Alex Andreou
15.11.2013 | 12:23 4

Das System ins Herz treffen

Wohltäter Die Occupy-Bewegung hilft Betroffenen durch den Aufkauf von Privatschulden, sich von erdrückenden Verbindlichkeiten zu lösen

Das System ins Herz treffen

Occupy-Aktivisten haben sich der Schuldentilgung verschrieben

Foto: Spencer Platt / Getty Images

2.693 Menschen in verschiedenen Teilen der USA haben in den letzten Monaten einen Brief erhalten, in welchem eine Verschuldungssumme aufgeführt war. Weiter stand darin: „Sie sind nicht länger verpflichtet, diese Schuld gegenüber dem ursprünglichen Gläubiger, einem Schuldeneintreiber oder irgendjemandem sonst zu begleichen.“ Versendet wurden die Nachricht vom Projekt Rolling Jubilee. Die Non-Profit-Initiative kauft auf dem sekundären Schuldenmarkt Privatschulden auf, wo die normalerweise an Unternehmen verkauft werden, die sie dann wiederum an Inkassou-Unternehmen absetzen,. Die für nur ein paar Pennies pro Schuldendollar erstandene Schuld erlässt sie den Kreditnehmern dann einfach.

Als im Sommer 2011 die Occupy-Bewegung entstand, sagten deren Kritiker, sie sei zum Scheitern verurteilt, weil ihr klare Ziele fehlten – ein enormes Fehlurteil. Zwei Jahre später ist die Debatte um die Ethik des Konzernkapitalismus in seiner gegenwärtigen Form, um Spitzengehälter, das wachsende Wohlstandsgefälle und Steuervermeidung kein bisschen abgeflaut. Die „99 Prozent“ sind inzwischen Bestandteil des kollektiven Bewusstseins. All dies ist ganz erheblich dem Funken zu verdanken, den die Occupy-Bewegung gezündet hat.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der oft als wirr gescholtenen Aktivisten war, dass sie Gleichgesinnte zusammenbrachte und einen Dialog ermöglichte, der gemeinsame Themen zutage förderte. Daraus ist eine Reihe fokussierter Initiativen entstanden. Eine der wichtigsten ist die Gruppe Strike Dept. Dieser ist auch das Rolling Jubille Projekt zuzuordnen.

Die Idee lautet, dass Spenden von erlösten Schuldnern und Sympathisanten der Bewegung in einen Projektfonds einfließen und das Ganze so am „Rollen“ halten. Bislang sind so 600.000 Dollar zusammen gekommen. Mit 400.000 davon wurden Schuldenpakete im erstaunlichen Wert von 14,7 Millionen Dollar aufgekauft und getilgt. Vor allem handelte es sich dabei um Schulden, die sich aus den Kosten für medizinische Behandlungen ergaben. Diese Aktion trifft das System ins Herz – sie wendet dessen perverse Regeln gegen sich selbst und offenbart das illusorische und zirkuläre Wesen von Schulden.

Flüchtlinge des Schuldensystems

Um optimal operieren zu können, benötigt der Kapitalismus eine Schicht billiger, flexibler Arbeitskräfte. Es ist kein Zufall, dass es sich bei der erfolgreichsten Volkswirtschaft der Welt um einen autoritären, quasi-kommunistischen Staat handelt. Oft heißt es, die missliche Situation, in der wir uns befinden, sei nicht das Ergebnis krisenbedingter Haushaltsdisziplin, sondern von Maßnahmen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden sollen. Die große Lüge, mit der Thatcher und Reagan hausierten, lautete, wir alle könnten in einer neoliberalen Wirtschaft der Mittelschicht angehören. Das war einfach gelogen.

