Bitte weitersagen: Black is back

Neue Gesichter Eine feministische Filmregisseurin, ein optimistischer Korruptionsbeauftragter, eine Schuhdesignerin aus Äthiopien – Menschen, die den Kontinent verändern

Unternehmer

Bright Simons, 31, Ghana

Bright Simons hat seine akademische Karriere aufgegeben, um lieber „etwas Praktisches“ zu tun. Früher war er Astrophysiker, und als er ein Stipendium an der britischen Universität von Durham angeboten bekam, lehnte er ab, weil es ihm „nicht praktisch genug“ war.

„Ich war als Student politisch engagiert und dachte mir, ich könnte die Dinge verändern“, sagt er. Dafür aber musste er nach Ghana zurückkehren und die Dinge selbst in die Hand nehmen: „Ich musste Unternehmer werden, aber ich hatte kein Geld. Also musste ich ohne viel Kapital etwas erreichen. So kam ich auf die Technikbranche.“ Eine Schlüsselerkenntnis war dabei, dass die größten Investitionen in die technische Infrastruktur Afrikas bis dahin von Mobilfunkunternehmen getätigt worden waren: „Sie hatten riesige Summen investiert. Ich brauchte nur noch eine gute Idee, die sie überzeugen würde, um mir einen Zugang zu gewähren.“

Seine gute Idee war dann, das Problem der Medikamentenfälschungen anzugehen. Gefälschte Pillen und Pharmazeutika stellen in Afrika ein enormes Problem dar. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation handelt es sich bei 30 Prozent aller zum Verkauf stehenden Medikamente um Fälschungen, die jeden Tag für den Tod von bis zu 2.000 Menschen verantwortlich sind. In anderen Studien sind diese Zahlen noch höher. Simons hatte die Idee, alle Verpackungen mit einem Code zu versehen, der es den Käufern ermöglicht, ganz einfach per SMS herauszufinden, ob es sich um eine Fälschung handelt oder nicht.

Seine Organisation mPedigree arbeitet inzwischen mit 20 Telekommunikationsunternehmen zusammen und steht mit Dutzenden weiteren in Verhandlungen. 6,5 Millionen Medikamentenpackungen tragen inzwischen den von Simons entwickelten Code, in drei Ländern ist das System inzwischen Standard.

Auch jenseits von Afrika wird seine Erfindung inzwischen übernommen; sie diente als Modell für den indischen und inzwischen auch für den südasiatischen Markt. „Dadurch verändert sich die Sichtweise auf den Kontinent. Es zeigt, dass auch hier ein Ursprungsort für bahnbrechende Innovationen sein kann.“ Simons ist guter Hoffnung, dass dies nur der Anfang ist. Er glaubt, dass Innovationen – solche, die wirklich einen „Einfluss auf das Leben der Menschen haben“ – Afrika verändern könnten.

Einfach war es für Simons nicht immer. In großen internationalen Konzernen kann man sich nur selten vorstellen, dass Innovationen auch aus Afrika kommen können. Man ist gewohnt, sie dorthin zu exportieren. Außerdem gebe es auf dem schwarzen Kontinent beinahe keine „institutionalisierte Finanzierung für Innovationen“. Weder von Banken noch aus Hilfszahlungen. „Hier leben eine Milliarde Menschen. Der Großteil ist jung und braucht Arbeit. Wir müssen eine Infrastruktur schaffen, die Produktivität anregt. Mit Mikrointerventionen geht das nicht. Wir brauchen Führung, eine bessere Verteilung der Ressourcen und neue Infrastruktur.“ Bright Simons hat bereits gezeigt, dass das möglich ist.

Comedian

Riaad Moosa, 35, Südafrika

http://img32.imageshack.us/img32/3161/riaadmoosa250.jpgRiaad Moosa ist Moslem und Inder, er lebt in Südafrika. Allein daraus lässt sich eigentlich schon eine ganze Show machen, sagt er. Außerdem ist er auch noch Arzt und Schauspieler: Er spielte in der erfolgreichen Comedy-Serie Material mit und dreht im Moment eine Adaption von Nelson Mandelas Autobiografie Long Walk to Freedom.

