John Harris
05.12.2011 | 09:40 7

1848. 1968. 1989. 2011?

Occupy Wie viel Potenzial der weltweite Aufstand im ­Vergleich zu den großen historischen Umwälzungen birgt: Der Popkritiker John Harris reist durch die globale Protestkultur

Als die Occupy-Wallstreet-Bewegung sich Mitte Oktober auf ihrem Höhepunkt befand und die New Yorker Polizei sich noch vom Zuccoti-Park fernhielt, errichteten im kalifornischen Berkeley kampferprobte Linke, Studenten und die beträchtliche Obdachlosengemeinde der Stadt vor einer Filiale der Bank of America ein Occupy-Camp. Ihre Argumente hatten sie per Flyer auf so ziemlich jede freie Fläche in den Straßen plakatiert: „Habt ihr die Schnauze schon voll? Das solltet ihr! Die Reichen zahlen keine Steuern. Der Krieg nimmt kein Ende. Die Banker werden nicht zur Verantwortung gezogen. Die Gier der Unternehmen und die Korruption der Politiker zerstören den Planeten. Kann es noch schlimmer kommen?“

Broschüren vom „Büro für öffentliche Geheimnisse“ zitieren Kalle Lasn, Herausgeber des linken kanadischen Magazins Adbusters: „Wir lassen uns nicht nur vom Arabischen Frühling inspirieren, wir sind auch Schüler der situationistischen Bewegung, die 1968 die erste weltweite Revolution ins Leben gerufen hat, als Proteste in Paris Aufstände in der ganzen Welt inspirierten.“

Einerseits schien der Vergleich des schäbigen Camps mit Paris 1968 absurd. Andererseits gingen am 3. November im nahen Oakland Tausende Occupy-Unterstützer auf die Straße. Der Verweis auf 1968 klang auch in Gideon Rachmans Artikel „2011: Das Jahr der weltweiten Empörung“ in der Financial Times an. Der Auslandskolumnist schrieb: „Viele der Aufstände des Jahres 2011 stellen eine international vernetzte Elite gegen die Masse der gewöhnlichen Bürger, die das Gefühl plagt, sie seien vom ökonomischen Wachstum abgeschnitten. Man weiß nicht genau, wie eine weltweite Stimmung entsteht. Schon 1968, als das Wort Globalisierung noch nicht einmal erfunden war, kam es zu weltweiten Studentenprotesten. 1989 fiel nicht nur die Berliner Mauer, sondern es kam auch auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking zu Protesten. Wird auch 2011 einmal als ein Jahr der weltweiten Aufstände gelten?

Absolventen ohne Zukunft

Dieses Jahr wurden Tunesien, Ägypten, Bahrain, Libyen, Syrien und Jemen von demokratischen Massenprotesten erschüttert. In Griechenland, Italien und Spanien formierte sich Widerstand gegen die Art und Weise, wie die Regierungen den wirtschaftlichen Kollaps handhaben. Es gab Demonstrationen und Protest-Camps in Chile und Israel. Die New Yorker Occupy-Bewegung fand Nachahmer auf der ganzen Welt. Interessen und Institutionen, die in Stein gemeißelt schienen, wanken plötzlich, seien es arabische Diktatoren, internationale Großbanken oder der Euro. Die etablierte Politik scheint derweil aller Antworten und Ideen beraubt. Was aber hat der Student vor der St.-Paul’s-Cathedral in London mit dem tunesischen Gemüsehändler Mohamed Bouazizi gemein, der durch seine Selbstverbrennung am 4. Januar den Arabischen Frühling ins Rollen brachte? Was verbindet spanische Indignados und Studentenproteste des „Chilenischen Winters“?

