Glenn Greenwald, Ewen MacAskill, Laura Poitras
27.06.2013 | 18:10 31

"Ich habe keine Angst"

Porträt Edward Snowden hat mit seinen Enthüllungen schon jetzt Geschichte geschrieben. Warum hat er sich gegen das System gestellt, für das er einst gearbeitet hat?

"Ich habe keine Angst"

Für viele ist Edward Snowden zu einem Vorbild geworden. (Foto: Getty Images)

Edward Snowden wird voraussichtlich neben Daniel Ellsberg und Bradley Manning als einer der bedeutendsten Whistleblower Amerikas in die Geschichte eingehen: Schließlich hat er Geheimmaterial der NSA – einer der verschwiegensten Organisationen der Welt – ans Licht der Öffentlichkeit gebracht.

Obgleich er seine Identität auf eigenen Wunsch öffentlich preisgegeben hat, beteuerte er stets seine Absicht, das Medieninteresse nicht auf seine Person zu ziehen: “Ich will keine öffentliche Aufmerksamkeit. Es soll nicht um mich gehen, sondern darum, was die US-Regierung tut.“

Vor den Folgen der Entscheidung, sich erkennen zu geben, habe er keine Angst, sagt er. Sorgen bereite ihm bloß, dass er dadurch die Aufmerksamkeit vom Gegenstand seiner Enthüllungen ablenken könnte: „Ich weiß, dass die Medien politische Geschichten gerne personalisieren. Und ich weiß, dass die Regierung mich dämonisieren wird.“

Abschied vom bürgerlichen Leben

Sein bisheriges Leben beschreibt er als „sehr angenehm“ – er verdiente rund 200.000 Dollar jährlich, hatte eine Freundin, mit der er auf Hawaii zusammenlebte, eine stabile Karriere, eine Familie, die er liebte. „Ich bin bereit, all das zu opfern. Denn ich kann nicht guten Gewissens zulassen, dass die US-Regierung mit der immensen Überwachungsmaschinerie, die sie im Geheimen aufbaut, die Privatsphäre, die Internetfreiheit und die Grundrechte von Menschen auf der ganzen Welt zerstört.“

Fast zehn Jahre lang hat Snowden für US-Geheimdienste gearbeitet. Die hochentwickelte Technologie, die der NSA und damit der US-Regierung zur Verfügung steht, kennt er also nur allzu gut. Er weiß, wie einfach es für sie ist, ihn ausfindig zu machen. Die Mitarbeiter der NSA und auch Beamte anderer Dienste waren bereits zweimal bei ihm zuhause in Hawaii, auch seine Freundin wurde kontaktiert.

Snowden hat gesehen, dass die Obama-Regierung Whistleblower in beispielloser Weise verfolgt. Er geht deshalb davon aus, dass sie alles daran setzen wird, ihn zu betrafen. Trotzdem sagt er ruhig: „Ich habe keine Angst. Es war meine Wahl.“

Nur ein mittelmäßiger Schüler

Während der vielen Interviewstunden, die er mit den Journalisten vom britischen Guardian verbringt, wird er nur ein einziges Mal emotional: Als er daran denkt, wie seine Entscheidung sich für seine Familie auswirken könnte. Viele seiner Angehörigen arbeiten für die US-Regierung. „Angst habe ich nur vor den negativen Folgen für meine Familie. Ich kann ihr nicht mehr helfen. Das lässt mich nachts nicht schlafen,“ sagt er.

Nicht immer sah Snowden in der US-Regierung eine Bedrohung für seine eigenen politischen Werte. Er wuchs zunächst in Elisabeth City in North Carolina auf. Später zog die Familie nach Maryland, ganz in die Nähe des NSA-Hauptquartiers in Fort Meade. Er selbst bezeichnet sich als nicht gerade herausragenden Schüler. Um die nötigen Leistungen für ein High School-Diplom zu erbringen, besuchte er an einem Community College in Maryland einen Informatikkurs, den er aber nicht zu Ende brachte. Später erreichte er das General Educational Diploma, eine Art Hochschulzugangsberechtigung auf dem zweiten Bildungsweg.

