Helena Smith
06.05.2010 | 13:45 10

Das Bordell soll brennen

Griechenland Für viele Griechen sind die derzeitigen Proteste und Streiks nur ein Vorgeschmack, auf das, was noch kommen wird, wenn die Spardiktate durchgesetzt werden

Gestern um 14.03 Uhr starben im dritten Stock eines klassizistischen Gebäudes im Herzen von Athen drei Menschen. Griechenland ist nicht mehr dasselbe Land wie zuvor. Als die Bankbeamten erfolglos versuchten, die Flammen abzuwehren, deren Ursache eine Brandbombe war, die Demonstranten ins Gebäude geworfen hatten, forderte die Wirtschaftskrise nicht nur die ersten Todesopfer: In diesem Moment wichen Fassungslosigkeit und Enttäuschung einer Gewalt, die von einem unberechenbaren Strom des Zorns getragen wird.

„Wir alle sind sehr wütend“, rief die Beamtin Stella Stamou, die einen Block von der Bank entfernt an einer Straßenecke stand und sich heiser brüllte. „Schreiben Sie das – wütend, wütend, wütend, wütend!“ Stamou nahm an der größten Demonstration in der Geschichte der griechischen Hauptstadt seit der Rückkehr zur Demokratie 1974 teil. „Wir sind wütend auf unsere eigenen Politiker, wütend auf den IWF, wütend auf die EU, wütend darauf, dass wir unser Einkommen verloren haben, wütend, weil uns nie die Wahrheit gesagt wurde.“

In ganz Athen sind Auswirkungen dieser Wut zu sehen: Die zentralen Boulevards und Plätze gleichen Kriegsschauplätzen, man stößt auf brennende Autos, brennende Mülltonnen, brennende Hotels, brennende Regierungsgebäude, zertrümmerte Fensterscheiben und Bürgersteige. Angesichts der Trümmer erscheint dem 28-jährigen irakischen Kurden Karwan Ahmet das Bild, das sich ihm bietet, „wie eine Szene direkt aus dem Irak vor. Das hier erinnert mich an das ganze Elend, das wir in Kirkuk gesehen haben.“

Salve um Salve

Was als Generalstreik begann, zu dem die Gewerkschaften aufgerufen hatten, um gegen die Sparmaßnahmen zu protestieren, wuchs sich aus zu einer Flut des Zorns, als etwa 100.000 Angestellte des privaten und öffentlichen Sektors auf die Straße gingen und riefen „die Plutokratie soll zahlen“. Gegen Mittag nahm der Zorn eine neue, entschlossene Dynamik an, als die Demonstranten – darunter einst treue Anhänger der regierenden sozialistischen PASOK – „Diebe, Diebe“ zu brüllen begannen. Ihr Hass richtete sich schon bald gegen die Sandsteingebäude des griechischen Parlaments. Sie lieferten sich ein Handgemenge mit der Polizei, verscheuchten die Wächter vom Grabmal der Unbekannten Soldaten und versuchten mit Äxten bewaffnet unter dem Schlachtruf „das Bordell soll brennen“ das Gebäude zu stürmen.

Während im Inneren des Parlaments die Abgeordneten über die drakonischen Wirtschaftsreformen diskutieren, die IWF und EU im Gegenzug für die größte Rettungsaktion der Geschichte fordern, feuert draußen die Bereitschaftspolizei Salve um Salve beißenden Tränengases auf die Menge, um sie in Schach zu halten. „Sie haben alle Dreck am Stecken und sich an öffentlichen Mitteln bereichert“, schimpft einer der Demonstranten und schwingt drohend einen Holzknüppel. „Unsere Politiker tragen voll und ganz die Schuld, und die schlimmsten Übeltäter wissen das ganz genau, denn sie haben bereits das Land verlassen.“