Dabei gehört er zu jener Generation von Comedians, die so beliebt sind, weil sie nicht mehr um die Probleme zwischen schwarzen und weißen Südafrikanern herumreden, sondern sich eher mitten in sie hineinstürzen. Sie wollen den Hass mit Humor entschärfen. Eigentlich hat Riaad Moosa zwar zunächst als Arzt zu arbeiten begonnen, bald aber merkte er, dass seine Berufung woanders lag. „In der Comedy habe ich das gefunden, was mich glücklich macht.“ Jetzt gewinnt er Preise, spielt vor ausverkauften Hallen, hat eine feste Rolle in der satirischen Fernsehshow Late Nite News und thematisiert dort Themen wie die nach den Terroranschlägen vom 11. September aufgekommene Islamfeindlichkeit.

18 Jahre nach dem Ende der Apartheid ist die südafrikanische Gesellschaft noch immer eine der sozial ungerechtesten der Welt. Wenn man dort über sich lachen kann, dann ist das, so komisch das auch klingt, fast ein Zeichen dafür, dass man politisch gereift ist.

„In der südafrikanischen Standup-Comedy werden sehr viele Witze gemacht, bei denen die Hautfarbe eine Rolle spielt. Ich denke, das ist unserer Geschichte geschuldet und stellt einen Versuch dar, mit dem zurechtzukommen, was wir durchgemacht haben. Als wir mit Standup anfingen, spielten wir zunächst meistens vor weißem Publikum und entwickelten sogar spezielle indische, Xhosa-, Zulu- oder Afrikaans-Shows.“

Aber die Dinge ändern sich, sagt er. „Wir Südafrikaner machen zunehmend mehr gemeinsame Erfahrungen. Sie müssen bedenken, dass wir wirklich getrennt voneinander aufgewachsen sind und unsere Lebenserfahrungen aufgrund der Segregation äußerst unterschiedlich sind. Ich halte Comedy für sehr geeignet, um diese Dinge zu verhandeln und eben über die unterschiedlichen Erfahrungen und verschiedenen ethnischen Gruppen in Südafrika aufzuklären.“

Seine Witze speisen sich aus der Identitätspolitik der südafrikanischen Gesellschaft: „Ich diene mir selbst als Vorlage für meine Comedy: Mein Hintergrund als Muslim, mein Beruf als Arzt. Ich rede auch recht viel über meine Familie, meine Kinder. Und alles, wozu ich eine Beziehung herstellen kann.“

Comedy lebe davon, dass sie sich über die Mächtigen lustig macht, sagt er, und in Südafrika betrachte sich jeder als Underdog. „Die Hierarchien sind noch nicht klar. Worüber die Leute lachen, hängt von der Perspektive ab. Wir versuchen als Nation eine Lösung zu finden. Ich glaube, dass Comedy vieles offenbart. Denn daran, worüber die Leute lachen, erkennt man, was sie denken.“

Im südafrikanischen Fernsehen werden, wie überall, überwiegend amerikanische und britische Filme, Shows und Soaps gezeigt. Neu ist es daher, mit den eigenen Leuten über das eigene Leben zu lachen. Kultur im südafrikanischen Fernsehen: „Je stärker wir hervortreten, je mehr wir selbst Shows machen, je mehr wir über unsere Erfahrungen reden, desto besser werden wir. Es liegt an den Südafrikanern selbst, endlich auch international aufzufallen und in Erscheinung zu treten“, sagt Riaad Moosa und sieht dabei so aus, als würde er sich an diese Sätze halten wollen.

Filmemacherin

Sofia Djama, 33, Algerien

http://img19.imageshack.us/img19/4556/sofiadjama250.jpgSofia Djama bezeichnet sich selbst nicht als Feministin. Obwohl sie durchaus der Ansicht ist, dass Frauen die gleichen Rechte haben sollten – sie kämpft dafür sogar als eine Art Vorreiterin – , erklärt sie dennoch einschränkend: „Um die Frauenrechte in Algerien ist es so bestellt, dass man hier gar nicht Feministin im traditionellen Sinn sein kann. Es gibt Dinge, über die man bei uns noch nicht einmal reden oder diskutieren kann.“ Das Hauptproblem, sagt Sofia Djama, liege in der Diskrepanz zwischen den einerseits modernen Gesetzen und der andererseits sehr traditionellen Moral, die in der Gesellschaft noch immer herrsche.