2003 verpflichtete er sich bei der US-Armee und begann ein Ausbildungsprogramm für den Eintritt bei den Spezialeinheiten. Die gleichen Prinzipen, mit denen er nun seinen Leak begründet, nennt er auch als Leitmotive für seine damalige Entscheidung, sich als Soldat zu bewerben: "Ich wollte im Irak kämpfen, weil ich mich als Mensch in der Pflicht fühlte, zu helfen, andere Menschen aus der Unterdrückung zu befreien.“

Sein Glaube an die Rechtmäßigkeit dieses Kriegs sei aber schnell zerstört worden: „Die meisten unserer Ausbilder schienen vor allem darauf aus zu sein, Araber zu töten“, erinnert er sich. „Es ging ihnen nicht darum, jemandem zu helfen.“ Nachdem er sich während der Ausbildung beide Beine brach, wurde er ausgemustert.

Für die CIA nach Genf

Darauf folgte die erste Anstellung bei der NSA. Zunächst arbeitete er als Wachmann für eine der geheimen Einrichtungen der Behörde an der Universität von Maryland. Von dort ging es zur CIA, wo er im Bereich IT-Sicherheit arbeitete. Sein Verständnis des Internets und sein Programmiertalent ließen ihn für jemandem ohne höheren Schulabschluss recht schnell aufsteigen.

2007 wurde Snwoden zur CIA-Station nach Genf geschickt. Da er verantwortlich für die Netzwerksicherheit war, hatte er Zugang zu einer ganzen Bandbreite klassifizierter Informationen.
Der Zugriff auf diese geheimen Daten und die Erfahrungen aus seiner inzwischen dreijährigen Berufszeit  führten dazu, dass er sich ernsthaft fragte, inwiefern das, was er zu Gesicht bekam, rechtmäßig sein konnte.

Ein Vorfall war, wie er sagt, für ihn besonders prägend: CIA-Agenten hätten versucht, einen Schweizer Bankier zu rekrutieren, um geheime Bankdaten zu erhalten. Snowden sagt, sie hätten dies erreicht, in dem sie einen Bänker absichtlich betrunken gemacht und ihn anschließend ermutigt hätten, in diesem Zustand nachhause zu fahren. Als er dann wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet wurde, bot ihm der Agent, dessen Aufgabe es war, sich mit ihm anzufreunden, Hilfe an, so dass ein Vertrauensverhältnis entstand, dass schlussendlich zur erfolgreichen Rekrutierung führte.

"Vieles von dem, was ich in Genf sah, hat mich dahingehend desillusioniert, wie unsere Regierung funktioniert und inwiefern sich dieses Tun auf die gesamte Welt auswirkt", sagt Snowden. "Ich muss feststellen, dass ich Teil von etwas war, das weit mehr Schaden als Gutes angerichtet hat."

Es war während seiner Zeit in Genf, in der er das erste mal darüber nachdachte, Regierungsgheimnis zu veröffentlichen. Er tat es zunächst aus zwei Gründen nicht. Snowdens erster Punkt: "Die meisten der Geheimnisse, die die CIA hat, betreffen Menschen, also keine Maschinen oder Systeme. Insofern hatte ich kein gutes Gefühl dabei, Akten zu veröffentlichen, die Personen gefährden könnten". Zweitens hätte er nach der Wahl Barack Obamas Hoffnung auf Reformen gehabt, die es unnötig gemacht hätten, Geheimakten zu leaken.

Enttäuschung über Obama

Er verließ die CIA im Jahr 2009, um seinen ersten Job bei einer privaten Firma anzunehmen, die ihn in eine NSA-Einrichtung auf einer Militärbasis in Japan versetzte. Zu dieser Zeit, so betont Snowden, hätte er “beboachtet, wie Obama gerade die Methoden, von denen er dachte, er würde sie im Zaum halten, förderte.” Dadurch wäre er in seiner ursprünglichen Überzeugung bestätigt worden.

