Superwoman

When I'm a mess, I put on a vest with an S on my chest
Superwoman
RE: Himmelszeichen | 17.02.2013 | 14:06

*****

interessante Zusammenstellung von Ereignissen, da könnte man doch glatt eine neue Glaubensgemeinschaft drauf gründen.

ich bin sicher wir finden für viele sogenannten "Naturereignisse" noch einen Beweis für den "göttlichen Fingerzeig", wenn wir nur phanstasievoll genug Verknüpfungen anstellen und das Prinzip "Zufall" mal außer acht lassen - worin die Religionen ja schon immer groß waren.

Solln wir?

RE: Wieder was gelernt | 15.02.2013 | 20:57

interessant und einleuchtend

mein erster Gedanke hier

Die Folge ist, dass unsere Neigung, eh vorzugsweise mit jenen zu kommunizieren, die uns ideologisch nahestehen, verstärkt wird. Dafür blenden Google, Facebook und Twitter all jene Einwürfe aus, die unser Weltbild stören würden.

war aber:

als das Internet noch nicht im heutigen Maß genutzt wurde, habe ich mit Leuten kommuniziert, die m eine Nachbarn und Kollegen waren, und nicht unbedingt meiner Meinung - aber mir ähnlich, weil in der gleichen Umgebung beheimatet.

Im Netz werde ich konfrontiert mit weltweiten Zuständen und Meinungen (solange man auch Fremdsprachen, bzw Englisch beherrscht und das wird ja zum Glück gefördert..), die vielleicht eher meinen Neigungen entsprechen, die aber ein viel umfangreicheres Bild erzeugen.

Außerdem gibt es ja zum Glück Foren wie dieses, wo man sich über Beiträge und Meinungen, die einem "missfallen", bzw über die man anders denkt, austauschen und schon mal mit jemandem aneinander geraten kann.

Insgesamt gibt mir die unaufhörliche Flut von Infos viel, viel mehr an Denkstoff, Lesefutter, Anregungen und Zuspruch als ich ohne diese Medien jemals erhoffen könnte.

Man kann ja wegklicken und auf die Suche nach dem "anderen" gehen. Wer bei fb und Konsorten posten muss, was es zu Mittag gibt, wird von mir nicht ge-liked, wer Anstöße gibt und zu Diskussionen aufruft, schon.

gutes wort, filterblase, trotzdem, also Thanks!

RE: Das Recht stärkt nun auch die Männer | 13.02.2013 | 19:40

ich entschldige mich für die Fehler!

... angewiesen bin... und so weiter..

Doof, dass man hier keine Vorschau korrigieren kann.

RE: Das Recht stärkt nun auch die Männer | 13.02.2013 | 19:38

Stimme Ihnen voll und ganz zu. ich mag weder solche, sogenannten alleinstehenden Mütter, noch die, die in einer Ehe auch wenn die Kinder längst groß sind, sich noch ausschließlich um den Haushalt sorgen - einfach weil ich immer gearbeitet habe und es weiter möchte.

All die "Ganztagsschulen" in unserem Kreis, auf die ich angewiesen sind, haben nur eine Handvoll Schüler nachmittags zu betreuen. Will eine Schule mal tatsächlich Unterricht nach 2 Uhr, bilden sich sofort Elterngruppen, die dagegen sind, weil das "Familienleben" kaputt ginge! Nur weil ich meine Kinder erst ab 5 sehe, habe ich also keins, oder was? Das geht mir fürchterlich auf die Nerven - Vollzeit-Mütter, die staatliche Angebote nicht nutzen wollen, mit denen ihre Kinder unter Altersgenossen wären und was lernen könnten.

Aber zurück zum Thema - über die staatlichen Hilfen weiß ich nicht genug - der Staat holt sich dann doch auch das Geld zurück vom Mann? Aber wie soll man für 2 Kinder mit dem Unterhalt und Kindergeld allein Miete und alles andere zahlen sollen?

Mir ist meine Selbstständigkeit wichtig - und statt Unterhalt zu verlangen, bitte ich meinen Ex darum, die Kinder öfter mal zu sich zu nehmen, mit ihnen was zu unternehmen, für sie da zu sein. Wenn er das tut, ist uns beiden geholfen und haben die Kinder Vater und Mutter ohne Abstriche machen zu müssen. Sie lieben ihre 2 Kinderzimmer, 2 mal in Urlaub... ich zahle dies, er zahlt geringfügig mit (Hobbies) und das reicht mir.

