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Wir brauchen eine neue Flower-Power-Revolution!
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RE: Nachlese Schweigemarsch 22.11.20 in Berlin | 29.11.2020 | 21:22

Das Problem ist nicht dass ein paar Idioten, denen es vermutlich sogar egal ist ob da wirklich Nazis maschieren, die nicht mal wissen was ein Nazi ist, randalieren.

Das Problem ist, dass diese Haltung des opportunistischen, aufgegeilten Mobbing die Mehrheit der Linken, oder eher Neo-Linken, ergriffen hat.

Das kann stufenlos so weiter gehen, bis zu einem Rote-Khmer-Regime, das nach der Studie eines Historikers, auch nur durch Opportunisten möglich wurde. Die sich auf die "richtige", die stärkere, Seite schlugen und zugleich ihre Lust auf Macht und Hass ausleben konnten.

Was in Deutschland, nicht nur hier, seit Jahren abläuft, ist nicht ein progressiver Schritt voran, sondern ein Verrat am linken Projekt, das absolut humanistisch und rational sein muss. Sonst wird es im Handumdrehen zu einem stinkenden Kadaver und Verbrechen.

RE: Erdoğans Helfershelfer | 28.07.2020 | 13:43

Wie hat es denn dieser Beitrag in den freitag geschafft? Augstein sieht doch Faschismus, und von dem reden wir hier, immer nur bei den deutschen Traditions-Rechten. Und auch nur dort eine Gefahr.

Tatsache ist aber, dass rassistischer und muslimischer Nationalismus bei mehr als der Hälfte der Türken gut ankommt, gerade auch bei denen in Deutschland. Was unendlich virulenter ist als bei der "Kartoffel-"Bevökerung, wo eine vergleichbare Ideologie nur bei einer irrelvanten Minderheit zu finden ist, die sich auch niemals wieder durchsetzen kann, weil sie absolut diskreditiert ist.

RE: Du bist nun seine Frau | 14.12.2015 | 18:05

Wieso wird vom fernen, und vermutlich hinduistischen, Indien berichtet während es in Deutschland genug zu dem Thema, bis hin zu Ehrenmorden zu recherchieren und berichten ist?

Kleiner Entlastungsangriff zugunsten der Muslime?

http://ehrenmord.de/doku/fuenfzehn/doku_2015.php

RE: „Ihr könnt uns nicht helfen“ | 28.09.2015 | 18:12

Wir können nicht nur den Frauen nicht helfen sondern auch generell den Muslimen nicht.

Ich habe noch nicht durchschaut wie sich die Linken und Grünen das konkret vorstellen, nachdem es bereits Parallelgesellschaften und wachsenden Salafismus hier gibt, die Hunderttausende überwiegend männliche Neuankömmlinge zu ihren Werten zu bekehren. Die können noch nicht mal die die hier sind und schon Deutsch sprechen umerziehen.

RE: Hungern gegen Hartz | 11.09.2015 | 13:26

Empathie gibt es nur für Flüchtlinge. Dieselben denen es am A... vorbeiging als die Fortzahlung von Rentenbeiträgen für "Hartzer" gestrichen wurden (eine der Verschärfungen in der Ägide Merkel), bekommen jetzt Tobsuchtsanfälle weil Barzahlungen an Asylbewerber (die nicht zwingednd mittellos sind) gekürzt werden sollen.

Warum?

Keine Ahnung.

Vielleicht aus einem neurotischen Selbsthass der Erlösung sucht indem er sich in etwas anderem auflöst, und wenn es der konservative Islam von Millionen ist die jetzt unterwegs sind oder ihre Koffer packen.

RE: Europa, deine Flüchtlinge | 03.09.2015 | 13:19

Vielleicht hätte der Autor des Artikels erstmal die Printausgabe aus dem eigenen Hause lesen sollen. Die wird aber nur einer begrenzten Leserschaft zuteil die dafür auch zahlen muss. Aber immerhin bekommt man mal Ergebnisse von Recherchen statt dieser seichten, selbstgefälligen, angeblichen humanen Meinungsbeiträge. Die darin gipfeln zu sagen dass wir halt nix machen können, und das auch irgendwie ok ist, und jetzt müssen wir halt alle schön "integrieren". So lange bis keiner mehr nachkommt weil die kommunizierenden Röhren, um auch eine Metapher zu verwenden, sich angeglichen haben, Wohlstandsgefälle beseitigt. Perkariat völlig verkommen, und verarmt. Die Reichen in Gated Communites happy wie nie. Danke für diesen Schwachsinn hier, was im Klartext ist.