David Graeber, einer der ersten bei Occupy Wallstreet hat dazu geschrieben: "Uns fiel rasch ein Muster auf. Bei der überwältigenden Mehrheit der Occupier handelte es sich auf die eine oder andere Art um Flüchtlinge des US-Schuldensystems. Der Aufstieg von Occupy Wall Street ermöglichte uns, das System als das zu sehen, was es ist: Ein enormer Motor der Schuldenextrahierung. Über Schulden entziehen die Reichen dem Rest von uns den Wohlstand.“ Dem westlichen Kapitalismus gehen die Güter in Form von Leibeigenen, Kolonien, Immigranten, Kinderarbeitern und Frauen aus. Eine neue Unterschicht muss geschaffen werden und Schulden sind die Waffe der Wahl. Über 60 Prozent der Privatbankrotte in den USA gehen auf Rechnungen für Medikamente und medizinische Behandlungen zurück. Bei den amerikanischen Studenten liegt das Verschuldungsniveau inzwischen bei sage und schreibe 1,2 Billionen Dollar.

Aus diesem Grunde ist auch die Debatte um die durch die Hintertür stattfindende Privatisierung des Bildungs- und Gesundheitssektors von so großer Bedeutung. Wenn aus diesen beiden Schlüsselsektoren Gewinne gezogen werden sollen, wird damit der Gesellschaftsvertrag auf grundlegende Weise umgeschrieben. Die Idee lautet nun nicht mehr, der Staat solle dafür sorgen, dass seine Bürger eine Ausbildung erhalten und gesund bleiben, um dann ihren Teil zu leisten, indem sie arbeiten und Steuern zahlen. Geworden ist daraus: „Du leihst dir Geld von den privaten Partnern des Staates, um eine Ausbildung zu kriegen und gesund zu bleiben, damit du weiter deinen Beitrag zu ihren Gewinnen leisten kannst.“ Alle, die den 99 Prozent angehören, arbeiten auf sehr reale Weise für Finanzinstitutionen, die weitgehend unsichtbar und ganz gewiss nicht rechenschaftspflichtig sind.

Das Rolling Jubilee-Projekt stellt dem die brandheiße Frage entgegen: „Wenn ein Unternehmen bereit ist, für einen Dollar unserer Schulden fünf Cent zu akzeptieren – wenn dies also auf dem offenen Markt der Wert unserer Schulden ist – wie hoch sind unsere Schulden dann eigentlich wirklich?“

Wenn Ihr Instinkt Ihnen nun sagt, dass 15 Millionen Dollar nur ein unbedeutender Tropfen im Ozean sind, dann lautet meine Antwort: Nicht für die 2.693 Menschen, die jenen Brief bekommen haben.

 

Übersetzung: Zilla Hofman

Kommentare (4)

Nil 15.11.2013 | 18:16

Ich bin begeistert.

Zusätzlich hätte ein integrales Wirtschafts- und Bildungskonzept die Kraft eine grundsätzlich positive Wirkung für Individuum, Gesellschaft und Mitwelt zu begründen und zu organisieren. Unsere Schweizer Freunde haben schon eimal vor gedacht.

Integrale Politik | Breisacherstrasse 43 | CH 4057 Basel 11.01.2012

INTEGRALE WIRTSCHAFT

Kurzfassung der Positionen

Seit den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Marktwirtschaft stark im Interesse der Profitmaximierung und zugunsten des Finanzsektors ausgebaut. Es entstanden daraus problematische gesellschaftliche Entwicklungen wie die Verarmung der Mittelschichten und das Entstehen von Armut trotz Arbeit. Zudem verschlingt ein nicht nach ökologischen Kriterien reguliertes Wirtschaftswachstum die Ressourcen der Erde.

Vision

Wirtschaften dient der Erfüllung des Lebens und ist nicht Selbstzweck. Die entwicklungspolitischen Ziele der Wirtschaft (die derzeit auf Gewinnmaximierung und Massenkonsum ausgerichtet sind) richten sich vermehrt auf die Selbstentfaltung jedes Einzelnen und das Wohlergehen der Gesellschaft und unserer Erde.