Paul Mason von Newsnight’s bloggte im Februar in „Twenty reasons why it’s kicking off everywhere“: „Den Kern bilden junge Leute, westlich und säkular geprägt und neuen soziologischen Typs: Absolvent ohne Zukunft (…) mit Zugang zu sozialen Medien. (…) Das verbindende Element besteht in der Auflösung der zentralisierten Macht und der Forderung nach ‚Autonomie‘ und persönlicher Freiheit.“

Die Medien ermöglichten nach Mason neue Formen der Opposition: im Netz, auf der Straße oder in beiden Welten. Als der Ägypter Khaled Said 2010 von Polizisten zu Tode geprügelt wurde, traten Hunderttausende der Facebook-Gruppe „We are all Khaled Said“ bei. Die Athener Demonstrationen für direkte Demokratie im Sommer wurden über soziale Netzwerke organisiert.

Was ist von all den historischen Vergleichen zu halten? Könnte 2011 zu einem zweiten ’68 oder ’89 werden? Mason spannt den Vergleich noch weiter zurück ins Jahr 1848, ,,in dem es europaweit zu erfolglosen Revolten kam und zwei deutsche Radikaldemokraten das Kommunistische Manifest veröffentlichten. Ich denke, 2011 wird in Hinblick auf 1848 gesehen werden. Nur 1848 hatten wir schon einmal den Fall, dass eine Explosion von einem Land auf das nächste übergriff – so schnell es die Kommunikationsmittel jener Zeit erlaubten – und nicht mehr aufzuhalten war. Der Geist der Zeit verlangte nach Freiheit, überschritt dabei die Grenzen und brachte Menschen zusammen, die aus sehr verschiedenen Schichten und Kulturen stammten.“

Francis Fukuyama, Senior Fellow am Center on Democracy, Development and the Rule of Law der Stanford University, fing 1992 mit seinem Buch Das Ende der Geschichte die Euphorie ein, die der Fall der Berliner Mauer ausgelöst hatte. Damals behauptete er, es habe sich weltweit „ein bemerkenswerter Konsens über die Legitimität der liberalen Demokratie als Regierungsform herausgebildet“ und dass die liberale Demokratie als „Endpunkt der ideologischen Evolution der Menschheit und als endgültige menschliche Regierungsform“ gelte.

Anderer Hintergrund

Obwohl sich die Vergleiche zu aktuellen Ereignissen in der arabischen Welt aufdrängen, klingt Fukuyama zögerlich, als er nach den vermeintlichen Parallelen gefragt wird. Tunesiens junge Demokratie könnte als Beispiel angeführt werden, aber die unsicheren Lagen in Ägypten oder Libyen geben einen solchen Vergleich natürlich nicht her, ganz zu schweigen von den Ländern, in denen die Aufstände brutal niedergeschlagen wurden.

In seinem aktuellen Buch The Origins of Political Order zeichnet Fukuyama die lange Periode von „vormenschlichen Zeiten bis zur Französischen Revolution“ nach und gelangt zu drei Voraussetzungen für stabile demokratische Systeme: ein funktionierender Staat, Rechtsstaatlichkeit und eine verantwortliche Regierung. Mit diesem Prisma lasse sich auch der Arabische Frühling sehr gut in Augenschein nehmen.

„Jede Analogie mit 1989 bricht zusammen, wenn man bedenkt, dass der historische Hintergrund in der arabischen Welt ein völlig anderer ist als 1989 in Osteuropa. Für einen schnellen Übergang hin zur Demokratie fehlt der institutionelle Rahmen, den Polen, die Tschechoslowakei oder Estland hatten. Der zugrunde liegende Impuls ist zwar ähnlich, aber es wird wesentlich länger dauern, bis sich hier stabile demokratische Institutionen etabliert haben werden. (…) Man sollte keine Wunder erwarten. Nehmen Sie allein Libyen: Dem Land fehlt es nicht nur an demokratischen und rechtsstaatlichen Institutionen, es gibt noch nicht einmal einen Staat. All diese Dinge müssen nun gleichzeitig aufgebaut werden. Es kann also durchaus passieren, dass Islamisten an die Regierung gelangen und es in manchen Fällen zu Bürgerkriegen kommt. Das wird keine einfache Angelegenheit, aber irgendwo muss man ja anfangen.“