Angesichts der Deadline, die Griechenland dazu zwingt, bis zum 19. Mai seine niederschmetternden Schulden in Höhe von 300 Milliarden Euro neu zu finanzieren, haben die EU und der IWF sich vergangene Woche darauf geeinigt, 120 Milliarden Dollar in die hungrige Staatsschatulle zu schaufeln – unter der Bedingung, dass Athen beispiellose Haushaltskürzungen vornimmt. Ein derart strenges Prozedere – vorgesehen ist unter anderem, dass die Löhne und Renten im öffentlichen Sektor eingefroren und die Steuern erhöht werden – hat Griechenland seit es 1949 die Entbehrungen des Bürgerkriegs überstand, nicht mehr gesehen.
„Warum sollte der kleine Mann für diese Krise bezahlen?“ meint Giorgos Didimopoulos, ein 55-jähriger Juwelier, der zur kommunistischen Gewerkschaft gehört. „Was die Leute übersehen, ist, dass wir Griechen keine Autoritäten mögen. Wir haben uns immer widersetzt, wenn uns etwas nicht gerecht vorkam. Wir haben in Marathon gegen die Perser gekämpft und gegen die Deutschen im Zweiten Weltkrieg. Und wir werden jetzt gegen den IWF kämpfen. In der Realität haben wir nicht länger eine Regierung. Wir sind jetzt in der Hand ausländischer Mächte.“

Wo liegt die Grenze?

Umfragen belegen, dass Didimopoulos mit seiner Meinung nicht allein dasteht. Die Wahrnehmung breitet sich aus, dass die Geringverdiener, die bereits von den drei vorangegangen Sparpaketen betroffen waren, unverhältnismäßig stark unter dem auf drei Jahre angesetzten Steuer- und Strukturprogramm leiden sollen. Mehrere Umfragen kamen zu dem Ergebnis, dass eine große Mehrheit bereit ist, auf die Straße zu gehen, um sich den „barbarischen“ Maßnahmen zu widersetzen. Für viele sind die Ereignisse des gestrigen Tages nur ein Vorgeschmack, auf das, was kommen wird. Da die Gewerkschaften den Generalstreik unterstützen – der das Land lähmt und vom Rest der Welt isoliert – gelten die Demonstrationen als entscheidende Bewährungsprobe für Premier Papandreous Willen, die Reformen durchzuziehen.

Deutschland, das den Löwenanteil der Nothilfe zahlt, war rasch mir der Warnung zur Hand, die Gelder würden versiegen, sollte Athen vom Kurs abweichen.
Doch Papandreou steht eindeutig ein Kampf bevor. „Sie können nicht länger behaupten, dass es sich um einzelne Gewalttaten handelt, die auf das Konto Steine werfender Anarchisten gehen“, meint Makis Papadopoulos, dem ein beliebter Souvenirladen im historischen Plaka Viertel gehört, wo die Händler ihre Geschäfte aus Angst mit Brettern vernageln. „Die Menschen hier werden immer weiter an die Armutsgrenze gestoßen. Durch die Intervention des IWF hat sich die Situation verändert. Sie ist jetzt explosiv und keiner weiß, wo jetzt noch die Grenzen liegen, wie weit die Griechen gehen werden, um ihrem Ärger Luft zu machen.“ Eine Lösung, meinen einige, könnte es nur geben, wenn Griechenlands korruptes politisches System von Grund auf aufgeräumt würde.

Übersetzung: Christine Käppeler

Kommentare (10)

gweberbv 06.05.2010 | 17:09

Wer 2007 die bis 2024 laufende Anleihen gekauft hat, bekommt eine Verzinsung von 4,70% auf sein eingesetztes Kapital. Heute könnte man diese Anleihe für gut 63% ihres Nennwertes weiterverkaufen. So kommt man dann auf eine (aktuelle) Rendite von über 9%.

Sprich: Nur wer in den letzten Monaten eingestiegen ist, der hat wissentlich eine riskante Anlage zu entsprechend hohen Zinsen getätigt. Der Rest hat auf eine vermeintlich sichere Investition gesetzt und ist vermutlich bald mit hohen Verlusten konfrontiert. Das ist halt Pech. Aber eine goldene Nase an der griechischen Misere haben sich diese Investoren sicher nicht verdient.

