RE: Facebook und das Versagen der Meinungselite | 23.01.2016 | 17:34

EIN Blick genügt, man muss nur "Erfolg Hartz 4" oder " Hartz 4" googeln.

- "Erfolg Hartz 4": http://bit.ly/1nryQCx

- " Hartz 4": http://bit.ly/1OF4cOF

Und auffällig ist, dass auch wenig bis gar nichts zu hören ist, vom "bekehrten Hartz 4ler" (in Art "Es war hart, aber im Nachhinein...").

RE: Das geplante Staatsversagen | 23.01.2016 | 14:26

Man erlebt(e) ja diese großen, rasanten Veränderungen nicht nur als Teil der Gesellschaft, sondern auch ganz persönlich. Und dass man, solange es sich in Grenzen hielt, der Politik - im Sinn Politik ist Profession, Beruf - weitgehend überlassen hat. - Ja. - Schon auf 5 km Entfernung wirkt es ja geradezu inflationär, was die normalen Bevölkerung alles noch bezahlen soll. Schon alleine die immer kürzere Abfolge, gestern der nächste Griechenland-Rettungsschirm, heute Flüchtlinge, und während TTIP schon auf der Tagesordnung steht (und eigentlich schon beschlossen ist), und, nebenbei teures Fracking-Gas aus der USA (war Schmidt eigentlich auch nur Putin-Versteher). Die Einseitigkeit ist einfach unfassbar, - unglaublich. Und wenn dann auch noch die armen Reichen im großen Stil geschont werden müssen, und die Presse zur ausgelagerten Marketing-Abteilung der Regierung verkommen ist.

Man müsste sich ja auch nur die Mühe machen zu fragen 'Wenn ihre ökonomische, finanzielle Sicherheit nicht auf dem Spiel steht, was würden Sie dann zu der Flüchtlingsproblematik sagen?'

RE: Ziemlicher Blödsinn | 23.01.2016 | 12:10

Was dabei interessant wäre, warum verhält sich deutsche Politik so. Ist es so eine Art um sich greifende Facebook-Hysterie, Daumen hoch- Daumen runter für Merkel.

Allein dass Griechenland-Rettungsschirm und Flüchtlingsproblem so kurz hinter einander auftraten, hatte etwas alarmierendes. Und 'Lügenpresse' könnte im Aufruhr der Regierung seine Entsprechung haben, nur halt auf anderer Ebene.

In Großbritannien sieht man schon die - vor allem negativen- Folgen einer privatisierten Rente, Welfare, das US-Hartz 4 (wenn auch vereinfacht) gibt es schon seit 1995, aber die Arbeitsstunden-Produktivität hat sich um 35% verbessert.

Man lese Albrecht Müller, ein gestandener Willi Brandt und Helmut Schmidt Regierungs- SPDler. Die Politik war ja nicht nur auf Sicht zu fahren, sondern fand ja auch hauptsächlich hinter schweigendem Vorhang statt (und so wie es jetzt bei TTIP, TISA deutlich sichtbar wird).