Die kommenden Jahre

Angesprochen auf Occupy und die Tausenden von politisierten und über das Internet verbundenen Menschen reagiert er ebenfalls skeptisch. „Es steht außer Frage, dass die Menschen mithilfe der neuen sozialen Medien kurzfristig leichter zu mobilisieren sind. Es fehlen aber weiter reichende Vorstellungen über die Inhalte, mit denen diese Mobilisierung erfolgen könnte. Was all diese Menschen vereint, ist eine tiefgreifende Kritik am gegenwärtigen System. Aber eine umfassende soziale Bewegung entsteht nicht aus einer Horde unzufriedener Jugendlicher. Für sie bedarf es breiter Schichten von Menschen, die ernsthafte soziale Probleme haben. Diese Klasse existiert, aber solange sie nicht wirksamer mobilisiert werden kann, wird die Sache nicht den politischen Einfluss gewinnen, den sie haben müsste. Es bedarf einer einheitlichen linken Alternative, die gewachsene Probleme der vergangenen Jahrzehnte anspricht.“ Ohne diese stehe das Einfallstor für „irrwitzigen Populismus“ weit offen, „insbesondere wenn die Rezession mit einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Stagnation noch weiter andauert“.

„Sehen Sie sich nur einmal an, auf welchem Niveau sich die Debatte in den USA bewegt, wenn es um die Frage nach der Ursache des Problems geht. Das zeigt auf erschreckende Weise, dass die Realität und Komplexität der Themen, mit denen wir es zu tun haben, nicht verstanden werden.“ Dasselbe trifft nach Fukuyama auf Europa zu, wo sich ebenfalls eine einwanderungsfeindliche, populistische Rechte formiert. Auch sie inszeniert sich gegen die herrschende Elite, gegen die ja in der Tat viel zu sagen ist.

1968 gehörte Tariq Ali einer trotzkistischen Gruppe an und stand mit den jungen enragés in Paris in Kontakt. Er hat Occupy Oakland und Occupy London besucht. „Es ist großartig zu sehen, dass die jungen Leute sich wieder engagieren. Aber ich denke, man muss klar sagen, dass es sich um einen rein symbolischen Protest handelt. Das Auffälligste an diesen Revolten besteht darin, dass noch niemand eine radikale Alternative zum bestehenden sozio-ökonomischen System gefordert hat. Die einzige Ausnahme ist Griechenland, aber selbst dort herrscht Verwirrung: Sie lehnen Sparmaßnahmen ab, aber haben nicht einmal eine Liste von Forderungen. Wenn sich das nicht ändert, werden sie scheitern. Das ist eine gewaltige Schwäche.“

Hilfreiche Vergleiche

Damit verweist Ali auf die Differenzen zwischen der alten Neuen Linken und der Generation, die jetzt im Mittelpunkt steht. Sie redet von autonomen Kommunen und den Vorteilen hierarchieloser Organisation. Bei Ali, politisch Lichtjahre von Fukuyama entfernt, klingt dagegen die Meinung an, dass ohne stimmiges Programm und die Unterstützung der breiten Bevölkerung nichts zu erreichen sei.

Gibt es dennoch Anlass zur Hoffnung? „Ja, denn ich halte das für die ersten Anzeichen, nicht einer einheitlichen Bewegung, aber verschiedener Bewegungen in verschiedenen Ländern. Sie suchen nach etwas, sind in einem wichtigen Findungsprozess. Wir befinden uns in einer Phase des Übergangs.“ Und wann könnten die Dinge zusammenlaufen? „Ich würde sagen, dass das sehr stark davon abhängt, wie das Wirtschaftssystem in den entscheidenden kommenden zwei Jahrzehnten funktionieren wird.“

