RE: Wohnen ist die neue soziale Frage | 19.09.2018 | 07:35

Aber bitte keine riesigen Soziale-Wohnbau-Ghettos neu bauen! Vielmehr kleinere Einheiten, dafür viele, ja, das ist teurer, aber nur eine gewisse soziale Durchmischung generiert sozialen Frieden. "Eigentum verpflichtet", alle Neubauten sollten Etagen für Menschen mit geringem Einkommen einplanen. Keine Banlieus! Da wohnen die Herren Professoren, die sich netterweise engagieren, ja auch nicht. Warum nicht die Dörfer neu beleben mit Infrastruktur, wo so viele weggezogen sind? Zuschüsse für die Sanierung der alten Bestände, die fürn Appl undn Ei dort angeboten werden. Das erfordert natürlich mehr Engagement, als ein paar billige Hochhäuser aus dem Boden zu stampfen!

RE: „Sozialarbeiter fehlen“ | 12.09.2018 | 10:06

Sehr wichtige Thematik! Wird leider in ihrer Brisanz politisch unterschätzt! Danke für das Interview!

RE: Bäume im Trockenstress | 10.08.2018 | 09:35

Interessantes und lehrreiches Interview!

RE: Das nationale Kollektiv | 10.08.2018 | 09:25

Sie schreiben, das Proletariat habe kein Vaterland - aber das Kapital ist längst globalisiert und hat noch weniger eins! Welche Vorschläge haben Sie? Langsam nervt dieses sich Kaprizieren auf eine Rechte, die ich auch ablehne; was wollen Sie tun? In welcher Weise kann ein Sozialstaat aufrecht erhalten bleiben, der ein umgrenztes Rechtsgebiet braucht, um zu funktionieren. Es darf nicht den Rechten überlassen bleiben, da stimme ich zu - aber was tun? Mehr substantielle Vorschläge für eine bessere Politik, bitte!

RE: Aus der Geschichte lernen | 10.08.2018 | 08:56

Erstmal gut, eine neue linke Bewegung! In der Hoffnung, daß sie Impulse gibt in die Gesellschaft - und nicht narzisstischen Eigeninteressen der Protagonisten dient!

RE: Kampf der Angekratzten | 10.08.2018 | 08:44

Eine Emanzipation des Mannes von traditionellen Geschlechterrollen ist überfällig! Nicht nur Frauen leiden, auch Männer, die dem Macho-Bild nicht entsprechen! Es gibt nicht nur Täter, es gibt auch Täterinnen, nicht nur männliche Ermöglicher von traditionellen Machtstrukturen, sondern auch weibliche! In Zeiten fluider werdender Geschlechterrollen ist es dringend notwendig, das gemeinsame Mensch-Sein wieder in den Blick zu nehmen. Das sollte nicht Rechten überlassen werden. Im Gegenteil! Dazu gehört aber auch, den weiblichen Opferdiskurs zu beenden, es gibt auch männliche Opfer alter Zuschreibungen!

RE: Es geht um die Wurst | 10.08.2018 | 08:34

Die einen fahren mit ihrem SUV zum Bioladen, die anderen mit ihrem schicken Rad - und dann fliegen sie mal eben in die Städte der Welt oder sonstwohin, selbstverständlich, aber vegan! Was macht Fliegen mit dem Klima? Lieber sich aufregen über Currywürste..., Kritik ist gut, doch Selbstkritik besser!

RE: Sexismus lässt sich nicht umdrehen | 05.08.2018 | 07:27

Zu einfach; es tut mir sehr leid, wenn viele Menschen sich als diskriminiert empfinden; das Problem für mich - ich persönlich kenne keine Rassisten oder Ähnliche in meinem Umfeld. Wie identifiziere ich diese, wenn ich ihnen begegne, sie sich aber weder so äußern noch so verhalten? Wir leben in hoch individualisierten Zeiten; das Ego bestimmt das gesellschaftliche Sein; jeder seine eigene Ich-AG! Jeder kämpft den Kampf um Anerkennung! Dicke weiße arme Mädchen..., schwarze Jungs, Menschen mit Behinderung, prekär lebende Menschen jeglicher Herkunft, alle! Auch Männer, die dem Machobild nicht entsprechen, leiden an der Zuschreibung tradierter Bilder über sie...! Alle leiden an irgendetwas, das ihnen zugeschrieben wird...! Zuschreibung: Rassist, Sexist - und wenn er dann keiner ist? Erstmal: Wir rücken das gemeinsame Mensch-Sein in dernVordergrund und betiteln uns nicht mehr über geschlechtliche oder sonstige Merkmale. Wir leben in einer freien Gesellschaft, wer sind diese numinosen Bösen? - Tun wir uns doch mit den Guten zusammen, analysieren kühl und fühlen uns als handlungsfähige Subjekte.

RE: Noch nicht aufgeklärt | 31.07.2018 | 07:05

Sehr interessant, aber auch sehr verzweifelt. Man bleibt ratlos zurück.