Da war doch was

Spukhäuser Geister gibt's eigentlich nicht - oder doch? Die Fotografin Corinne Botz hat Häuser besucht, in denen es spuken soll. Und sich die Geschichten dazu erzählen lassen
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Meine Bilder-Serie Haunted Houses wurde von der Geisterfotografie der Jahrhundertwende und von viktorianischen Spukgeschichten inspiriert. Diese Geschichten wurden im 19. Jahrhundert meist von Frauen geschrieben, die auf diese Weise auch ihr Unbehagen an dem steifen und hierarchischen Familienleben thematisierten.

Ich habe versucht, mir diese Tradition beim Fotografieren der Orte, an denen sich Geister herumtreiben sollen, bewusst zu machen. In meinen Bildern streife ich durch über 800 Häuser in verschiedenen Gegenden der USA. Es geht dabei um die Erkundung der häuslichen Sphäre. Man sieht die Einrichtungen von Menschen mit den unterschiedlichsten sozialen Hintergründen. Und ich beschäftige mich zugleich mit mündlich überlieferten Geschichten und der