Quelle jeder Blumentalerin ist ihr Mitgefühl

Lebensträume beleben In welchen Bereichen unserer menschlichen Gemeinschaft können wir eigentlich noch unsere kreativen individuellen schöpferischen Lebenswege selber wählen und frei ausleben
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Das Blumental Syndikat 2015-2017-06.

Gedanken aus dem Blumental.

Geografisch betrachtet, ist das Königin Reich Blumental, ein von den Schneegipfeln der Gletscher des Dach der Welt rundherum beschütztes, ovales und windreiches Hochplateau und liegt in einer Höhe von 900m über dem Meeresspiegel, vom etwas höher gelegenen Norden bis hinunter in den flacheren Süden ist es etwa 270Km lang sowie an der breitsesten Stelle des Oval 90Km breit.

Durch den Schutz der über die Wolken ragenden Berge herrscht im Königin Reich Blumental ein mildes subtropisches Klima bis in die tiefen Ebenen des Drachenfluss Delta. Das gesamte Ur-Delta umfasst etwa ein Drittel des südlichen Teil des Blumental. Über den sumpfigen Moorlandschaften und zwischen den weitläufigen Seen mit ihren sich endlos hin und her wiegenden hohen Schilf und flachen Reisfeldern, durchweht im Sommer der laue Monsun Wind die Ebene. Von den stetigen und sanften Winden getragen schweben orangefarbene Heißluftballons lautlos über das schon zu Lebzeiten in Frieden ruhende Blumental.

Bei den Blumentaler Mystikern ist Ballonfahren eine spirituelle Tradition, schon früher stiegen die aus chinesischem Papier gefertigten Ballons an den magischen schwarz Hut Festen in den Himmel auf, in luftiger Höhe haben sich die Blumentaler mit himmlischen Geistwesen aus dem Kosmos des Blumental Syndikat vereint, in dieser mystischen Erfahrung wurden ihnen die Augen für den Blick auf die Wirklichkeiten ihrer eigenen raum- und zeitlosen Welt geöffnet.

Mit der Ballongondel fliegen wir mit den Augen eines Kranich über eine flache hügelige Landschaft mit Reis Terrassen, saftigen Wiesen, glasklaren Seen und tiefen Wäldern. Das Tal besteht zur einen Hälfte aus nur schwer zugänglichen Nadel-, Laub- und Bambuswäldern, die andere Hälfte teilt sich in Gewässer und Ackerflächen auf. Der Boden des Blumentales war einst ein Seegrund eines nach der letzten Eiszeit versiegten Gletschersee. Aus dem Norden von den Gletschern des Himalaya rauscht im Frühjahr das Wasser des grünen Drachenfluss durch den Trichter des Eingangs in die schmale Drachenschlucht, um sich als laut tosender Wasserfall im Blumental zu befreien.

Wenn zu ganz besonderen Anlässen über der Gischt der Kaskaden, das goldene Sonnenlicht als seidene Brücke in Regenbogenfarben über dem Drachenfluss schwebt, erscheint unter der Brücke das torlose Tor und öffnet die magische Pforte zum Kosmos der alten mystischen Wesen unserer Natur des klaren Geist, die uns zu den Himmelstänzerinnen der Weisheit der Liebe führen. Es ist eine aus den Mythologien der unbekannten Blumentaler Philosophinnen überlieferte mystische Erfahrung, in der sich die Quellen ihrer Liebe im erscheinen der kosmischen schwarzen Himmelstänzerin mit den Himalaya Gletscherwasser klaren grünen Augen offenbaren.

In der Mythologie erscheint sie als eine liebende Frau oder zornvoll, rasend von Flammen umgeben. Mit ihren spirituellen Gefährtinnen kann sie frei und ungehindert durch Raum und Zeit schweben. Man sagt sie sei aus den reinen Tränen des Mitgefühl geboren und erscheint im Blumental so lange, bis die Quelle ihres Kummers versiegt ist.

Als Schwarz Hut Priesterin der Himmelstänzerinnen wendet sie ihre nicht für jeden leicht zu verdauenden spontanen Methoden ihres unbarmherzigen Mitgefühl an, sie dienen in der Regel der Anregung und zur spontanen Beseitigung der geistigen Hindernisse, wie Einbildungen, Neurosen und Blockaden. Orientierungslose langzeit praktizierende Geister können so davor bewahrt werden, sich selbst aus den Augen zu verlieren, um sie vor der Sinnestäuschung geistiger Labyrinthe zu schützen.

Das Blumental Syndikat 2015-2017-06.

In Erinnerung an das Buch "Der Kleine Prinz" von dem französischen Pionier der Lüfte Antoine de Saint-Exupéry.

Mir, Shalom, Paix, Frieden, Peace & Love.

22:14 15.03.2018
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Frank Mögling

Mein Thema ist der Artikel 2 des Grundgesetz, das Recht auf die "Freie Entfaltung der Persönlichkeit"
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