Superwoman

When I'm a mess, I put on a vest with an S on my chest
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RE: So kommt ihr nicht davon | 15.03.2013 | 08:58

Danke!

endlich mal ein Bericht unter Tausenden, der nicht davon ausgeht, dass hier irgendetwas Bedeutendes passiert sei. Es reicht mir eigentlich völlig, dass ich mich als Nicht-Sportinteressierte mit den seitenweise und stundenlangen Berichten über Events abfinden muss, die von mäßig bis gar nicht schwitzenden Millionären schwafeln. Jetzt muss ich mir auch noch seitenweise und stundenlang von allen Seiten anhören, der neue Clubvorstand hat jemandem das Zepter gereicht und alle seien gespannt, ob sich was ändert. In diesem Club hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert, oder?

ich stelle mir "weiß Gott ;-)" andere Fragen und habe ganz andere Probleme.

Übrigens: wenn Gott seinen Stellvertreter selber wählt, wieso ist die Wahl dann nicht einstimmig?

RE: Bedeutende Esoteriker X - Hajo Schmidt | 27.02.2013 | 19:58

Es wundert mich immer wieder, wenn jemand mich davor warnt, mich auf die Wissenschaft zu verlassen, und mich stattdessen dazu bewegen will, hohlen Phrasen und ausgelutschten Weisheiten von irgendwelchen Gurus Glauben zu schenken, die seit Tausenden von Jahren immer wieder ein paar Dumme (erschreckend viele in unserer "gottlosen" Zeit) gefunden haben, denen Realität zu hoch war.

Wissenschaft ist das Einzige, dass logisch und annehmbar Dinge erklären kann - was nicht heisst, dass

BertamBerg:Wenn Wissenschaftler so tun, als ob nur etwas existieren könne, was sie nachgewiesen hätten, gibt es eine endlos lange Liste von Seiendem, Eigenschaften, Fähgkeiten etc., die ungeachtet eines fehlenden wissenschaftlichen Nachweises existieren.

Das wäre ungefähr so, als ob ich behauptete, was ich nicht fotografieren kann, sei nicht da. Für wie blöd halten Sie die Wissenschaft? Sie scheinen den Grundgedanken nicht verstanden zu haben. Erst durch Wissenschaft bekommen wir genügend Licht in die Sache, um auch im Dunklen Fotos machen zu können. Sie bleiben ein Versuch, aber gerade die Wissenschaft ist bescheiden genug und immer offen für Gegenbeispiele, diese Versuche als vorläufiges Wissen darzustellen. Und ich bin gespannt auf weitere Versuche, mir die Welt zu erklären, statt irgendeinem dahergelaufenen "Erleuchteten" auch nur ein Wort abzukaufen über das "Seiende".

RE: Bedeutende Esoteriker X - Hajo Schmidt | 27.02.2013 | 19:57

Esoteriker (Menschen mit bewegtem Innenleben)

dazu fällt mir das "irritable bowel syndrom" ein..

Schade, dass nicht alle lachen können über Merdeisters Beitrag zur Reihe - ich wünsche mir mehr davon. Denn es ist schön zu sehen, dass es auch hier Leser und Kommentierende gibt, die nicht gleich ausflippen und Blasphemie schreien, sondern eher wie ich nüchterner in ihren Ansichten sind - das Spirituelle alsBesoffenes zu bezeichnen ist ein von mir schon länger gemochter Vergleich...

Delloc: Trotzdem sind mir die Menschen näher, die nicht zulassen, dass ihre Existenz und die lebendige Einzigartigkeit ihres Wesens in abstrakten Theorien und Modellen definiert und erklärt wird.

Mir sind die Menschen näher, die nicht zulassen, dass ihre Existenz und Einzigartigkeit ihres Wesens in esoterisch - verdrehten, verklärt-verträumten Theorien und unrealistischen, herbeiphantasierten Modellen definiert wird. (erklären kann ich das nicht nennen)

RE: Was es für mich bedeutet, Deutsche zu sein | 26.02.2013 | 20:23

Danke an alle für die Kommentare

Interessant, was bei euch hängenblieb. Die "Pünktlichkeit" hätte ich erwähnen müssen, stimmt. Das macht das Leben einfacher, denke ich, wie vieles, was mit Regeln zu tun hat, egal ob man mich als spießigen Beamtenarsch bezeichnet. Aber bei Rot auch schon mal über die Ampel gehen, passiert mir - vielleicht zu viel kriminelle Energie durch die niederländischen Anteile?

Rose,

gut, dass dein zweiter Beitrag es klärt, sonst hätte ich mich von deinem ersten Kommentar durchaus angesprochen und fast angemacht gefühlt. Meine Kinder sprechen naturgemäß zwei Sprachen gut und werden wie ich mehrere Sprechen lernen - und nicht mäßig und nicht weil es "in" ist. Ich habe mich mit den Auslandsaufenthalten nicht wichtig tun wollen - es ist passiert und war nicht ein "Verdienst" obwohl nur Gutes dadurch entstanden ist.

Hast du denn auch etwas dazu dazu zu sagen, worum es mir wohl ging? Fühlst du dich deutsch und traust dich, es in internationaler Gesellschaft zu sagen? Das kann einem nämlich manchmal schwer fallen, denke ich.

Unwisenomad

du liest vielleicht einiges mehr in meinen Text, als ich damit ausdrücken wollte. Vielleicht steckt es auch drin, es ist deine Lesweise. Was die "Ettiketierung" betrifft - ist es nicht merkwürdig, dass gerade in unserem Bestreben nach Globalisierung, Europa und Zusammenwachsen das Bedürfnis Einzelner nach kleinen Gruppen größer zu werden scheint? Dass Dialekte erhalten bleiben müssen, dass Vereine wieder (immer noch?) so wichtig sind, das man sich abgrenzt in Wohnanlagen, ausschließlich mit seinesgleichen umgeht und Gemeinsamkeiten sucht bei allem, was man mit anderen tut - statt sich für die Vielfalt, das Neue, das Andere interessiert. Die Gefahr besteht, dieses dann abzulehnen und als Gefährdung zu betrachten, etwas, das in seine heile Welt einbricht, die man sich zusammengezimmert hat.