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Ehemaliger Nutzer 06.05.2010 | 18:47

Auszug:
"Die griechische Gewerkschaft der Bankbeschäftigten (OTOE) hat für den 6. Mai 2010 zu einem landesweiten Streik wegen des Todes von drei Bankangestellten in Athen während des Generalstreiks am 5. Mai aufgerufen. Die Gewerkschaft gibt der Management der Bank und der Polizei die Schuld am Tod ihrer KollegInnen, die durch giftige Dämpfe infolge eines Brandes in einer Filiale an einer Demonstrationsroute ums Leben gekommen sind. Am 5. Mai hatten überall in Griechenland hundertausende von ArbeiterInnen gegen die Sanierung der Staatsfinanzen auf dem Rücken der Beschäftigen und RentnerInnen protestiert. Dabei kam es in vielen Städten zu wütenden Angriffen auf Symbole der Staatsmacht, dutzende von Banken und Konzernfilialen. Viele der Kundgebungen wurden von der Polizei mit Tränengas, Blendschock-Granaten und Knüppeln attackiert. Die griechische Polizei hat am Abend Kontrollpunkte an allen Zugängen zum Athener Stadtzentrum errichtet und mehrere besetzte Häuser und Projekte im Stadtteil Exarchia angegriffen.

In Athen waren nach Angaben von Gewerkschaften mehr als 200.000 ArbeiterInnen auf der Straße. Während des ganzen Tages lieferten sich Polizei und große Gruppen von wütenden Einwohnern immer wieder heftigte Auseinandersetzungen. In Thessaloniki zogenm 50.000 Streikende durch die Stadt und zerstörten in der zweitgrößten griechischen Stadt mehrere dutzend Banken und Niederlassungen von Konzernen. In Patras schlossen sich Traktoren und die Fahrer der Müllabfuhr einer Demonstration von mehr als 20.000 Leuten, in der Verlauf im Stadtzentrum Barrikaden errichtet wurden. Es kam zu mehrstündugen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Auch in Ioannina griffen DemonstrantInnen Banken und Konzern-Niederlassungen an. In Heraklion waren mehr als 10.000 Leute auf der Straße. In Corfu wurde das Verwaltungszentrum besetzt, ebenso in Naxos und in Naoussa das Rathaus.

Zu einem tragischen Zwischenfall kam es am Morgen in Athen, als ein Feuer in einer Filiale der Marfin Bank ausbrach. Drei Beschäftigte kamen durch giftige Dämpfe ums Leben, den anderen gelang es, aus einem oberen Stockwerk des Gebäudes über einen Laternenmast auf die Straße zu klettern.

Dass sich zu diesem Zeitpunkt überhaupt Beschäftigte in der Bank befanden, liegt nach Angaben von GewerkschafterInnen daran, dass ihnen von der Firmenleitung mit Kündigung für den Fall gedroht worden sei, dass sie nicht zur Arbeit erscheinen und sich stattdessen am Generalstreik beteiligen sollten. Diese Drohung ist umso ungeheuerlicher, als sich die betreffende Filiale der Bank an einer Demonstrationsroute befindet. In Griechenland ist es üblich, solche Banken zu schließen, da sie jedes Jahr dutzendfach aus Demonstrationen heraus angegriffen werden.

