Stoffe entfalten ihre Wirkung vor allem bei längeren Einfluss auf den Körper und werden i.d.R. biologisch relativ schnell verarbeitet. Auch die Giftigkeit ist mit über 2g/kg relativ gering. Die Gefahr ist vor allem die Krebserzeugung und die langfristigen Folgen auf Nerven und evtl. andere Organen bei längerer Einwirkung. Wer sich aber gut schützt mit geeigneten Handschuhen und an gut belüfteten Orten damit arbeitet muss sich keine Sorgen machen.

RE: Tesla in Grünheide: Alarm in der Idylle | 03.05.2022 | 11:09

Irgendwie klingt das nicht dramatisch. Das in einer grossen Fabrik auch mal etwas auslaufen kann sollte niemand überraschen und das es sich nicht wirklich um etwas gefährliches handeln kann, sollte eigentlich klar sein, wenn man die Bilder sieht die es dazu gibt. Da wurde etwas Sand verstreut und gut ist

https://taz.de/picture/5517823/948/Tesla-Stoerfall-Lack--2.jpeg

Mit "Lack" im weitesten Sinne hat das nichts zu tun. Ich vermute eher das es sich um eine Art Beize handelt, mit dem die zu lackierenden Teile behandelt werden. die Einstufung "umweltgefährdend" ist dabei aber auch nicht hilfreich, das trifft auf nahezu alles zu. Interessant wäre es zu Wissen, ob es sich um etwas wässriges handelt, eine Säure und/oder ob die Flüssigkeit Metalle enthält. Das sind in solch einen Fall die durchaus problematischen Inhaltsstoffe.

Es kann sich aber auch um etwas völlig harmloses handeln, was durch Verdünnung in der Natur keinerlei negativen Effekt hat.

RE: Alternative zu russischem Gas? Frackinggas aus den USA ist teuer, umweltschädlich, tödlich | 29.04.2022 | 14:20

Es geht doch nur darum, dass Unternehen wie BlackRock, JP Morgan oder Bloomerberg ihre Rendite steigern. Zu glauben es ginge bei der Diskussion des Klimawandel um das Klima oder im Ukrainekrieg um die Menschen, zeigt lediglich den Erfolg der Public relation Kampagnen dieser Organisationen. Wir (also die von uns bewohnten Staaten) leiten aktuell viele Milliarden in den Finanzsektor der Rüstungs- und Energieindustrie ein Bombengeschäft.

Letztlich geht es vor allem darum, dass die Staaten nicht nach dem Gemeinwohl handeln und alles womit Rendite erzielt werden kann "privatisiert" wird. Eine Entwicklung die in den letzten 2 Jahren apokalyptische Züge angenommen hat und durch den Krieg noch mal richtig propagandistisch durchexerziert wird. Schön zu sehen ist dabei wie die Gefühle der Menschen "mitgenommen" werden. Man wähnt sich mit seiner Meinung immer auf der guten, der allerbesten und moralisch höchsten Seite. Bernays wäre stolz auf die Stakeholder

RE: Die Zeitenwende - eine Analyse | 30.03.2022 | 14:37

Den Artikel gibt es auch auf Hintergrund.de (wo ich ihn zuerst gelesen habe)

https://www.hintergrund.de/politik/welt/pfeifen-im-dunklen-walde/

RE: Die Zeitenwende - eine Analyse | 30.03.2022 | 14:27

Danke für die informative Anaylse!

Erstaunlich sind die Rekationen. Man debattiert heute nicht mehr, sondern verteidigt aggressiv Narrative. es ist letztlich erschüttert, dass heut kaum noch andere Sichtweisen präsentiert werden können und das die meisten Medien zu einer Art NATO Verkündungsorganen geworden sind. Was dazu führt dass alle glauben dadurch "die Wahrheit" zu kennen, weil es ja "alle" schreiben und dann erstaunt sind, wenn am Ende nichts von dem erfüllt wird, was vorher versprochen wurde und für die Auswirkungen der Menschen vor Ort gar nicht zu sprechen. Davon war in den letzten jahren aus dem Donbass wenig zu lesen.

RE: Wieso ich für Präsenzunterricht bin | 11.02.2022 | 13:39

"Ein Gesichtspunkt ist, dass mit Lüftungs-Systemen - wie es sie z.B. in Flugzeugen, Zügen und manchen Gaststätten gibt - die Ansteckungsgefahr deutlich vermindert werden könnte."

Ist das eine Wissenschaftliche Erkenntnis die auf kausale zusammenhänge beruht oder wird hier nur aufgrund irgendwelcher technischer Messungen etwas spekuliert?

Denn wenn es tatsächlich so einfach wäre, müssten solchen Anlagen in Krankenhäuser ja Standard sein, sind sie es?

Die Frage ist, würde man wenn man niemanden mehr in der Schule testen würde, irgendetwas von einem Virus bemerken?

Gibt es irgendeine Korrelation der tatsächlichen Krankheitsfälle mit denen der positiv getesteten?

Meiner Ansicht nach wären wir längst schon mit der Pandemie durch, wenn die Schulen nicht geschlossen worden wären. Eine schnelle natürliche Verbreitung und Immunisierung ist nromale Ablauf einer neuen Viruswelle und je schneller er sich nicht mehr verbreitet umso weniger Todesopfer gibt es. Das künstliche verlängern der Pandemie, wie wir es erleben dürfte eher das Problem sein, als die Frage ob Kinder dieses Virus in ihr Immungedächnis aufnehmen.

RE: Reden, nicht schreien | 28.01.2022 | 13:20

"Mal unabhängig vom Wahrheitsgehalt dieser Behauptung, dem stehen, bei mittlerweile rd. 8 Milliarden verabreichten Impfdosen weltweit, verhinderte Corona-Tote von einigen Millionen gegenüber!Der Verquere ist verwirrt!"

Das ist die Aussage der Pharamindustrie. Wenn man dieser Glauben möchte, dann ist das so.

Das aber tatsächlich in den Abrechnungsdaten der Krankenkassen allein in deutschland zehntausende Menschen mit schweren Impfschäden in den Krankenhäuser behandelt wurden, wird nicht wahrgenommen. Man könnte daran erkennen, dass es sich um Präparate handelt, die mehr Schaden hervorrufen als alle zuvor, mit denen geimpft wurde.

Gerade bei dem Thema Gesundheit und Medizin ist es wichtig auch andere zu hören, als nur auf die Hersteller der Produkte. Das sollte eigentlich Konsens sein, aber die Pharmalobby hat über Jahre es geschafft kritische Stimmen komplett aus der öffentlichen Debatte zu entfernen.

RE: Reden, nicht schreien | 28.01.2022 | 13:16

"Diese sog. Spaziergänge werden von Rechtsradikalen, der Naziorganisation 3 Weg, der AfD etc. Via Telegram organisiert und orchestriert. Das ist allgemein bekannt. "

Ob das "allgemien bekannt" ist weiß ich nicht, aber zumindest in meiner stadt stimmt das nicht. Hier laufen vor allem (ehemalige) Grüne und Linke. Aber was der protest gegen die Coronamaßnahmen mit Rechts oder Links zu tun hat erschliest sich meinem Weltbild sowieso nicht. Niemand läuft auf diesen Demo um für den Holocaust demonstrieren.

Ich sehe solche Behauptungen als Verharmlosung von Nazi und ich habe schon vor welchen gestanden, bei denen ich froh war das wir mehr waren. Wer diese spaziergänger damit vergleicht weiß nicht was Nazis sind.