Ali spricht damit wie die meisten Leute, mit denen ich während meiner Tour durch die Protestcamps geredet habe. Historische Vergleiche können helfen, unsere Zeit in einem klareren Licht zu sehen. Orientiert man sich aber zu sehr an ’68 oder ’89, läuft man Gefahr, eine ernüchternde Tatsache zu unterschätzen: Wir sind Zeugen nicht nur eines äußerst turbulenten Jahres, sondern leben ohnehin in einer unsicheren und unberechenbaren Zeit. Die Ereignisse der vergangenen Monate dürften nur der Anfang sein. Seien Sie darauf gefasst!

John Harris war Popkritiker bei Sounds und NME und schreibt für den Guardian über Politik, Musik und Kultur. Zuletzt erschienen: Pink Floyd und The Dark Side Of The Moon: Die Entstehung eines Meisterwerks

Übersetzung: Holger Hutt

Kommentare (7)

fahrwax 05.12.2011 | 17:42

Ist es aufgefallen, das ein Helmut Schmidt und noch dazu auf einem SPD Parteitag, zum „Aufstand“ aufrief? Zwar forderte er erstmal „nur“ die Abgeordneten des EU Parlamentes dazu auf sich zu erheben – er sprach davon die sollten die Demokratie gegen die Macht der Finanzmärkte verteidigen – aber das sagt doch schon viel.
Viel deutlichere Worte findet David Graeber, ein amerikanischer Professor der sich mit der „Schuld“ beschäftigt, zu den gegenwärtigen Verhältnissen:
www.faz.net/-gsh-6v2io

Dabei werden Graeber`s Thesen gestützt durch die Aussagen von Michael Hudson. Der ist Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Missouri. Und sagte im Jahr 2006 den Kollaps des Immobilienmarktes genau voraus.
www.faz.net/-gqz-6vj4k

Stimmen die Thesen der beiden, leben wir derzeit in einer prärevolutionären Phase und Okkupy könnte 2012 erst richtig in „Fahrt kommen“.

ebertus 05.12.2011 | 20:10

Mit dem Tenor von Pierre Bourdieu bis Antonio Negri zu sprechen: die linken, die sozialdemokratischen, die sozialistischen Parteien haben es vergeigt, haben abgewirtschaftet, den "richtigen" Zeitpunkt (frei nach Adorno) verpasst oder sich in der Funktion des trojanischen Pferdes gut eingelebt.

Auf Deutschland bezogen könnten daher die Piraten ein parlamentarischer Arm der Occupy-Bewegung werden, soweit der primäre Synergyeffekt darin bestehen wollte, sich den doch so alternativlosen, sachbezwangten Ritualen und Funktionalitäten der sog. Parteiendemokratie zu verweigern.

Und die Piraten -ebenso Occupy- werden interessanterweise eher "von links" kritisiert. Die verbliebene SPD mag bereits auf der anderen Seite der Barrikade angekommen sein, aber so manchen Linken und Grünen tut "das" doch schon noch etwas weh, ist an entsprechender, selbstreflexiver mentaler Verdrängung weiter hart zu arbeiten.

chrislow 06.12.2011 | 00:13

fahrwax schrieb am 05.12.2011 um 16:42

-> Der Artikel von Michael Hudson ist der Hammer. (www.faz.net/-gqz-6vj4k)

"Kriegsführung mit finanziellen Mitteln"

Oder besser "finanziellen Druckmitteln"

Das ist genau mein Eindruck. Die Staaten werden derzeit erpresst. Was auch die ständig im politischen Raum befindliche "Alternativlosigkeit" unterstreicht.

Die Vorhersage der drohenden Arbeitslosigkeit hat inzwischen doch langsam ausgedient. Denn viel Arbeit ist bald nicht mehr zu vergeben. War ja in Mitteleuropa eh zu teuer und ist abgewandert. Wie wärs denn mit Konkurs? Soll ja eine Art Selbstreinigung des freien Marktes sein...den sie doch alle so gerne hätten...

