Pionierinnen gründen, "Bundes Pionier Senat"?

Pioniergeist & Senatorin? Unzählige geistige Pionierinnen haben sich Jahrzehnte lang bemüht, Bundesregierungen zur Umkehr in der Umwelt-, Sozial-, Arbeit-, Kultur- und Bildungspolitik zu bewegen.
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Gedanken aus dem Blumental.

Das imaginäre "Europa Pionier Denkhaus" vereint unter einem Dach den "Senat", die "Kammer", den "Bund", die "Werke", die "Schule" denen die Bereiche Umwelt-, Sozial-, Arbeit-, Kultur- und Bildungspolitik zu zuordnen sind.

Die uns im 21. Jahrhundert in immer kürzerer Zeit heimsuchenden unangenehmen Hiobsbotschaften der alltäglichen Nachrichten, über die immer zahlreicher und immer unvorhersehbarer werdenden, uns so langsam aber sicher über den Kopf wachsenden ungelösten Aufgaben, erfordern einen radikalen Wandel unseres politischen und menschlichen Denken und Handeln.

Um für die Lösungen unserer politischen gesellschaftlichen und menschlichen Existenzen gefährdenden Problemen in der nationalen wie der europäischen Umwelt-, Sozial-, Arbeit-, Kultur- und Bildungspolitik etwas mehr Zeit zum Nachdenken zu gewinnen, sind wir als Gemeinschaft gezwungen, das Ruder herumzureißen und die Maschinen des lebensgefährlichen weiter so ...., des mit Volldampf voraus, sofort zu stoppen, um die unweigerliche Kollision mit dem sozialen Frieden noch in letzter Sekunde abzuwenden.

Es bleibt uns also nichts anderes übrig, ob es uns nun in den Kram passt oder nicht, uns im Angesicht der steigenden Zahl der schier unüberwindlich erscheinenden Hindernisse, gemeinsam auf unseren gewaltfreien eigenen Weg, in eine etwas mehr gerechtere demokratische Gesellschaft zu machen.

Da uns mittlerweile in einigen Bereichen unserer Gemeinschaft das Wasser bis zum Hals steht, lohnt es sich auf jeden Fall einen etwas genaueren, geschärften Blick auf die noch vor uns liegenden und die uns bereits schon umgebenden Hindernisse zu riskieren.

Wir werden dabei wohl nicht umhin kommen, seit dem wir wissen das unsere Erde lediglich ein Stern unter unendlich vielen im Kosmos ist und im Bilde darüber sind wo uns der Schuh drückt, unseren eigenen klaren Verstand zu benutzen, um ohne wenn und aber und falscher Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten der eigenen Ressentiments, genau zu untersuchen, wo denn nun trotz aller Beteuerungen der Besserung gelobenden im Parlament vertretenen Parteien, der Hase im Pfeffer liegt.

Aus Anlass des von der deutschen Bundeskanzlerin und dem französischen Staatspräsidenten am 13.07.2017 in Paris unterzeichneten Vertrag zum in zwei Wochen zur Neige gehenden Kulturerbejahr der Europäischen Union, Sharing Heritage 2018, können wir uns doch ganz einfach vor Augen führen, was uns bis zu unserem heutigen europäischen demokratischen Staatenverbund geführt hat.

Es ist die Geschichte der Industriealisierung im 19. Jahrhundert, der leidvollen Kriege, dem aufbegehren der Arbeiterbewegungen, Volksaufstände und verratenen Revolutionen im 20. Jahrhundert. Über alle dem schwebt auch die Geschichte der mühsamen Wege der humanistischen Bildung durch die geistigen Pionierinnen aus Wissenschaft und Forschung auf dem Weg zu unserer demokratischen Gesellschaft.

Damit unser gemeinsames europäisches kulturelles Erbe nicht weiter den Bach runter geht und für die Verbesserung des gegenseitigen kulturellen Verständnis, benötigen wir eine verbindende Brücke zwischen Wissenschaft und Forschung und den politischen Parteien der Parlamente. Einen europäischen Lobbyverbund, eine zweite europäische parlamentarische oder außerparlamentarische Kammer, einen "EU Pionier Senat" in dem jeder nationale "Pionier Senat", für die Bundesrepublik also der "Bundes Pionier Senat", gleichberechtigt Sitz, Stimme und Gehör erhalten.