„Auf der einen Seite fühle ich mich absolut frei“, sagt sie am Telefon in Paris, wo sie einen Teil ihrer Zeit verbringt. „Ich habe das Recht, einen Rock zu tragen, an den Strand zu gehen – nichts davon ist mir gesetzlich untersagt. Wenn ich im Ramadan nicht fasten will, bin ich dazu nicht verpflichtet. Wenn man aber die gesellschaftliche Moral als Maßstab nimmt, sind solche Dinge absolut tabu.“

Diese Spannung hat Djama in ihrem zweiten Kurzfilm Mollement, un samedi matin darzustellen versucht, der beim renommierten Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand gerade zwei Preise bekommen hat. Er erzählt die Geschichte von Myassa, die eines Abends nach Hause kommt und Opfer eines Vergewaltigungsversuches wird. Der Mann drückt sie in ihrer Wohnung gegen eine Wand, er bekommt aber dabei keine Erektion und lässt von ihr ab. Am nächsten Tag steht Myassa vor der Wahl, den Übergriff der Polizei zu melden oder ihn lieber zu vergessen.

„Der Film richtet sich nicht gegen Männer,“ sagt Djama. „Mich interssiert eher, wie das System versagt: Diese jungen Leute erleben eine große Identitätskrise. Es gibt keine Arbeit für sie und obendrein kaum Räume, in denen sie sich frei fühlen und offen sagen können, was sie denken. Sie sind gezwungen, noch zu Hause bei ihren Eltern zu wohnen. Das alles führt dazu, dass sie sich auf der Suche nach einer Identität dem Islam zuwenden.“

Sofia Djama erzählt weiter, dass die algerische Regierung den Bezug zu diesen Jugendlichen längst verloren habe. Die jungen Menschen seien voller Hass und Gewalt. „Dem gehe ich in dem Film nach: Sowohl die Frau als auch ihr Vergewaltiger sind Opfer.“

Mollement, un samedi matin erzählt diese harte Realität in wunderschönen Bildern. Sensibel vermittelt die Regisseurin so die Realität des algerischen Alltags – eines Lebens voller unzähliger kleiner Erniedrigungen durch die staatlichen Behörden. Als Myassa schließlich doch zur Polizei geht, wird sie von einem Beamten erst einmal nur ausgelacht. Der Machismo ist hier allgegenwärtig.

„Einige Leute haben mich mit der feministischen Filmemacherin Virginie Despentes aus Frankreich in Verbindung gebracht, aber die hat eine viel brachialere Art. Mir geht es nicht darum, Rechnungen zu begleichen“, sagt Djama. „Ich will nur, dass alles auf den Tisch kommt.“ So wie in den Filmen von Ken Loach. Seinen sozialen Realismus bewundert sie.

Man muss wissen, dass die algerische Filmindustrie bei all dem noch in ihren Kinderschuhen steckt. Es gibt keine Filmhochschulen und deshalb nahezu keine Einheimischen, aus denen man ein Team zusammenstellen und mit denen man einen Film drehen könnte. Djama konnte ihren nur mit finanzieller Hilfe aus Europa realisieren. Hat sie sich Sorgen gemacht, wie der Film in Algerien aufgenommen werden würde? „Klar, aber als der Algerische Pressedienst als Erster negativ darüber berichtet hat, war ich beruhigt. Denn die Behörden tun sich keinen Gefallen damit, wenn sie als Zensoren auftreten. “

Natürlich gilt Djama jungen Filmemacherinnen nun als Role-Model. „Es gibt in Algerien keine Helden“, sagt sie, „nur Märtyrer“. Sie erzählt, dass, als Taoufik Makhloufi bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille über 1.500 Meter gewann, sein Rennen nicht einmal im Fernsehen gezeigt wurde. Der Läufer erhielt so gut wie keine Unterstützung aus seinem Heimatland. Auch Sofia Djama wäre gerne international anerkannt, gleichzeitig aber fühle sie sich „völlig afrikanisch und maghrebinisch – meine Einflüsse sind arabisch und muslimisch. Und ich bin sehr froh darüber.“

Schuhdesignerin

Bethlehem Tilahun Alemu, 37, Äthiopien

http://img208.imageshack.us/img208/5594/tilahunalemu250.jpgDie Idee für ihr Schuhmode-Label soleRebels hatte Bethlehem Tilahun Alemu im Jahr 2004. In ihrer Heimatstadt Addis Abeba gab es damals nichts als einfache, aus alten Autoreifen recycelte Sandalen, und so entschloss sie sich, eine internationale Marke aus dieser Art von Notschuh zu machen. Ein Jahr später eröffnete sie eine Werkstatt mit nur fünf Mitarbeiterinnen.