RE: Das Recht stärkt nun auch die Männer | 12.02.2013 | 23:39

und ist das immer besser als 2 Erwachsene eine Lösung finden zu lassen? Was wenn die Mutter das Kind nicht impfen lassen will? Soll der Vater tatenlos zusehen müssen? Was wenn die Mutter einer Sekte beitritt oder Drogen nimmt, sich prostituiert und nicht mehr normal für das Kind sorgt? Extreme jetzt, aber nur mal um vom Bild der perfekten Mutter um jeden Preis wegzukommen. Schon die Entscheidung über die Schule kann für jeden Elternteil sehr wichtig und die falsche fatal sein. Wenn beide das Sorgerecht haben, muss darüber geredet und alles abgewägt werden. ich sehe da nur Vorteile.

RE: Das Recht stärkt nun auch die Männer | 12.02.2013 | 22:40

tut mir leid, wenn ich nicht auf dem Laufenden bin. Hätte gründlicher lesen müssen. - und irgendwo kann ich Sie ja auch verstehen. WEnn eine Entscheidung wie diese nicht in Einvernehmen getroffen werden kann, muss man den Mann nicht zwingen, der Frau aber freistellen, wie sich sich entscheidet. Aber glauben Sie es oder nicht: das kommt häufiger vor, als sie denken. Frauen, die den Vater verschweigen, die keinen Bock auf den Typ haben, die es allein schaffen wollen.. die landen dann beim Jugendamt/Sozialhilfe, aber sei´s drum..

ich sehe, es gibt tatsächlich vielfältige und komplizierte Gründe, eine Moderation und wenns nicht anders geht, richterliche Gewalt einzusetzen. ich finde es äußerst schade

und Donna; ich kenne auch Beispiele, in denen die Mutter nicht imstande ist, sich um ihr Kind zu kümmern - zum Glück ist der Vater es wohl. Die Kosten werden geteilt. Dass wir es normal finden, dass zu allererst die Mutter das Sorgerecht bekommt, liegt in der Natur der Sache. Aber Ausnahmen gibt es immer. Sorgerecht des Vaters bedeutet unter anderen auch, dass er über Entscheidungen wie Schule, Umgebung, Hobbies etc. miteintscheidet. Wenn Vater und Mutter sich gar nichts mehr zu sagen haben, ist das wichtig, damit nicht einer das Kind total auf seine Schiene zieht / verzieht, und über Alternativen nachgedacht wird.

RE: Die Religion ist schuld? | 12.02.2013 | 21:19

Gefällt mir gut, wohin das hier gerade abdriftet - aber passt auf - Youtube Videos anzusehen, hat im vergangenen Jahr sogar Leben gekostet!

Hat natürlich nichts mit Islam zu tun - aber mal ganz allgemein, die meisten Religionen sind sich selbst sicher genug, um über Scherze lachen zu können. Auch wenn selbst in der christlichen Anleitung steht, man solle sich kein "Bild" machen.

Wieso, und die Frage geht eher an den Beitragschreiber, hat gerade der Islam da eigentlich so gar keinen Humor?

RE: Das Recht stärkt nun auch die Männer | 12.02.2013 | 20:56

Sex bedeutet -zumindest potentiell- Verantwortung. Und wer ficken will muss nicht nur freundlich sein, sondern eben auch weitsichtig genug mit etwaigen Folgen leben zu können.

Gerne. Dann bitte auch hier gleiches Recht für alle. "Mit den Folgen leben" würde dann auf ein striktes Abtreibungsverbot hinauslaufen, denn es gibt natürlich keinen Grund, warum nur Männer mit den Folgen leben sollten, Frauen jedoch nicht.

Meinen Sie das wirklich ernst? Sie kommen mir vor wie ein verbitterter Mann, der von seiner Frau gründlich über den Tisch gezogen wurde. Bitte verallgemeinern Sie diese Erfahrung nicht auf alle Frauen! das kann nämlich keiner ernst nehmen.

Frauen leben nicht mit den "Folgen"? Abtreibungsverbot? Sie wiedersprechen sich.

Mögen Sie Kinder? Sollten die vielleicht etwas anderes erwarten dürfen, als einen malochenden Vater, der sich beschwert? Nach den neuen Gesetzen gibt es Unterhaltszahlungen nur noch für die Kinder - nicht mehr für Frauen - die können genausogut arbeiten gehen für ihren eigenen Unterhalt!

um zurück zum Beitrag zu kommen - ich halte dies für einen Angriff auf Männer, die ihre Vaterrolle ernstnehmen - und nicht nur, in dem sie zahlen. Siehe mein oben angeführtes persönliches Beispiel - meine Kinder haben nichts verloren, nur zwei Patchworkfamilien dazu bekommen - durch den Luxus, dass ich schon vorher eine selbstständige Frau war, die sich nicht gerne aushalten lässt vielleicht - durch positive Umstände und Kommunikationsfähigkeit aber auch. und das wird wie immer vernachlässigt.