Der Sinn und der Zweck des "Bundes Pionier Senat" besteht also darin, einen rechtskräftigen und rechtsverbindlichen Lobbyverbund auf der Grundlage unseres Grundgesetz, für eine notwendige lebensbegleitende, ideologiefreie, sowie chancengleiche Förderung, aller jedem Menschen innewohnenden individuellen, kreativen, schöpferischen Fähigkeiten zur nachhaltigen freien Entfaltung der Persönlichkeit und zum besseren Nutzen unseres Gemeinwohl zu bilden.

Ob die Farben der Westen der europäischen Bevölkerungen, wie bei den vielen gegenwärtigen Demonstrationen in Frankreich nun gelb, grün oder rot sind, es sind auf jeden Fall eindeutig als solche zu erkennende "Warnwesten" und klare Warnhinweise auch an die ignoranten Administrationen der Europäische Union.

Viele Frauen in unseren Gesellschaften haben eine völlig andere Sichtweise auf unsere sozialpolitischen Probleme und eine Auswahl an Lösungsmöglichkeiten außerhalb des allgemein üblichen Gedankengut, der oft einseitigen Sichtweisen der zum Machtmißbrauch neigenden parlamentarischen Männergesellschaften.

Diese Frauen sind wirklich und wahrhaftige starke Frauen, die sich ihren eigenen Pioniergeist weder schlecht reden, noch für schmeichelnde Worte aus den Reihen beliebig auswechselbarer von der Macht besessener Emporkömmlinge abkaufen lassen. Sie sind die echten geistige Pionierinnen, die unsere Sozialgesellschaften uneigennützig voranbringen, ohne sich an starre Parteiideolgien zu klammern.

Sie arbeiten oft schon seit Jahrzehnten für eine Verbesserung unseres Lebens in den Bereichen des Umwelt-, Sozial-, Arbeit-, Kultur- und Bildungswesen ohne sich bewusst zu sein, dass Sie zu den geistigen Pionierinnen des 21. Jahrhundert gehören. In den Redaktionen der öffentlich rechtlichen und der privaten Medien haben sie längst den Bildungsauftrag der Bundesregierung durch Aufklärung und neutrale Informationen in Reportagen und Dokumentationen übernommen.

Ich wünsche mir als Verwirklichung einer Utopie, ohne jedoch die Absicht zu haben die nachfolgenden Personen in irgendeiner Weise zu diskreditieren oder anderweitig zu kränken, zu beleidigen oder gar zu diffamieren, dass unsere mir nur aus den Medien bekannten geistigen Pionierinnen wie zum Beispiel, Frau Rita Süssmuth, Alice Schwarzer, Sibylle Berg, Sandra Maischberger, Sarah Wiener, Elke Heidenreich, Tina Hassel, Annette Gerlach, Sarah Wagenkenecht und weiteren Pionierinnen, sich mit den Pionieren wie zum Beispiel, Herr Hans Joachim Schellnhuber, Oliver Nachtwey, Peter Berthold, Heinz Bude, Richard David Precht, Jacob Augstein, Nikolaus Blome, Stefan Aust, Oskar Lafontaine und weiteren geistigen Pionieren sich in einem Senat der Hoffnung für unser Land, in einem ideologiefreien "Bundes Pionier Senat" begegnen.

Im Gedenken an die geistigen Pioniere der vergangenen Jahrhunderte und auch im Gedenken an die unzähligen Opfer von Verfolgungen und Vernichtungen, die ihre physische und psychische Gesundheit, ihre Freiheit oder ihr Leben verloren haben, um unseren Planeten, Europa und auch unser Land zu einem besseren menschlichen Ort zum Leben für die nachfolgenden Generationen zu machen.

Der französische Pionier Antoine de Saint-Exupéry, beschreibt in seinem Buch "Der Kleine Prinz" auf eine wundervolle poetische Weise, sehr schön worauf es wirklich im Leben ankommt. Ohne Weisheit und Liebe, ohne Achtsamkeit und Mitgefühl und ohne die Poesie des Lebens in unserem ganz alltäglichen Umgang miteinander, werden wir unsere Aufgaben nur schwerlich bewältigen können.

Um die unendliche Vielfalt der Pioniergeister aus der Flasche zu lassen benötigen wir einen mutigen freien "Bundes Pionier Senat" ein "Denkhaus" für angewandte Utopien in der zukünftigen Umwelt-, Sozial-, Arbeit-, Kultur- und Bildungspolitik.

In Erinnerung an das Buch "Der Kleine Prinz" von dem französischen Pionier der Lüfte Antoine de Saint-Exupéry.

Mir, Shalom, Paix, Frieden, Peace & Love

15:13 15.12.2018
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Frank Mögling

Mein Thema ist der Artikel 2 des Grundgesetz, das Recht auf die "Freie Entfaltung der Persönlichkeit"
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