Darüber, wie das Feuer im Eingangsbereich entstanden ist, gibt es unterschiedliche Angaben. Zwar behauptete jemand gesehen zu haben, wie während der Auseinandersetzungen eine Blendschockgranate der Polizei in das Gebäude eingeschlagen sei. Wahrscheinlicher ist aber, dass es eine Brandflasche war, die den Eingangsbereich der Bank in Brand setzte. In einem Blog beschreibt ein Demonstrationsteilnehmer, die Schalterräume der Bank seien leer gewesen, als die Demonstration vorüberzog. Niemand habe gewusst, dass die Bank auch über Büroräume im ersten Stock verfügt habe, in denen sich Angestellte befanden. Als diese von den oberen Fenster aus den DemonstrantInnen zugerufen hätten, dass sich Menschen im Gebäude befinden, hätten Leute versucht, das Feuer zu ersticken und ins Gebäude zu gelangen. Alle Eingänge seien jedoch verschlossen gewesen. Ein anderer Augenzeuge berichtete auf Indymedia Athen, dass DemonstrantInnen versucht hätten, die Sicherheitsglas-Scheiben einzuschlagen, um die eingeschlossenen Bankangestellten zu befreien, dabei aber von der Polizei angegriffen worden seien und davon, dass der einzige mögliche Fluchtweg durch ein Fallgitter verschlossen gewesen sei, das sich nicht öffnen ließ."

B.V. 07.05.2010 | 13:38

Wie auch immer, die große Mehrheit der Griechen wird diese Wahnsinssauflagen des sog. Sparprogramms niemals schultern können.
Der durchschnittliche Grieche hat ein Einkommen von 700 Euro. Nach dem Sparprogramm rutscht er unter deutsches Hartz 4 Niveau. Die Lebenshaltungskosten sind dabei höher als in Deutschland, der Liter Benzin liegt bei 1,60 Euro. Die Griechen sind nicht so dumm, das sie nicht sehen, wer ihnen das eingebrockt hat: Politiker im Zusammenspiel mit dem Finanzkapital.
Spätesten unter solchen Verhältnissen würde es auch in Deutschland zu Aufständen kommen und als radikaldemokratischer-sozialliberaler Pazifist könnte ich nicht dafür garantieren wie friedlich ich bleiben würde, - jetzt mal ganz im ernst. Aber grundsätzlich wäre ich natürlich für friedliche Massendemonstrationen und Blokaden, sowie den Generalstreik, das müßte auch reichen für deutsche Verhältnisse, wenn´s mal ganz dicke kommt.
In den deutschen Medien neigt man immer wieder dazu die "Schuld" zu individualisieren: "Haben nicht auch sie ihr Auto auf pump gekauft", oder ähnlichen Blödsinn (mal davon abgesehen das Ich in meinem ganzen Leben noch nie einen Kredit aufgenommen habe, aber gut, da mag ich eine Ausnahme sein).
Diese Individualisierung der Schuld soll von dem tatsächlichen Sachverhalten ablenken. Wer sich selbst die Schuld gibt der rebelliert nicht.
Den meisten Ländern wird ja immer vorgeworfen sie hätten über ihre Verhältnisse gelebt, das Argument: diese Länder haben mehr ausgegeben als eingenommen. Wenn das der Maßstab ist dann haben die Deutschen nie über ihre Verhältnisse gelebt. Es wurde immer mehr eingenommen (durch die Außenwirtschaft) als ausgegeben (Binnenwirtschaft).
Den Rest kann man sich selber zusammen reimen.

