Europa muss ein Macht-Block werden!

EU Total Global - Abspaltungen von Regionen zu neuen Staaten ist der falsche Weg. Der Erhalt von Einzelstaaten ist unproduktiv. Die EU muss sich zu einem Globalen Machtblock entwickeln.
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Die Globalen Stellung der EU ist ebenso bedeutsam, wie ihre innere Verfassung. Beides ist unaufloeslich miteinander verbunden, muss gleichzeitlig erneuert werden. Ziele sind nachhaltige Wohlfahrt und Sicherheit fuer aller EU-Buerger in einer in Bloecke aufgeteilten Welt.

Konkurrenz Globaler Bloecke

EU-Europa, der Nahe und Mittlerer Osten, Teile Ostasiens und Afrika weisen ueberwiegend partikulare nationalstaatliche Strukturen auf.

Dabei muss EU-Europa politisch und wirtschaftlich gegen – teilweise auch in Kooperation mit - Globalen Bloecken wie USA, China, Russland, Indien, Brasilien, Indonesien, Japan, Australien + Neuseeland konkurrieren.

Wegen seines hartnaeckigen Verharrens in Nationalstaatlichen Strukturen stellt EU-Europa in der globalen politischen Lndschaft aber keinen Machtblock dar, der nach aussen mit einer Stimme spricht und einheitlich agiert.

Dissonante EU-Nationalstaaten

In einer Welt, die sich zunehmend mehr in Globalen Bloecken formiert, wird dies zu einem ernstzunehmenden Nachteil. Die Verankerung einer einheitlichen Verteidigungs-, Aussen-, Wirtschafts- und Finanzpolitik ist unabweisbare Voraussetzung zur globalen Staerkung EU-Europas.

Dies ist vom dissonanten Konzert der Nationalstaaten in den vergangenen Jahrzehnten unter einer schwach gehaltenen Europaeischen Union viel zu langsam und zoegerlich verwirklicht worden.

Die Aufloesung der Europaeischen Nationalstaaten in Autonome Regionen unter gleichzeitiger Bildung einer zentralen EU-Regierung ist ein ueberlebenswichtiges Muss fuer Europa und muss umgehend angepackt werden.

Zentrale EU-Regierung & Regionales Coopetition

Strukturell bieten die bereits bestehenden Institutionen alle notwendigen Ansatzpunkte dazu.

So laesst sich eine EU-Regierung mit allen ”traditionellen” Ministerien bilden, ergaenzt um Ministerien fuer Europaeische Grossregionen, z.B. EU-Nordwest, EU-Nordost, EU-West, EU-Ost, EU-Suedwest und EU-Suedost.

Damit ist dann die stattliche Zahl neuer Autonomer Regionen leicht geographisch zu gliedern. Europaweite Wahlen bestimmen wie bisher die Zusammensetzung eines Europaparlaments.

Zusaetzlich vernetzen sich einzelne Autonomen Regionen ueber geographische Grenzen hinweg wirtschaftlich und sozial, um sich ergaenzende Potentiale auszunutzen. In einem EU-Regionenrat sind dann vertikale und horizontale politische Koordination zu verorten.

Den ersten Schritt jetzt machen!

So zuegig wie moeglich muss eine konsequente Foederalisierung aller EU-Staaten erfolgen, wie sie jetzt in Grossbritannien eingeleitet wird. Hier muessen die Nationalstaaten noch einmal produktiv werden, bevor die Weiterentwicklung Europas ganz auf die Europaeische Union uebergeht.

01:39 20.09.2014
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Geschrieben von

Tao Traveller

Only if the wind blows you see the butt hole of a chicken [Luo proverb, Kenya]
Tao Traveller

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