Joachim Petrick 06.12.2011 | 03:51

@fahrwax

"www.faz.net/-gsh-6v2io"

Danke für den Link.

siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/merkels-vergessener-panzer--garantenkrieg-nine-eleven

07.07.2011 | 15:31
Merkels vergessener Panzer- Garantenkrieg "Nine Eleven"
merkel westerwelle nine eleven 2001 waffenexpot ströbele nato ernstfall kriegsrecht kommandowirtschaft euro bundessicherungsrat phoenix augstein besatzungsmacht energiewende fuchspanzer leopardpanzer bundestag saudi-arabien panzerlieferung rüstungsexport

hadesnumb 07.12.2011 | 08:38

Es liegt wahrscheinlich in der Natur der Sache, dass Journalisten immer als erstes nach Vergleichbarem suchen. Allerdings scheint man mir dabei nicht besonders kreativ zu sein. Anders kann ich mir nicht erklären, dass wenn hier und da 3 Leute mit selbstgemalten Pappschildern in der Innenstadt kampieren direkt Parallelen zu den Vorgängen um epochale Umbrüche wie 1848 oder 1989 gezogen werden. Provokativ könnte man feststellen, dass hierzulande ja sogar bei den Protesten gegen die Einführung der Studiengebühren noch mehr los war. Und auch wenn das keine global synchronisierte Bewegung war, gab oder gibt es doch vergleichbare Proteste allerorten.
Unter anderem wird dabei von der saturierten westlichen Gesellschaft völlig verkannt, unter welchen Umständen die Leute 1989 oder bspw. beim arabischen Frühling für Veränderung auf die Straße gegangen sind. Während sich für die Occupyler erstmal niemand weiter interessiert hat, mussten die Demonstranten 1989 oder in Ägypten damit rechnen, dass auf sie geschossen wird. Wenn sich unter diesen Bedingungen zehntausende nicht beirren lassen, dann gehört dazu sicher mehr als Occupy momentan antreibt. Um diesen Unterschied zu begreifen darf man allerdings wahrscheinlich nicht "Westen" aufgewachsen sein.

Ich freue mich ja sehr über die mediale Aufmerksamkeit die das kleine Phänomen "Occupy" erhält, da ja die Notwendigkeit sich für Veränderung einzusetzen unstreitbar ist und man insofern den "Aktivisten" (eigentlich wohl eher Passivisten?) wohlgesonnen sein mag. Mediale Aufmerksamkeit (wahrscheinlich untrennbar gepaart mit einer gewissen Hybris) ist heute schließlich einer der Schlüssel zu Erfolg oder Misserfolg.

Trotzdem nervt die überzogene Darstellung teilweise schlicht und verdirbt ein wenig die Lust sich über die Fortschritte der Bewegung zu informieren, an der sie ja letztlich auch gemessen werden sollte. Und an dieser Front sieht es bisher ja eher dünn aus. Da ist es bis 1848-1989-2011 noch ein ziemlich weiter Weg.

truman 09.12.2011 | 01:45

Ich halte es auch für etwas Problematisch gleichsetzngen zwischen epochalen Ereignissen zu ziehen, da Geschichte sich nur bedingt wiederholt. Was wir aber sicher können ist zu vergleichen und wenn wir dort "nur" die Zahlen vergleichen, wird deutlich, dass wir uns in einer Zuspitzung mehrere Krisen befinden. Da hätten wir natürlich einmal die größte Finanzblase der Geschichte, den Klimawandel und die soziale Krise usw. Die Problematik, die ich dabei sehe ist, dass in einer Zeit in der viele Menschen nicht mehr an die Verhältnisse glauben, diese leider viel eher in einen Regress verfallen; als sich nach einer "wirklichen" Alternative umzuschauen. Ich will nicht wissen was da noch auf uns zukommt...