B.V. 07.05.2010 | 13:38

Wie auch immer, die große Mehrheit der Griechen wird diese Wahnsinssauflagen des sog. Sparprogramms niemals schultern können.
Der durchschnittliche Grieche hat ein Einkommen von 700 Euro. Nach dem Sparprogramm rutscht er unter deutsches Hartz 4 Niveau. Die Lebenshaltungskosten sind dabei höher als in Deutschland, der Liter Benzin liegt bei 1,60 Euro. Die Griechen sind nicht so dumm, das sie nicht sehen, wer ihnen das eingebrockt hat: Politiker im Zusammenspiel mit dem Finanzkapital.
Spätesten unter solchen Verhältnissen würde es auch in Deutschland zu Aufständen kommen und als radikaldemokratischer-sozialliberaler Pazifist könnte ich nicht dafür garantieren wie friedlich ich bleiben würde, - jetzt mal ganz im ernst. Aber grundsätzlich wäre ich natürlich für friedliche Massendemonstrationen und Blokaden, sowie den Generalstreik, das müßte auch reichen für deutsche Verhältnisse, wenn´s mal ganz dicke kommt.
In den deutschen Medien neigt man immer wieder dazu die "Schuld" zu individualisieren: "Haben nicht auch sie ihr Auto auf pump gekauft", oder ähnlichen Blödsinn (mal davon abgesehen das Ich in meinem ganzen Leben noch nie einen Kredit aufgenommen habe, aber gut, da mag ich eine Ausnahme sein).
Diese Individualisierung der Schuld soll von dem tatsächlichen Sachverhalten ablenken. Wer sich selbst die Schuld gibt der rebelliert nicht.
Den meisten Ländern wird ja immer vorgeworfen sie hätten über ihre Verhältnisse gelebt, das Argument: diese Länder haben mehr ausgegeben als eingenommen. Wenn das der Maßstab ist dann haben die Deutschen nie über ihre Verhältnisse gelebt. Es wurde immer mehr eingenommen (durch die Außenwirtschaft) als ausgegeben (Binnenwirtschaft).
Den Rest kann man sich selber zusammen reimen.

Sepp Aigner 07.05.2010 | 13:56

Auf der Internet-Seite der KKE wird in einem Bericht ueber den gestrigen Streiktag eine KKE-Abgeordnete zitiert, die im Parlament geschildert hat, was vor dem Gebaeude passierte.Danach hatte sich ein Gruppe von LAOS-Leuten unter die Menge gemischt, um zu provozieren. Es waren dieselben, die 1994 schon die TU angezuendet hatten. Sie tarnten sich mit PAME-Transparenten. Die Demonstranten entwaffneten sie, nahmen ihnen die Transparente ab und isolierten die Provokateure.
Aehnlich wird es an anderen Orten gewesen sein. Es ist voellig "normal", dass in solchen Situationen Provokateure der Faschisten und des Geheimdienstes versuchen, die Wut der Menschen auszunuetzen und sie zu Unueberlegtem anzustacheln. Die jungen und unerfahrenen Leute, die sich zu den Autonomen zaehlen,sind vermutlich am einfachsten zu infiltrieren.

mh 07.05.2010 | 14:38

nein, da die großen aus den CDS schon lange raus waren, ehe die dinger wirklich ihre "hochs" erreichten. große summen sind unflexibel und eignen sich nicht für solcherlei spekulationen. d.h. es sind die kleinen marktteilnehmer, die da dran verdienen.

es ist nur so, dass der CDS-handel diesbezüglich vollkommen egal ist. denn dieser ergibt sich ja aus den spreads zwischen den vergleichwerten (deutschen .. griechenland) und die spreads entstehen durch den anleihenhandel. wer das aushebeln will, der muss den anleihenhandel verbieten, also generell die finanzierung und refinanzierung. :P

da weist die polemik gegen spekulanten auch nur mal wieder den falschen weg. ungeachtet dessen kann man natürlich streiten, ob der handel mit cds diesbezüglich sinnvoll ist .. wie bei weizenfutures u.ä. würd ichs simplerweise so halten, dass umindest absicherungsgeschäfte erlaubt sein müssen, denn das ist der originäre sinn der futures und CDS.

mfg
mh

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Ehemaliger Nutzer 07.05.2010 | 21:03

"mal davon abgesehen das Ich in meinem ganzen Leben noch nie einen Kredit aufgenommen habe, aber gut, da mag ich eine Ausnahme sein" nein bist du nicht :) ich kenn nicht soviele in meinem Alter (um die 30) die sich ein Kredit aufhalsen. Ganz einfach, weil kaum einer ein unbefristeten Arbeitsvertrag hat. Keiner hat Bock auf den Typen mit dem Pfändungsbescheid. Der Sparmichel ist angesagt, auch wenn vor ca. drei Jahren noch im ARD proklamiert wurde, dass die Amerikaner mit ihrer Lebensweise viel besser dastehen, weil sie konsumieren (Miegel war auch da als "Experte").