Ziel

Integrale Politik möchte den Wunsch nach persönlicher Freiheit mit der Verantwortung für das Gemeinwohl vereinen:

· Der Markt findet ein neues Gleichgewicht zwischen Konkurrenz und Kooperation und orientiert sich neu am Ziel des Gemeinwohls und einer positiven Mitweltbilanz.

· Wirtschaftsentwicklung und Selbstverwirklichung des Menschen basieren beide auf qualitativem Wachstum. Damit nimmt der Verbrauch an nicht erneuerbaren Ressourcen ab und es steigen der Respekt gegenüber ökologischen Aspekten und das Interesse an nicht materiellen Ressourcen.

· Die neue Wirtschaft verhält sich konstruktiv, das heisst verantwortungsvoll gegenüber allen Menschen und der gesamten Mitwelt, qualitätsbewusst, kooperativ und kreativ.

Eine Wirtschaft im Dienst

der Welt –

durch inneres Wachstum

der Menschen

Die Wirtschaftsepoche, wie sie sich seit der industriellen Revolution bis heute entwickelt hat, geht ihrem Ende entgegen. Die Anforderungen an Produktivität und Wachstum entsprechen nicht mehr den heutigen oder künftigen menschlichen Bedürfnissen und den Herausforderungen unserer Mitwelt. Die Wirtschaft wird ihre Aktivitäten in den Dienst der menschlichen Gemeinschaft und unseres Planeten stellen. Die Wirtschaft wird so zu einer wichtigen Grundlage zur Schaffung einer neuen Gesellschaft.

Konkrete Vorschläge

1. Förderung von Unternehmen mit Gemeinwohlbilanzen

Wir unterstützen Firmen und Organisationen, die nach ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien geführt werden. Wir tun das durch aktive Förderung pionierhafter Initiativen, mit innovativen Bildungsprogrammen und interdisziplinären Forschungsprojekten. Die Triple-Bottom-Line (Planet, People, Profit) kann helfen, den Sozial- und Umweltbeitrag einer Firma zu messen.

2. Entschleunigung der virtuellen Märkte

Haltefristen für Wertpapiere und Finanzprodukte, Besteuerung von Finanztransaktionen (inspiriert durch die Tobin-Steuer) sowie Alternativen zum Zinssystem könnten helfen, eine neue Spekulationsblase zu vermeiden.

3. Banken dienen wieder der Realwirtschaft

Statt der Ausrichtung auf Vermögensverwaltung und Investment banking werden Banken wieder ihrem ursprünglichen Zweck dienen, nämlich mit Kreditvergabe und Dienstleistungen als Wertaufbewahrungsinstitute den Unternehmen der Realwirtschaft zur Verfügung stehen.

4. Lenkungsmassnahmen für nachhaltiges Wirtschaften

Die Preise beinhalten externe Sozial- und Umweltkosten (Internalisierung der Kosten). Ökologische Technologien und erneuerbare Energien werden finanziell und mit Steuererleichterungen gefördert. Giftstoffe und Verschmutzungen werden limitiert und ersetzt.

5. Höhere Konsumsteuern vermindern die Arbeitsbesteuerung

Eine gezielte Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Güter und Dienstleistungen mit einer negativen Sozial- und Umweltbilanz erlaubt eine Entlastung der Einkommenssteuer. Damit werden sowohl ein verantwortungsvollerer Konsum als auch die unternehmerische Kreativität gefördert.

6. Wir sorgen uns gemeinsam um Wasser, Erde und Luft

Die Sicherstellung einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen ist entscheidend zur Erhaltung einer lebenswerten Schweiz und einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Dazu müssen wir, – die Gesellschaft –, uns gemeinsam um die natürlichen Ressourcen kümmern können. Wir möchten diesbezüglich in Betracht ziehen, den privaten Grundbesitz durch ein langfristiges Nutzungs- und Pachtrecht zu ersetzen, das vererbt werden kann.

Mögliche längerfristige Lösungsansätze

· Zur Sicherung der Existenz aller Bürger schlagen wir ein garantiertes Grundeinkommen vor.

