Sydney Polart
05.06.2016 | 16:18 1

Als es schick wurde, dass alle gleich sind

Kapitalismus Wie der Kommunismus weiter auf den Kapitalismus einwirkt

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Sydney Polart

Das Denken, dass der Kapitalismus den Kommunismus mit dem Fall der Mauer und der Öffnung des Eisernen Vorhangs endgültig in die Knie gezwungen hätte, hat die Rechnung ohne das Wissen über die Funktionsweise des Unterbewusstseins gemacht.

Und so dachten 'alle' im Westen, sie und damit der Kapitalismus hätten über den Kommunismus gesiegt, doch hat sich das Wort Kommunismus und die damit korrespondierende Ideologie nur in den Untergrund des Bewusstseins zurückgezogen und wirkt im 27. Jahr von dort aus in die westliche Gesellschaft ein.

So hat der westliche menschliche Geist diesen Kampf für sich entschieden gesehen und daher seinen Widerstand gegen das kommunistische Gedankengut aufgegeben und nicht mehr aufgepasst, da er glaubte, er habe gesiegt.

Doch das kommunistische Gedankengut ist somit unbemerkt und ohne Gegenwehr in die amerikanische und auch europäische Gesellschaft eingeflossen, über die Jahre eingesickert.

Plötzlich ist es in Amerika vorstellbar, und nicht nur, wie bislang bloß völlig illusorisch, dass ein in Eigenbezeichnung 'Socialist Democrat' Bernie Sanders, heute Präsident wird und damit dem Kommunismus in neuem Gewand zum Sieg verhilft, was sich auch dadurch ausdrückt, dass in vielen Ländern der westlichen Welt das bedingungslose Grundeinkommen entweder bereits eingeführt wurde oder konkret darüber nachgedacht wird.

So kommt es dadurch zu einem Kollektivismus ungeahnten Ausmaßes, worin viel Geld zu haben nicht mehr schick ist, und es für Milliardäre mehr und mehr en vogue ist ihr Geld zu verschenken.

Dr. Dr. Immanuel Fruhmann

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

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