RE: Das große Rauschen | 01.09.2015 | 14:53

Die Priester dieser Religion sind die Journalisten, und neuerdings fühlen sie sich auch so. Nachdem ihr Image so lange so kümmerlich auf dem Niveau von Gebrauchtwagenhändlern dümpelte, sind sie nun geradezu elektrisiert von der Rolle als moralische Elite Mahner für Flüchtlingsrechte und Verständnis für den Islam. So sehr dass sie ihre Aufgabe als objektive Informationsbeschaffer fast vergessen haben. Für die Millionen "Hartzer" hier haben sie sich weitaus weniger ins Zeug gelegt, vermutlich weil das immer verknüpft war mit dem Thema Steuern. Dass auch die Immigartion damit zu tun haben wird dämmert ihnen nun erst langsam. Mal sehen ob die Begeisterung anhält.

RE: Streicheln und abschieben | 23.07.2015 | 19:59

Soweit ich weiß wurde Reem medizinisch geholfen, und sie und ihre Familie mehrere Jahre hier aufgenommen und unterstützt. Man könnte sagen das Glas ist halb voll. Aber es gehört zum guten Ton jedes aufrechten (merh oder weniger ) Linken empört zu schreien: es ist halb LEER!

Und zur Abschottungspolitk: wenn bisher faktisch nur 15% der jenigen die kein Aufenthaltsrecht nach aktueller Gesetzeslage haben abgeschoben wurden, und Hunderttausende dieses Jahr wieder ins Land kommen, eine komplette Großstadt jedes Jahr - wo ist da die "Abschottung"?

Die 85% die unberechtigt hier bleiben kommen meist über "Duldungsketten" letztlich dann doch zum gewünschten Daueraufenthalt.

Ich bin nicht sicher ob ich noch links bin, aber ich weiß dass mich diese Larmoyanz, die selbstgefällige Moralisierei gewaltig nerven. Es ist so platt und wohlfeil. Setzt Euch lieber mal aufden Hintern und versucht ein KONZEPT zu skizzieren, mit Budgest und Maßnahmen, wie das alles für ALLE Betroffenen, auch die Bedürftigen die schon hier sind, langfristig funktionieren soll. Und nicht nur "Demografie" posaunen bitte.

RE: Brutal gestreichelt | 18.07.2015 | 08:06

"Schwachmaten". Diesen Verstoß gegen die Netiquette ahndet die TAZ vermutlich nicht weil er ihr in den Kram passt? Der Spruch vom "Sozialamt der Welt" ist tatsächlich reichlich abgekaut und auch nicht unbedingt schöngeistig, deshalb aber nicht falsch.

Wir sollten unbedingt mal aufhören diese Polarisierung und Konfrontation zwsichen "naiver Gutmensch" und "herzloser Schwachmat" zu vertiefen.

Im übrigen schaffen die gleichen Medien die sich als Hüter von Moral und Menschlichkeit aufspielen selbst die Wirklichkeit die von vielen als bedrohlich empfunden wird. Täglich sieht man die Bilder vollgestopfter Boote mit hunderten Köpfen, entweder junger afrikanischer Männer oder arabischer, überwiegend muslimischer Migranten. Wenn es die so gibtist allerdings korrekt die auch zu zeigen.

Jeder der einen Funken intellektueller Redlichkeit hat muss eingestehen dass dieser Anblick nicht Frohlocken im Hinblick auf zukünftige Rentenbeitragszahler, sondern eher Sorgen um den Sozialstaat erzeugt. Was Deutschland braucht sind offensichtlich hochqualifizierte Techniker und medizinische Pflegekräfte. Die Leute kommen aber aus den übelsten Bildungssystemen weltweit, und fromme Muslime wollen leider niemanden des anderen Geschlechts pflegen, berühren, oder gar waschen. Fallen aslo für den medizinischen Bereich aus außer wir führen hier die Scharia ein.