SoleRebels arbeitet dabei so ethisch verantwortlich wie nur irgendwie möglich: Das Material der Schuhe ist, wie gesagt, gebraucht; die Leute vor Ort bekommen Jobs, und alle Mitarbeiter werden gerecht bezahlt. Das Unternehmen steht für das Versprechen, auch mit gesellschaftlichen Ideen handeln zu können und dadurch die Welt zu verändern. (Tilahun Alemu hat es bereits zweimal auf die Forbes-Liste der „herausragenden afrikanischen Geschäftsfrauen“ geschafft.

Wer jetzt glaubt, ihre Firma würde Schuhe für Kirchenbasare herstellen, der liegt falsch: „Ich will bei der Beschreibung meiner Marke eigentlich noch nicht einmal herausstellen, dass sie aus Äthiopien kommt. Ich will, dass Sie meine Schuhe kaufen, weil sie modisch und bequem sind.“

Kein Wunder, dass soleRebels bereits das Nike Äthiopiens genannt wird. 2012 wird das Unternehmen zwei Millionen Dollar umsetzen, Alemu beschäftigt mittlerweile 200 Mitarbeiter. Im September eröffnet sie die erste internationale Filiale in Taiwan, weitere sollen folgen. Vor allem in einer Stadt will Alemu ihre Schuhe verkaufen: in New York. „Wenn ich es dort schaffe, schaffe ich es überall“, sagt sie und lacht.

Antikorruptionsbeauftragter

John Githongo, 47, Kenia

http://img43.imageshack.us/img43/3729/johngithongo250.jpgJohn Githongo ist eine Nervensäge, er macht immer Ärger und ist der schlimmste Albtraum jedes Diktators. Der ehemalige Zeitungsjournalist hat Korruption auf höchster Ebene aufgedeckt und ist dadurch bekannt geworden. Nach drei Todesdrohungen ging er nach Großbritannien ins Exil, kehrte schließlich aber nach Kenia zurück, um seinen Kampf dort fortzuführen. Einer wie er gibt nicht auf.

Korruption ist seit Jahrzehnten die Geißel der meisten Länder Afrikas. Bestechung, Diebstahl und andere Formen des Betrugs sollen afrikanische Regierungen und Unternehmen allein im vergangenen Jahr elf Milliarden Euro gekostet haben. Jener Wirtschaftsboom, der einen Großteil des Kontinents erfasst hat, läuft Gefahr, nur die Eliten zu bereichern und die Ungleichheit zu vergrößern.

Doch die Zivilgesellschaft wehrt sich. Mit Mobilfunkgeräten und über das Internet sagen immer mehr Aktivisten, was Sache ist. In Kenia, Südafrika und Simbabwe gibt es Webseiten, auf denen die Bürger Beamte melden können, die versucht haben, sich zu bereichern.

Githongo, der an der University of Wales Wirtschaftswissenschaft und Philosophie studiert hat, war schon in den frühen 1990ern ein Wegbereiter dieser Entwicklung. „Das waren die Tage von schillernden Persönlichkeiten wie Mobutu Sese Seko in Zaire“, erinnert er sich. „Damals haben diese „großen Männer“ ihren Volkswirtschaften und Gesellschaften durch Korruption enormen Schaden zugefügt.“

Schließlich übernahm Githongo den offiziellen Posten des ersten Antikorruptionsbeauftragten Kenias. Für einige Leute macht er seinen Job allerdings zu gut. Githongo erhielt Todesdrohungen und floh 2005 nach London, wo er untertauchte. Drei Jahre später kehrte er nach Kenia zurück und rief die Kampagne Ni Sisi Kenya ins Leben. „Ni sisi“ heißt „Wir sind“.