Die Lehre aus dieser Erfahrung war, dass "man nicht darauf warten könne, dass es jemand anders erledigt. Ich hatte nach einer Leitfigur gesucht, aber stellte schnell fest, dass Führungsstärke gerade etwas damit zu tun hat, zu agieren." Im Laufe der nächsten drei Jahre lernte er, wie allumfassend die Überwachungsmaßnahmen der NSA waren. So behauptet er, dass "die NSA darauf bedacht wäre, jedes Gespräch und jedwede Form von Verhalten in der ganzen Welt zu überwachen".

Aber er glaubt, dass der Wert des Netzes, sowie Privatsphäre an sich, gerade durch allgegenwärtige Überwachung zerstört würde. "Ich bin kein Held", sagt er, "weil das, was ich tue, eigennützig ist: Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der es keine Privatsphäre und dementsprechend keinen Raum für intellektuelle Entdeckungsreisen und Kreativität gibt."

Sobald ihm klar wurde, dass das Überwachungsnetz der NSA schon  bald nicht mehr rückgängig zu machen sein würde, war es laut Snowden nur noch eine Frage der Zeit, bis zu seiner Entscheidung, dieses Netz offenzulegen. "Was sie tun, stellt eine existenzielle Bedrohung der Demokratie dar."

So stark diese Überzeugungen auch sein mögen, stellt sich doch auch die Frage: Warum hat er es getan? Warum hat Snowden seine Freiheit und einen privilegierten Lebensstil aufgeben? "Es gibt wichtigere Dinge als Geld. Wenn es mir um Geld ginge, hätte ich die Dokumente an eine beliebige Anzahl von Ländern verkaufen und sehr, sehr reich werden können", sagt er dazu.

Für Snowden ist es eine Frage des Prinzips: "Die Regierung hat sich selbst eine Befugnis erteilt, die ihr nicht zusteht. Es fehlt jegliche öffentliche Kontrolle. Dadurch können Leute wie ich weiter gehen als sie es dürfen".

Sein Glaube an die Freiheit des Internets spiegelt sich in Aufklebern auf seinem Laptop wider: "I support Online Rights: Electronic Frontier Foundation," steht auf einem. Ein weiterer stammt von einer Online-Organisation, die Anonymität verspricht: dem Tor-Projekt.

"Ich habe sorgfältig jedes einzelne Leaking-Dokument geprüft, um sicherzustellen, dass dessen Veröffentlichung im Interesse aller ist", so Snowden. "Es gibt alle möglichen Dokumente, die sicher eine Riesenwelle gemacht hätten. Aber Menschen zu schaden ist nicht mein Ziel. Es geht um Transparenz."

Seine Zukunft betreffend bleibt er vage. Er hoffe, dass die öffentliche Wirkung des Leaks ihm einen gewissen Schutz biete, so dass es "für sie schwieriger wird, sich die Hände schmutzig zu machen". Sicher ist, dass er bereits jetzt Geschichte geschrieben hat. "Das war es wert. Ich bereue nichts."

Glenn Greenwald und Ewen MacAskill haben Edward Snowden über mehrere Tage hinweg in Hong Kong interviewt

Übersetzung: Zilla Hofman, Jan Jasper Kosok

Kommentare (31)

Martin Franz 27.06.2013 | 19:20

"....hier stehe ich, ich kann nicht anders!!!"

...jeder trägt sein Sc hicksal in sich.....kann, darf nicht, "dagegen" angehen!!! ...den Lohn "dafür" gibt es zum Schluß!!!....."dieser" darf aber nicht Antriebsfeder sein!!!

...in diesen Sinnen...."wirkliches" LEBEN, LEIDEN, OPFER bringen!!!