RE: Das Recht stärkt nun auch die Männer | 12.02.2013 | 17:17

Sie haben nicht direkt auf meinen Kommentar geantwortet, daher bekam ich keine Benachrichtigung und sah Ihren Einwurf jetzt erst.

Der "Samengeber" war gewollt so gewählt - denn stellt eine Frau fest, dass sie schwanger ist, muss der Vater ja anerkennen, dass er der Vater ist - und das geschieht oft gar nicht. Man zwingt das Mädchen/die Frau, eine Vaterschaftsklage einzureichen, um das zu klären - und das unterbleibt oft. Die Entscheidung über die Abtreibung liegt bei der Frau zuerst, danach beim Mann - er braucht es nicht körperlich auf die Welt zu bringen - es zu bekommen auf jeden Fall bei beiden. Wenn er seine Verantwortung akzeptiert, sollte er Vaterpflichten erfüllen - mit der Frau gemeinsam heisst das in meiner Welt "Familie gründen"

Auf welche Situation Sie sich versteifen, weiß ich nicht genau - dass man Frauen schwängert, die das Kind dann allein groß ziehen wollen, man aber nichts mit der Frau zu tu haben will?

Sie stellen die armen Männer, die arbeiten müssen für den Unterhalt als Opfer dar - was ist mit der Frau, die den Rest ihres Lebens Mutter ist, oft ebenfalls arbeiten möchte und alles unter einen Hut bringen muss? Ist die Entscheidung FÜR das Kind gemeinsam getroffen worden, kann man sich alles teilen. Keine Frau bekommt heute noch Geld genug, einfach faul auf der Haut liegen zu können, weil sie und das Kind versorgt sind - der Unterhalt ist eben gerade genug die Kosten zu decken.

RE: Das Recht stärkt nun auch die Männer | 11.02.2013 | 15:58

solange Frauen und Männer noch miteinander reden können - und das sollten sie, wenn sie gemeinsam Kinder in die Welt gesetzt haben, und damit zu gleichermaßen verantwortlichen Elternteilen wurden - braucht man Gerichtsurteile nicht.

Sie sollen in den Fällen greifen, wo es total schief gelaufen ist. Ich verabscheue Mütter, die meinen, ihnen gehörten die Kinder automatisch allein, so wie ich Väter nicht verstehe, die nach einer Trennung nichts mehr mit dem Kind zu tun haben wollen. Beide sind gefragt, beide sind für das Kind wichtig.

Den Vergleich mit Abtreibung empfinde ich hier als völlig daneben! Sie ist vermeidbar, wenn man aufgeklärt und verantwortungsvoll mit seinem Sexleben umgeht - heutzutage muss eine Schwangerschaft kein Unfall mehr sein. Wenn sie es doch ist - die Frau entscheidet über ihr Leben, das sich völlig ändern würde, meistens allein. Wenn sie Glück hat, fühlt auch der "Samengeber" sich verantwortlich und entscheiden sie gemeinsam. Meist wird sie jedoch allein gelassen. und das hat nichts mit "nix mit dem Nachwuchs zu tun haben wollen" zu tun, sondern damit, das Beste für sich UND das Ungeborene zu wollen - die, die Pro-Life schreien, wollen nämlich später nichts mehr zu tun haben mit den vernachlässigten Kindern einer jugendlichen, überforderten Mutter, oder der, die ihre Berufsaussichten vergessen kann.

Vergleicht bitte nicht Äpfel mit Birnen - sind Kinder einmal da, sollte über ihr Wohl von denen entschieden werden, die verantwortlich sind - Vater und Mutter - und wenn sie sich nur streiten, muss ein Moderator her. Bezahlen muss der, der mehr verdient, oder bei dem die Kinder nicht wohnen.

ich bin übrigens alleinerziehende Mutter, die Kids sind aber relativ häufig bei Papa, wir verstehen uns gut und unsere neuen Partner akzeptieren das. Er ist arbeitslos und ich verzichte auf Unterhalt, ich verdiene genug. So kann es gehen. Wir brauchen kein Gericht, zum Glück.