Mich ärgert dass "meine Linke", die ich immer für naturgemäß klüger hielt als die Rechte, sich stur der Realität verweigert. Und diese Konfrontation selbstgerecht auf einer reinen Gefühlsebene führt, sich ersnt zu nehmenden Konzepten verweigert.

RE: Solidarität, ein Fremdwort | 05.07.2015 | 14:12

Mit Verlaub – aber der Artikel ist schlicht hirnverbrannt, und unerträglich in seiner moralischen Überheblichkeit. So etwas lese ich leider schon zum 1000. Mal.

Was zunächst noch stimmt ist die Festellung dass Wohlstandsgefälle die Fluchtursache ist. (Drolligerweise widerspricht das aber schon dem beliebten Narrativ dass die Flüchtlinge die hierher kommen keine andere Wahl hatten um ihr nachtes Leben vor Terrorbanden zu retten.)

Ja nun, was ist dann der zweite logische Schritt? Das Gefälle einzuebnen natürlich! Das kann man tun indem man mittels neuer Weltordnung mal schnell alle korrupten Gesellschaftsysteme weltweit beseitigt, und von Schweden bis Zimbabwe Bildung, Wettbewerbsfähigkeit und noch ein paar Kleinigkeiten über die Bevölkerungen schüttet. Kein Problem, oder? Schließlich sind wir ja die Krone der Schöpfung und der menschlichen Geschichte, haben bereits die gerechte Gesellschaft verwirklicht und das Perpetuum Mobile erfunden.

Nicht? Ooops, ok dann gibt es eine andere Lösung: da es ja darum geht konkrete Rechtsansprüche zu formulieren und Gesetze zu erlassen, was von Journalisten gerne vornehm übergangen wird, sollten wir also, wie es auch Bischof Marx und Frau Göring-Eckardt befürworten, die Trennung von Kriegs- und Wirtschaftsflüchtling aufheben. Und so jedem der aus einem Land unterhalb des "Gefälles" kommt, Zuwanderungsrecht geben. Nicht nur das schnöde Recht hierher zukommen und sich auf eigene Kosten eine Wohnung zu mieten und zu arbeiten. Nein, wir reden ja vom Asylrecht, was bedeutet Unterbringung, Verpflegung, Sprachkurse, das ganze Programm. Es sind dann ca. 6 Milliarden Menschen weltweit die lediglich noch den Trip hierher organsieren müssen. Was humanerweise mit Fährverbindungen untertützt werden sollte. Und dann kann die neue herrliche Zeit anbrechen! Innerhalb 10 Jahren ist das Wohlstandsgefälle eingeebnet, und nicht nur das Flüchtlings- sondern auch Demografieproblem gelöst. In ein paar Gebieten können fromme Muslime hier nach Scharia leben, wie es zb. in Indonesien/ Aceh prima klappt. Die Republik ist dann schön bunt, zumindest dort wo nicht die grüne oder schwarze Flagge flattert. Soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz sind vielleicht auch irgendwie realisiert. Oder zumindest die Unternehmer genießen wieder Zustände wie im 19. Jahrhundert, mit wunderbaren Villen hinter hohen Mauern und einem willigen Massen-Proletariat.

Naja, es ist ein bisschen heiß heute... Da kam ich wohl ein bisschen in Rage.

Im Ernst: wir wissen dass Solidarität und Menschlichkeit wichtig sind. Ja, wir wissen es. Wir wissen es schon von uns aus, haben es auch schon sehr oft gehört von moralisch hochmögenden Journalisten und anderen Angehörigen der Mittelklasse. Können wir jetzt also mal anfangen konkrete durchdachte Konzepte und Gesetze zu skizzieren? Deren Finanzierung gesichert ist, gerne durch Steuererhöhungen. Und die auch die Auswirkungen globaler Solidarität auf die Millionen Armer die bereits hier leben berücksichtigt? Danke!