· Wir möchten, dass der Begriff «Arbeit» um sämtliche Aktivitäten, die dem Gemeinwohl und der ganzheitlichen Entwicklung des Individuums dienen, erweitert wird.

· Die Einführung von Mindest- und Höchsteinkommen in einem Betrieb und die Beschränkung des Gesamteinkommens pro Bürger schafft eine grössere soziale Gerechtigkeit. Durch diese Verminderung der Einkommensunterschiede wird eine ausgeglichenere Wertschätzung der Arbeitsleistung erreicht.

· Neue Bewertungsmassstäbe (z.B. die Gemeinwohlbilanz) erfordern ein neues Verständnis der Unternehmensführung: Unternehmen werden nach ethischen, sozialen und nachhaltigen Grundsätzen ökonomisch – effizient und effektiv geführt.

· Forschung orientiert sich an inter- und transdisziplinären Lösungsansätzen für eine nachhaltige Gesellschaft.

· Eine Verringerung der Vermögensunterschiede durch entsprechende Änderungen der Vererbungskultur und der Erbgesetze und die Beschränkung der direkten Erbschaft auf ein angemessenes Maximum wird zu einer Erhöhung der Chancengleichheit führen. Ein noch zu definierender Erbenfond könnte geschaffen werden.

Wir freuen uns auf weitere Ideen und Initiativen dazu.

Integrale Politik | Breisacherstrasse 43 | CH 4057 Basel 27.04.2011

INTEGRALE ERZIEHUNG

UND BILDUNG

Kurzfassung der Positionen

Dank der Vielfalt privater und öffentlicher Schulen wird es möglich, die überholten Aspekte des heutigen Schulsystems wie Schülerselektion, Konkurrenzverhalten, Leistungsdruck und Kontrolle zu verkleinern und bewusstseinsbildende Themen zu vergrössern. Die obligatorische Schule wird ersetzt durch eine obligatorische Bildung.

Vision

Ein integrales Bildungswesen basiert auf dem grundlegenden Wissen um die Verbundenheit allen Lebens. Es strebt die Entwicklung aller Menschen zur Intelligenz des Herzens an, indem alle Potenziale des Menschen, seine körperlichen, emotionalen, rational-intellektuellen und intuitiv-spirituellen gleichwertig gefördert und gefordert werden. Dies schafft den Raum für eine ganzheitliche Entfaltung zum Wohl des Einzelnen, der ganzen Menschheit, aller Lebewesen und der Erde.

Bildung ist eine Herausforderung für die ganze Gesellschaft

Ein integrales Bildungswesen zeichnet sich aus

·durch eine wohlwollende Haltung gegenüber den jungen Menschen, die mit grosser Achtsamkeit beim Aufbau ihrer Beziehung zur Welt begleitet werden

·durch die Ermunterung, die individuellen Fähigkeiten zu entwickeln und die je einzigartigen Berufungen zu leben und dadurch ihren Beitrag zum Wohlergehen der Gesellschaft zu leisten

·durch die Berücksichtigung aller Aspekte des menschlichen Lebens, z.B. die Bewusstseinsentwicklung, die Herausforderung der Elternschaft, die Komplexität der menschlichen Beziehungen, das Verhältnis zu Tod und Sterben

·durch Unterstützung und Sensibilisierung der Eltern für ihre erzieherischen Aufgaben

·durch die Verbesserung der Kontakte zwischen den Generationen in Unternehmen und geeigneten Bildungseinrichtungen wodurch die Übertragung der Erfahrungen der Älteren auf die jüngere Generation gewährleistet wird

Ethisch verantwortlich für

die Erde sorgen –

mit ganzheitlich entfalteten

Menschen

Hauptaspekte eines integralen Bildungswesens

1. Die neuen Bildungsinhalte

Die neuen Bildungsinhalte orientieren sich vor allem:

·nach dem individuellen Lebenskontext und der persönlichen Motivation des Schülers

