Der Achterbahn-Politiker

Porträt Alex Salmond will seine Heimat in die Unabhängigkeit führen. Der Erfolg ist in greifbare Nähe gerückt
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 37/2014
Alex Salmond hat sogar ein gutes Verhältnis zur Queen. Er will, dass Elizabeth II. das Oberhaupt eines souveränen schottischen Staates bleibt
Alex Salmond hat sogar ein gutes Verhältnis zur Queen. Er will, dass Elizabeth II. das Oberhaupt eines souveränen schottischen Staates bleibt

Foto: Andrej Isakovic/ AFP / Getty Images

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich in der schottischen Politik alles um einen Mann gedreht. Alex Salmond wurde in jeder Hinsicht das politische Gesicht Schottlands. Auch wenn es mittlerweile vielleicht etwas dünner und vor allem älter geworden ist. Es würde am 18. September kein Referendum über die Unabhängigkeit dieses Landesteils im Vereinigten Königreich geben, hätte der heute 59-Jährige die Schotten nicht zweimal davon überzeugt, ihn mit großer Mehrheit zu wählen. Die Voten von 2007 und 2011 bescherten ihm jeweils das Amt des Ersten Ministers in Edinburgh. Und wenn Salmond nicht ein solch streitbarer und eloquenter Typ wäre, hätte die BBC am 25. August bestimmt einen Film über den an jenem Tag verstorbenen Regisseur R