Mit Religion kann ich nichts anfangen, aber Brauchtum, Traditionsbewusstsein. Vereinsleben, Yoga und verschiedenste Esoterikschattierungen sind moderner Religionsersatz. Man muss nicht einer Sekte beitreten, der Karnevalsverein lässt genauso nur die "rein", die sich anpassen.

Identitätssuche - jeder auf seine Art. Am einfachsten ist es scheinbar, sich zu finden, in dem man sich von anderen abgrenzt, statt aufgeschlossen zu bleiben und sich zu trauen, auch allein da zu stehen.

RE: Schluss mit dem Pessimismus! | 26.02.2013 | 09:23

Mir gefällt es, von einem Menschen, der halb so alt ist wie ich, zu hören, dass er die Hoffnung nicht aufgibt. Und sich besinnt darauf, dass es immer schon "schlimm" war. Jede Generation hat die gleichen Probleme, nur anders. Aber weiterbringen - irgendwie - wird uns nur, wie Idefix schön sagt, nicht aufzugeben, nicht zu resignieren und hinzunehmen, was auch immer kommen möge. Dieser Optimismus, gepaart mit politischen Bewusstsein ist es, den ich bei vielen Jugendlichen/jungen Menschen vermisse. Wir waren noch gegen den gläsernen Menschen, sie geben alles freiwillig preis, wir gingen auf die Straße, wenn uns was nicht passte, sie höchstens für Krawalle ohne klare Ziele - diese Vorurteile sehe ich gerne widerlegt.

Sie haben es schwer heutzutage - aber vielleicht auch nur, weil die Erwartungen zu hoch geschraubt wurden von Leuten wie uns, die vor 20 Jahren um die Freiheiten gekämpft haben, die auf einmal doch nicht lebbar sind. Wir pochten auf Individualismus und "jeder darf tun, was er will" - sie müssen nun damit leben, dass keiner mehr Feldarbeit machen will und Arbeitsverträge nur noch 6 Monate dauern.

Schön, dass es noch Leute gibt, die die Welt verbessern wollen, selbst wenn sie sie verschlimmbessern, wie wir alle höchstens behaupten können.

RE: Mark Twain und die deutsche Sprache | 22.02.2013 | 00:14

http://usa.usembassy.de/classroom/Mark%20Twain/Mark%20Twain%20Awful%20Broschuere.pdf

hier findet man einige Briefe von Mark Twain in Deutsch und nette Hintergund-Anekdoten. die Rede selbst in einer Mischung aus Deutsch und Englisch, die sehr lustig ist, und noch immer nicht die 100% Belege dafür, ob er den gesamten Text (allein?) übersetzt / geschrieben hat. Das Englische Original ist von 1880. die Rede und Übersetzung, Veröffentlichung der deutschen Version von 1897!

RE: Mark Twain und die deutsche Sprache | 21.02.2013 | 23:48

interessant, wäre wirklich gut, wenn man den jeweiligen Autor herausfinden könnte - das mit dem Turner überzeugt mich fast. in der Quelle fand ich:

Textgrundlage: Mark Twain: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Ausgewählt und zusammengestellt von Norbert Kohl. Band 4: Bummel durch Europa. Deutsch von Gustav Adolf Himmel. Frankfurt am Main (Insel) 1985. S. 527–545. — Die Übersetzung wurde vonMichael Schneider revidiert und ergänzt.

ohne Angabe, ob die auf Deutsch gehaltene Rede tatsächlich ursprünglich von Twain so geschrieben wurde..

RE: Beschnittene haben schlechteren Sex | 19.02.2013 | 23:27

Diese dänischen Wissenschaftler denken auch so:

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=yfGkZZ-KzpU#!

RE: Es ist vorbei | 17.02.2013 | 23:09

tschuldige, aber du schriebst selbst unter deine Aufzählung "davon mag ja so mancher träumen" - damit vorweg nehmend, dass ein Mann sich solche Situationen ganz anders ausmalt, daher musst du mit diesen Bemerkungen rechnen.

Es tut mir leid, dass du in diesen Beispielen als Sex-Objekt wahrgenommen wurdest und Frauen, die sich von dir etwas wünschten, aber nicht bekamen, als aggressiv und nachtragend erlebt hast.

Der große Unterschied ist aber nicht nur, dass andersrum das Massenphänomen zu beobachten ist, sondern, dass du keine ANGST hattest. du hast dich ein wenig verunsichert gefühlt, und wenn eine Frau dich wegen Verweigerung selbst angreift, sicher ungerecht behandelt gefühlt. Aber eine Frau, in de meisten Fällen, ist kleiner und schwächer als ein Mann. Eine Frau, wenn sie nicht Selbstverteidigung gelernt hat, kann sich nur schwer wehren. Wenn ein Mann erst mal auf ihr liegt, selbst dann nicht. und selten hab ich gehört, dass Waffen eine Rolle spielen dabei, wenn eine Frau einen Mann rumkriegen will

Was Männer sich nur schwer vorstellen können, ist, wie man nach einem - als Scherz gemeintem vielleicht - Griff zwischen die Beine von einem Unbekannten, noch stundenlang zittert und seine Haustüre verschließt, aus Angst, zu Freiwild geworden zu sein. Das kann und will den meisten nicht in den Kopf.