...seine Seele, sein Gewissen, zu verraten, zu verkaufen.....kein Preis kann hoch genug sein....unbezahlbar, unverkäuflich!!!

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msylanus 28.06.2013 | 14:17

@snowden

Thank you. Best wishes. Future GENERATIONS will honor your extra-ordinary BRAVENESS

@ poitras, greenwald, macaskill

thanks for your professionality

@ BIG BROTHERS, SISTERS and little DICTATORS

WE ARE WATCHING YOU

@ AGENTS provocateurs around the world

Your FALSE IDENTIES will NEVER again being PROTECTED. YOUR SUPERIORS do not CARE about YOU as human BEINGS. YOU are only seen by THEM as empty shells filled with ORDERS and FALSE INFORMATIONS. Do you really THINK that your PROFESSIONAL BEHAVIOURS will be un-juged for the REST OF YOUR LIVES once this planet is free from SOCIAL CONTROL?

prism-break.org

THE FEAR IS CHANGING SIDES

bioport 29.06.2013 | 02:05

selbstverstaendlich war das gut, dass mal wieder jemand auf die ueberwachungspraktiken der geheimdienste weltweit hingewiesen hat und das nun auch noch belegen konnte. aber:
bin ich eigentlich der einzige, der hier ueber 40 ist und eine erinnerung an Echolon hat? das war mitte der 90er und eine dt. journalistin hat damals extensiv darueber berichtet. das war Christiane Schulski-Hadouti.
was ist nun eigentlich zwischen 1996 und heute geschehen? wer hat sich auch nur im geringsten um das thema gekuemmert? das hat die ganze journaille schlicht verschlafen. umso groesser nun das geschrei der empoerungs"kultur" von heute--wenn auch, natuerlich, absolut begruendet!
da lachen doch NSA und GCHQ und wer sonst noch involviert ist genauso drueber wie die irischen banker damals ueber die "krise" und die idioten, die sie bezahlen muessen.

Peter A Bruns 29.06.2013 | 09:01

Geheimdienste sind so alt wie die Menschheit - na sagen wir fast. Sie ziehen sich durch unsere Menschengeschichte. Heinrich Heine, ebenfalls von ihnen verfolgt, erging es in Paris nicht anders, als er, voller Sehnsucht nach seine Mutter in Deutschland u.a. schrieb: "Denk ich an Deutschland in der Nacht..." Oder wie sang Willy Brandt noch lächelnd: "Auf der Mauer, auf der Lauer, sitzt eine kleine Wanze."

Ja, natürlich solche Enthüllungen sind wichtig. Nur vergessen wir nie, hinter allem steckt immer eine menschliche, meist käufliche Hand. Geheimdienste sind Teil unseres Systems. Ob nun sozialistisch oder kapitalistisch. Aus Erfahrung habe ich die Erkenntnis, das Menschen die sich rekrutieren lassen meistens durch und durch arbeitsscheu sind. Ich meine zu arbeitsscheu um in der sogenannten Realwirtschaft konstruktiv etwas für unsere Gesellschaft beizutragen.

Aber so geshen, trifft das ja auch für die Mehrzahl unsrer Politker zu. Mein Vater war ein begabter Handwerker und Westentaschenphilosoph. Er konnte uns Kindern die Schuhe besohlen, ohne Schuster zu sein.

Er sagte uns Kindern: Traut keinem Menschen der nicht durch eigene ehrliche Arbeit sein Leben bestreiten kann. Viele Menschen sind eben schwach. Unsere Welt der Übervölkerung, der Quantität hat keine Werte mehr. Wohin das führt? Ein weites Feld.

