Resolution der OSZE in Vilnius

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Ich bin der Meinung,das die OSZE auf ihrer Tagung in Vilnius einen Affront gegen Russland verabschiedet hat.

Es werden das faschistische Deutschland sowie die Sowjetunion auf eine Stufe totalitärer Regime gestellt.

Gemeint ist hiermit der 23.August;der von den OSZE-Parlamentariern als "Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nazismus" erklärt worden ist.

Der Faschismus(der Begriff kommt ursprl.aus Italien und bezeichnet ein "Getreidebündel etc...") ist aus seinem Sinn und Interesse heraus eine erweiterte Kapitalismusform,die notwendigerweise über Leichen in diktatorisch "verwaltenden" Staaten gehen muß,um nicht unterzugehen!

Was aber ist Stalinistisch?!

Schon Lenin warnte,wenn auch auf seinem Sterbebett,vor Dschungaschwilli!

Die alte Debatte,was wäre wenn... führt hier nicht weiter!

Fakt ist,das Stalin die sowjetische Bewegung des Bolschewismus a perversum geführt hat,nachdem er sich innerhalb der Bolschewiki durchzusetzen vermochte.

Die Folgen sind bekannt!

Da das Zusammenleben der Menschen nur im Miteinander geht,und um die Zukunft gestalten zu können,nur in der Dialektik positiv zu bewerkstellingen ist (gem. "2 Schritte vor,einen zurück"-nachHegel) ,kann man die Idee über den Sozialismus letztendlich zum Kommunismus zu gelangen nur aufgeschlossen gegenüberstehen!

Da der Mensch ein Mensch ist,macht er auch Fehler-das ist in der Natur der Sache-,siehe bspw.Stalin.

Aber muß man nicht auch den Zusammenhang darin sehen,das Leben Bewegung und Stillstand Tod ist(Hegel)?

Da der Mensch ist,wie er ist,sind solche Folgen,wie unter Stalin bspw.geschehen,innerhalb der Dialektik möglich.

Es ist andererseits eine andere,neue Welt,durch Entwicklung möglich!

Da die Welt rund und in Bewegung ist,lebt sie (!) und ist durchaus noch veränderbar!

Wenn man diese meineGedankengänge weiterspinnt,ist es unmöglich,die "Kommunistische Idee" mit dem Faschismus (in Deutschland ausgedrückt durch die NSDAP) gleichzusetzen,da im Faschismus das Kapital nur um sein unmittelbares Überleben kämpft ,und nicht fortschrittlich-im Entwicklungswege-der Natur/Mensch ist!

Das der Fortschritt sich nicht aufhalten läßt,kann man zur Zeit u.a.in Lateinamerika erkennen!

Weiterreichende Gedankengänge ergeben sich auch aus den Schriften von Jose Marti

P.S.:Ich bin mir durchaus bewußt,das ich mich hier in die Nesseln setze,aber es ist es wert!

18:55 04.07.2009
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Tania

Mitglied in der Freundschaftgesellschaft BRD-Cuba,der DKP u.ä. Daneben Vertrauensleutevors. innerhalb der IG BCE . Hobbyphilosoph mit 3-5 Gleichgesinnten,die alle paar Monate zusammenkommen und die Welt versuchen zu erklären. Seit Januar 2011 auch Mitglied im Freidenker-Verband
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