Nach 50 Jahren einen "Indian Sommer of Love"?

Der Widerstand der Schafe Auch Silikon Valley ist nicht alles oder das einzige auf unserer Welt, es gibt auch noch Berge zu versetzen, Blumen zu schützen, Seen, Flüsse und Meere wieder zu beleben?
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Wir leben aufgrund der Digitalisierung der Infomationen in einer von Suchmaschinen des Internet bestimmten Zeit der Aufklärung. Wenn wir an Social Media oder soziale Netzwerke denken fällt uns Silicon Valley in Kalifornien ein. Wir assoziieren damit den Fortschritt für die gesellschaftlichen Veränderungen für das 21. Jahrhundert. Zu Recht hoffen wir auf eine bessere Zukunft für unsere Familien, dennoch hat es den Anschein, dass wir den losen Umgang mit der Umwelt-, Sozial- und Bildungspolitik als psychische Belastung mit physischen Nebenwirkungen in unseren Familien und am eigenen Körper erleben. Dem Druck der Gewinnmaximierung gerecht zu werden ist nicht leicht zu ertragen viele sind überfordert. Steven Hawking hat in einem Interview mit der BBC gesagt, dass die Menschheit sich an dem gefährlichsten Punkt in ihrer Geschichte befindet.

Damit das Dilemma nicht in einer katastrophalen Tragödie endet benötigen wir einen Zusammenschluss aller alternativen und humanen Bewegungen. Ein gemeinschaftliches soziales Forum für die gemeinnützigen Ideen, die unsere Hoffnungen reanimieren und für die realen Möglichkeiten des Wandel stehen. Ideen die uns wieder motivieren um uns eigenverantwortlich und selbstständig auf die Beine zu stellen.

Warum gibt es in den Vereinten Nationen keine Vertretung für den Bund eines Human Lobby Dachverband zur Förderung der gemeinnützig engagierten Menschen in Nichtregierungsorganisationen, in Sozial Verbänden, Stiftungen, Bürger Initiativen, Jugend Organisationen, Kommunen, Bewegungen, Vereinen, Kooperativen, Parteien, Genossenschaften, Gewerkschaften, Forschungseinrichtungen, Interessen Verbänden, Universitäten, Fachhochschulen, Arbeitsgemeinschaften, in Basis Schulen, Förderschulen, Berufsschulen, Manufakturen, Handels Organisationen, in Mitarbeiter Unternehmen und Werkstätten für angepaßte Arbeit.

Viele Menschen verbinden die Sorgen um die ökologische, ökonomische und soziale Zukunft unserer Gesellschaften. Sie haben verinnerlicht das Maß der Dinge ist der Mensch und nicht sein Größenwahn. Die Folgen der Gigantomanie bekommen wir auf allen Erdteilen bitter zu spüren. Die Verantwortung liegt bei den Regierungen zumal inzwischen für fast jedes Problem in jedem Land Lösungen in den Schubladen liegen. Wenn alle für nachhaltiges Handeln in der Umwelt-, Sozial- und Bildungspolitik grünes Licht geben und all die außstehenden Projekte realisieren, wird es auch wieder Hoffnung und Zuversicht geben.

Das Ende der um den Erdball ziehenden Billiglohn Karawanen hat den Afrikanischen Kontinent erreicht. Wir können uns in den Ländern die von den billigen Massenproduktionen von Nahrungs-, Konsum- und Luxusgütern am meisten profitiert haben Gedanken darüber machen, wie es mit den freien sozialen Marktwirtschaften weiter geht und in welchen sozialen Strukturen wir unser Alter verbringen oder wie unsere Kinder leben werden. Es ist Zeit die Weichen dafür zu stellen. Mit einer sozial bezogenen Bildungspolitik gelingt es uns auch das Rad des Wandel, der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik zu drehen.

Mit der Industriealisierung wollten wir uns die Welt zum Untertan machen und als Krönung der Schöpfung die Natur beherrschen. Der Versuch die Naturgesetze außer Kraft zu setzen hat uns an den Rand der menschlichen Existenzfähigkeit auf unserem Planeten getrieben, uns von Finanz-, Wirtschafts- und Medienunternehmen abhängig gemacht. Albert Einstein hatte einmal gesagt, um ein vollwertiges Mitglied einer Schafherde zu werden muss man in aller erster Linie erst mal ein Schaf sein.

Das Blumental Syndikar 2015-2017-63

11:57 14.05.2018
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Geschrieben von

Frank Mögling

Ich bin ein glücklich liierter Rentner mit Hund und mache mir Sorgen über die Probleme vor meiner Haustür.
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