Warum er zurückgekehrt ist, das allerdings fragt er sich manchmal auch: „Warum mache ich weiter, wenn diese Gauner immer stärker werden? Man hat diese Zweifel. Man gelangt, wenn man sich mit diesen Themen beschäftigt, zu der Einsicht, dass es immer wieder zu so ungeheuerlichen und empörenden Fällen von Korruption kommen wird, dass man schon allein aus Wut weitermachen will.“

Trotz der nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten ist John Githongo überzeugt, dass die Sicht der Welt auf Afrika sich dramatisch verändert. Der Kontinent zählt inzwischen, vor allem wegen seiner Ressourcen, zu den führenden Investitionsstandorten. Auch in den Bereichen Gesundheit und Bildung habe es Fortschritte gegeben. „In vielen Ländern gibt es inzwischen eine Generation, die keine Unruhen mehr erlebt hat, über eine gute Ausbildung verfügt, Englisch spricht und den Westen versteht. Sie sind viel globalisierter als irgendeine andere Generation in der afrikanischen Geschichte. Aber solange wir die politischen Umstände nicht in Ordnung bringen, bedeutet das jedoch, dass einige der von Ungleichheit und Korruption verursachten Widersprüche noch für erhebliche politische Probleme sorgen werden.“

„Ich bin der Ansicht, dass Armut die bisher größte Herausforderung unseres Kontinents war. Heute glaube ich, wir müssen differenzieren. Ungleichheit ist unser dringlichstes Problem. Es liegen noch einige Hürden vor uns, insgesamt geht es für einen Großteil Afrikas aber in eine gute Richtung.“

Mehr zum Wochenthema "Das neue Afrika"

Kein Herz der Finsternis - ein glossarischer Überblick über die neuen Verhältnisse auf dem Kontinent

Erstaunliche Effekte - einfache Ideen, die erstaunlich Großes bewirken

Stolz, Afrikaner zu sein - über das Selbstbewusstsein einer neuen Mittelschicht, das mit der Wirtschaft wächst

Der Fluch der Pipelines - ein packender Roman aus Nigeria, der nun zu Recht die deutsche Krimibestenliste bereichert: "Öl auf Wasser“

Firmen, die Bright Simons bewundert

Ushahidi ist eine Gruppe von Entwicklern aus Kenia, die eine Krisenmanagement-Plattform fürs Internet programmiert haben

M-Pesa ist ein erfolgreiches Bezahl-System, das per Handy funktioniert und allein in Kenia 17 Millionen Nutzer hat

Apopo ist eine NGO, die Ratten trainiert, damit sie Landminen aufspüren und ferner dabei helfen, auch Tuberkulose-Bakterien zu finden

Diese südafrikanischen Comedians schätzt Riaad Moosa

Trevor Noah hatte einen sehr erfolgreichen Auftritt bei Jay Leno und versucht nun, in Amerika groß rauszukommen

Loyiso Gola ist die südafrikanische Antwort auf Jon Stewart (nicht Oliver Welke). Dabei ist er nicht nur ein lustiger Nachrichtensprecher, sondern schon sehr durchgeknallt

Kagiso Lediga ist ein sehr, sehr talentierter Comedian, Autor, Performer und Produzent. Ich bewundere ihn, er ist mein Vorbild

Sofia Djamas Lieblingsregisseure

Tariq Teguia hat den Film Inland gemacht, eine poetische Reflexion über das gegenwärtige Algerien

Nadir Moknèches Film Viva Algeria erzählt von drei Frauen, die zwischen ihren modernen Ansprüchen und dem Islam hin- und hergerissen sind

Malek Bensmaïls Film La Chine est encore loin zeigt das alltägliche Leben in jenem Dorf, in dem einst der Algerische Unabhängigkeitskrieg begann

Die Vorbilder Bethlehem Tilahun Alemus

Sabahar, das American Apparel Äthiopiens

Muya Ethiopia Fair Trade , ein Label, das handgemachte Handtaschen, Möbel und Einrichtungsgegenstände anbietet, sehr toll

Ory Okolloh , die Korruptionsbeauftragte von Google Afrika

Menschen, die John Githongo bewundert

Thuli Madonsela ist die Ombudsfrau Südafrikas. Sie ist absolut einzigartig in dem, was sie tut

Michael Sata ist der neue Präsident von Sambia. Was ist das Wichtige für einen afrikanischen Politiker? Die Mehrheit der Bevölkerung muss ihm glauben, dass er es schafft, Korruption zu bekämpfen

Die Frauen Afrikas sind die, die ein Land zusammenhalten.

Übersetzung: Zilla Hoffmann, Holger Hutt
09:43 06.09.2012
Geschrieben von

Lucy Siegle, Elizabeth Day, Carole Cadwalladr, David Smith | The Guardian

Der Freitag ist Syndication-Partner der britischen Tageszeitung The Guardian
Schreiber 0 Leser 9818
The Guardian
Aboanzeige Artikel Aboanzeige Artikel

Kommentare 1