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Ehemaliger Nutzer 03.07.2013 | 19:43

Jetzt müssen wir erstmal klären, wie tief die europäischen Regierungen, einschließlich unserer da mit drin stecken. Es gibt immer noch die leise Hoffnung, das Snowden in Deutschland von der Justiz als Zeuge geladen wird, wenn die Strafverfahren, gegen amerikanische Geheimdienstler tatsächlich ans laufen kommen. Wenn Merkel das aber stoppt, was sie durchaus kann, dann wird es noch vor der BT Wahl den NSA-Skandal auf Deutsch geben. Hauptdarsteller Merkel, Friedrich und der BND

The americans who are responsible for this shame, including Mr Obama should know: We have a word for you, starting with a... and it is not the word "american".

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Ehemaliger Nutzer 04.07.2013 | 11:39

In Deutschland ist es nicht anders im Gegenteil ich sage die Datensammlung und Überwachung wird Weltweit forciert um die Menschen endgültig zu versklaven bis hin zur gezielten Tötung mittels Drohnen auch zivile Drohen so die Idee der Großaktionäre die letztendlich alles steuern über ein Betrugs Instrumentarium das sich Wirtschaft(Kapitalgesellschaften die nicht haften und sie drucken sich ihr Geld selbst die Gesetzte sind nur für Arbeitnehmer) nennt und Geld mittels Lobbyismus und einer permanenten Gehirnwäsche durch Propaganda wie Werbung aber auch Schule usw.. Die meisten Menschen sind so eingenebelt das sie eh nichts merken. Das System ist ausgeklügelt und sehr komplex die Steuerung funktioniert u. a. auch über die Existenzbedürfnisse der Menschen dazu gehört auch der Starkult bei dem künstliche Alphatypen geschaffen werden die keine sind.

In Deutschland wir nicht ernsthaft über Datenschutz diskutiert. Die Datensammlung in Deutschland ist umfangreich und öffnet kriminellen Tür und Tor!! Siehe in Deutschland Bestandsdatengesetz seit 1.7.2013 jeder Polizist kann ohne richterlichen Beschluss Bestandsdaten von IP Adressen, Emailpasswörter, Pin und Puk von Handynummern abfragen per Knopfdruck. Dazu werden Schnittstellen bei den Providern eingerichtet so dass unkontrolliert sogar Provider die Daten abfragen können sowie da unkontrolliert auch eine Vielzahl von weiteren Kriminellen. Wenn die NSA bisher noch nicht den direkten Zugriff auf die persönlichen deutschen Daten hatte nach der Einrichtung der Schnittstellen haben sie es garantiert!!! Weiterhin ist es so in Deutschland das mit der Gesundheitskarte die Vorbereitung entstand das medizinische Daten von allen nun gesammelt werden und unkontrolliert was vorher nicht der Fall war an Krankenkassen gehen und irgendwann dann unkontrolliert an die Industrie abwandern. Ich weise darauf hin das das es sich bei der Industrie um Privatpersonen und Interessen von Großaktionären handelt. Darüber hinaus ist der elektronische Personalausweis in Planung selbst auf der Seite des BSI wird für den elektronischen Personalausweis geworben der ein höchstes Sicherheitsrisiko darstellt weil mit deren Hilfe der Standort des Bürgers sofort abgefragt werden kann und mit der Gesundheitskarte alle medizinischen Daten. Das auf der Seite des BSI für solche Sicherheitsrisiken geworben wird zeigt auch das Ausmaß das wir keinen Datenschutz haben und der auch nicht geplant ist sondern das Gegenteil. Die Personen in Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Verwaltung die in vielen verantwortlichen Bereichen tätig sind, sind in den wichtigen Bereichen zumeist nur Geld- und Privilegien Empfänger und als Lobbyisten tätig und sorgen dafür das die Vorgaben der Großaktionäre durchgesetzt werden.

Wir haben keine Demokratie wir sollten dafür sorgen das wir langsam eine bekommen denn die Gesetze sind da wir sollten sie uns nicht aus der Hand nehmen lassen.