·nach der Vieldimensionalität des menschlichen Seins, die gleichzeitig die biologischen, psychischen, historischen, kulturellen, spirituellen und sozialen Aspekte umfasst und alle ihre Beziehungen untereinander

·nach einem systemischen Wissen, das fähig ist, die Bedürfnisse der Gesellschaft und der Erde zu erfassen

·nach ethischen Grundsätzen, die noch zu definieren sind

2. Die Anforderungen an die Forschung

Die Forschung auf Universitätsniveau definiert sich neu, indem sie interdisziplinäre und holistische Methoden entwickelt, die Evolution unserer natürlichen, sozialen und kulturellen Mitwelt berücksichtigt. Forschung beschränkt sich aber nicht nur auf die Universitäten, Forschung wird schon in der Jugend betrieben.

3. Das Bewertungssystem im Bildungswesen

Die Bewertung der Bildungsfortschritte ist je nach Altersstufe verschieden:

·Schulkinder werden in ihrer Entwicklung begleitet, indem mit ihnen Gespräche in Anwesenheit von Eltern und Lehrern geführt werden.

·Mittelschüler erhalten Bewertungen bezüglich ihrer Kompetenzen und Hinweise auf ihre persönlichen Potenziale.

·In höheren Schulen und Bildungsangeboten für Erwachsene erfolgt die Bewertung gemäss einem europäischen Punktesystem.

4. Die Organisation des Bildungswesens

Die Kantone und die Ausbildungsstätten erhalten die maximal mögliche Freiheit im Rahmen eines eidgenössischen Bildungsregulativs, das die Mobilität zwischen den Kantonen und den verschiedenen Schulmodellen sicherstellt und Minimalanforderungen definiert. Die Verbindungen zwischen Hochschulen, Berufsschulen und der Arbeitswelt entwickeln sich immer mehr. Beide Welten bereichern sich so gegenseitig.

Die ersten Schritte

1.Wir streben eine Grundschule an, deren Selektions- und Bewertungskriterien durch stärkere persönliche Begleitung ergänzt werden und die mehr Rücksicht nehmen auf das individuelle Potenzial des Schülers.

2.Wir unterstützen die Revision des Plans HarmoS in dem Sinn, dass sowohl für Lehrer wie für Schüler ein freier und leichter Übertritt zwischen den verschiedenen Schulsystemen ermöglicht wird.

3.Wir begrüssen die Schaffung und Anerkennung ganz verschiedener öffentlicher und privater Grundschulangeboten und befürworten die Freiheit der Schulwahl für alle.

4.Wir unterstützen Institutionen und pädagogische Initiativen, die Pionierarbeit leisten.

5.Wir helfen mit bei der Vernetzung des Bildungswesens, damit allen Interessierten die Informationen bezüglich neuer Erkenntnisse im Bildungswesen weltweit zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns auf weitere Ideen und Initiativen.

HappyMaxi 17.11.2013 | 14:53

LOVE IT!! Ich werde jeglichen Scheiß an Weihnachten verkaufen und die Erlöse dieser fantastischen Organisation spenden! Manchmal ist die Idee so simpel und doch so genial!

Aber um es mit den Worten des Kangurus aus den Werken von Marc Uwe Kling zu sagen:

"Schulden sind ja nichts reales, wie ne Käsestulle oder nen Haus! Schulden existieren ja nur im Kopf! Und wenn sich jetzt mal die 99,9 % der Menschen mit Schulden [Das Umfasst ja lustigerweise auch Richter, Polizten, Politiker, Soldaten etc.] sich einigen würden, dann könnten die 0,01% der Kreditgeber kommen und sagen "He! Ihr habt Schulden bei uns!" Und wir stellen uns dumm und sagen "Mhm, weiß ich jetzt nix von..." Das ist doch verrückt, da lässt man die Menschen Verhungern und Erfrieren, nur wegen Hirngespinsten!" (Zitatende)