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Ehemaliger Nutzer 04.07.2013 | 12:36

Da haben Sie Recht, nur die meisten Menschen tun das nicht freiwillig sie haben Angst oder sie verkaufen sich für Privilegien wie unsere Politik die nicht unsere ist!!! Das System wurde schon immer über Angst und Privilegien gesteuert so auch wieder und immer mehr in Deutschland. Ein Polizist ist auch ein klitzekleiner Privilegierter auf der untersten Ebene nichts weiter!!!

Martin Franz 04.07.2013 | 16:16

...."da" kann ich Ihnen aus meiner über 30-jährigen Dienst-Erfahrung "nur" vollkommen RECHT geben!!!.....aber das System bekommt ein Riesenproblem, wenn einem der Kragen platzt, platzen muss...und dabei erinnere ich mich an einen Ausspruch von mir am Ende eines langen Polizeiarzttermins, welcher mir völlig ungeplant über die Lippen kam, mich selbst überraschte, aber mein TIEFSTES INNERES zum Ausdruck brachte:

"Ich kenne nur den Sieg oder den Tod! Aber selbst der Tod wäre ein Sieg über dieses armselige Leben in dieser jämmerlichen, erbärmlichen Welt!"

Jetzt muss das System Farbe bekennen, seine Verlogenheit und Heuchelei offenbaren, oder zu den wirklichen und wahren Werten und Regeln zurückkehren, die ständig propagiert werden!!!...sie zu allererst selbst einhalten und auch garantieren!!!

"Nur" wenn sich die Spirale bis in die Spitze dreht, gedreht hat, wird alles WIRKLICHE, WAHRE offenbar und können (müssen) "so" offenbar gewordene, "Elementare Probleme" endlich angegangen werden!!! "Dies" bedeutet Leid und Opfer, ist aber für eine lebenswerte Zukunft mit entsprechenden Perspektiven unabdingbar!!!

Als verdeutlichende Provokation bezüglich der Verlogenheit des derzeitigen Systems, könnte man das DDR-Stasi-Regime...und noch viel schlimmer, das NAZI-Gestapo-Regime als "offener und ehrlicher" seiner Bevölkerung gegenüber bezeichnen, denn "da" herrschten, offen propagiert, "Klare Verhältnisse"!!!....jeder wusste woran er war, was er zu erwarten hatte!!!...und Staatsfeinde wurden als solche offen benannt und verfolgt, manche gar entsprechend hingerichtet!!! ....irgendwie "würdevoller" als unendliches Siechtum oder gar ein feiger, verlogener Meuchelmord im Nebel von hinten und "dies" auch noch unter falscher Flagge!!!

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Ehemaliger Nutzer 04.07.2013 | 16:57

Leben ist immer noch besser als Tod sein oder zu Tode gefoltert zu werden daher sind Diktaturen bestimmt nicht würdevoller oder ehrlicher wie Sie das finden!!! Eine gefährliche Ansicht haben Sie da!!

Meine Meinung Gewalt ist immer ein Mittel der Schwachen und der Nichtsnutze auch wenn diese vordergründig als Stark erscheinen das ist ihr Blendwerk, wer zuletzt lacht, lacht am besten. Nicht aufgeben sage ich!!

Warum sind Sie zur Polizei gegangen doch nur um das zu erleben was Sie erlebt haben, machen Sie was daraus, versuchen Sie den richtigen Weg für sich zu finden!!!

Ich hatte auch mal einen Bekannten der bei der Polizei war und wieder ausgestiegen ist als er gemerkt hat dass es dort schlimmer ist als bei der Bundeswehr wie er mir gesagt hat!! Er hat ein einen anderen Weg genommen aber sein Leben war nicht zu Ende sondern es ging nur anders weiter, es geht immer weiter!!

Martin Franz 04.07.2013 | 22:21

...an Ihrem Kommentar ist sehr viel Wahres dran, aber ich muss "da" aber auch Ansichten ergänzen, welche, wiederum meine sind, ich diese aber offen vertrete und jeder sein eigenes Urteil fällen sollte, falls er, man dazu imstande ist, aber eine offene, un-verlogene Diskussion ist "da" sicherlich für alle dienlich!!!

"Leben ist immer noch besser als Tod sein"...ein sehr guter Einstieg!!!

Aber, mit Beginn des Lebens, steht der Tod schon fest, sonst NICHTS!!!

Wann, wo, warum und wie wir sterben, ist "eigentlich" Nebensache!!!

Was die größte Bedeutung haben sollte, ist, WIE wir bis DAHIN gelebt haben (sollten)!!!???

Und dieses LEBEN hier, den SINN und wie, ob, ES dann weitergeht, da kann man nur hoffen, spekulieren!!!

Aber was spricht dagegen, hier ein Leben zu führen, welches "so" gestaltet ist, dass man sich weder vor sich selbst oder anderen "davor/deswegen" schämen sollte???!!!

Sollte unser Denken und Handeln nicht stets so sein, dass nicht nur jederzeit jedermann daran teilhaben könnte, sondern gar sollte, da "es" so vorbildlich ist???!!!

Und gerade aktuell, der zwar schon lange mehr oder weniger bekannte, befürchtete, vermutete, jetzt offenkundig gewordene ÜBERWACHUNGSWAHN(SINN), dürfte in dieser Hinsicht keine Belastung sein!!!....dürfte jedoch in Wirklichkeit eigentlich "nur" dem Machterhalt und der Erkennung, Unterdrückung und Verfolgung dafür "gefährlicher" Personen dienen!!!....die meist (selbst geschaffene) angeführte Terrorgefahr "nur" Rechtfertigung "dafür"!!!

Aber jetz mal völlig unabhängig "davon" halte ich mich aufrecht, mit dem festen Glauben daran, dass dieses Leben hier nur ein Vor-Leben ist, der Endrichter auf uns alle schon wartet!!!...jeder "sein" Urteil hier unten selbst schreibt!!!...was mich(und viele andere auch) hoffen, einige andere sicherlich fürchten lässt!!!...aber für eine Umkehr es nie zu spät sein sollte!!!

"Es" wird sicherlich unter umgekehrten Vorzeichen weitergehen, diese Auffassung macht mir die ganzen Ungerechtigkeiten hier erträglicher!

...in diesen Sinnen einen hoffnungsfrohen Blick und Gang Richtung Zukunft....welcher aber kein Selbstläufer zum Null-Tarif ist!!!

per aspera ad astra

Plissee 09.07.2013 | 13:29

Bei aller Sympathie für Snowden darf man nicht vergessen, dass das was er getan hat illegal ist. Grundsätzlich haben diese und ähnliche Abhöraktionen wahrscheinlich schon in vielen Fällen zur Festnahme von Terrorverdächtigen geführt. Alles positve Effekte, die hier ebensowenig unter den Tisch fallen dürfen. Am Ende ist es eben ein Trade-off zwischen (gefühlter) Freiheit und Sicherheit.

Rosa Sconto 13.07.2013 | 12:45

Selbstverständlich, darum habe ich es ja auch gepostet! Ich denke aber das das Ausmass über was er dort "abgesaugt" hat selbst für die "Sicherheits-Gurus" der NSA viel zu gross ist, - vor allem im Hinblick auf Microsoft das angeblich einen "Generalschlüssel" an die NSA weitergegeben hat. Warum sonst sollten die USA solch einen Aufwand betreiben. Die scheinen zu ahnen was Schnowdon alles irgendwo gespeichert hat und was "hochgeht" sobald er "überraschend" entscheiden sollte aus eigenem Wissen aus dem Leben zu scheiden... Wenn jetzt noch jemand einen gleichen Schritt machen würde wäre das der so ziemlich das Ende der Glaubwürdigkeit der USA vollends eleminieren. Ich hoffe das dies geschieht damit dieser Spuk endlich ein Ende hat.