Streit um John Mearsheimer: Er sah den Ukraine-Krieg kommen

NATO-Osterweiterung Realist oder Ideengeber für Wladimir Putin? Im Ukraine-Krieg ist um die Theorien des US-Politologen John Mearsheimer ein Streit entbrannt. Was ist an den Vorwürfen gegen ihn dran? Eine Analyse von Adam Tooze

„Warum ist die Ukraine die Schuld des Westens?“ Das ist der provokante Titel eines Vortrags, den Professor John J. Mearsheimer – ein berühmter Vertreter der sogenannten realistischen Schule der Internationalen Beziehungen – 2015 auf einem Alumni-Treffen der University of Chicago gehalten hat. Der Mitschnitt wurde auf Youtube bereits mehr als 18 Millionen Mal angeklickt. Und auch 2022 vertritt Mearsheimer diese These, höchst explosiv etwa am 1. März in einem etwas unglücklichen Telefoninterview mit dem New Yorker. Angesichts der russischen Invasion zieht seine Provokation blanke Wut auf sich. Da stellt sich die Frage: Was ist dieser „Realismus“, den er vertritt?

Einerseits ist Mearsheimer entwaffnend offen. Der Vorstoß von 2008, die Ukraine und Georgien in die NATO aufzunehmen, war ein fürchterlicher Fehler. Der Sturz des von Moskau gestützten Regimes von Wiktor Janukowitsch, vom Westen begrüßt und gefördert, hat Russland noch mehr in eine Feind-Positon getrieben. Der Westen müsse einsehen, selbst für das Entstehen einer brandgefährlichen Situation mitverantwortlich zu sein, indem er die alte anti-sowjetische Allianz in das Gebiet ausgedehnt hat, das von Russlands Einflusssphäre übrig ist. Der höchst kontroverse Schluss aus diesem Lagebild: Putins gewalttätiger Versuch, diesen Vorstoß zurückzuschlagen, sollte niemanden überraschen.

Schon 2015 war das anstößig – und erst recht heute, im Licht von Putins ganz unapologetischem Bruch des Völkerrechts. Am 28. Februar, als ein Tweet des russischen Außenministeriums auf Mearsheimer verwies, holte Anne Applebaum zum Gegenschlag aus: „Hier habt ihr es“, schrieb die renommierte und liberal engagierte Historikerin der post-sowjetischen Ära: „Man fragt sich, inwieweit die Russen ihr Narrativ von Mearsheimer und Co. haben. Moskau muss ja sagen, dass seine Invasionen in Tschetschenien, Georgien, Syrien und jetzt in der Ukraine auf das Konto des Westens gingen, und nicht auf Gier und Imperialismus basieren. Amerikanische Gelehrte haben diese Erzählung geliefert.“ Daraufhin schlug die Empörung hohe Wellen. Studierende der University of Chicago lancierten sogar einen offenen Brief: Es sei zu klären, ob Professor Mearsheimer nicht insgeheim auf einer Lohnliste des Kreml stünde?

Ein Beispiel für „Großmacht-Realismus“

Im Kern des Skandals steht Mearsheimers Weigerung, in Putins Aggression etwas anderes zu sehen als eine typische Großmacht-Aktion. Anders als Applebaum hat er mit russischer oder ukrainischer Geschichte und Gegenwart nicht viel zu tun. Er deutet die Vorgänge einfach als Beispiel seiner Lieblingstheorie der Internationalen Beziehungen, des „offensiven“ oder „Großmacht-Realismus“: Russland ist eine Großmacht, so diese Theorie, und schützt seine Sicherheitsinteressen durch die Errichtung und Verteidigung von Einflusssphären. Die USA tun das auch – etwa in Gestalt der Monroe-, oder zeitgenössischer der Carter-Doktrin, die den Raum amerikanischer Interessen bis zum Persischen Golf absteckt. Wenn es sein muss, werden diese Zonen mit aller Gewalt verteidigt. Und wer das nicht versteht, habe keine Ahnung von der wirklichen Logik der Internationalen Beziehungen.

Über Applebaums rhetorische Attacke schüttelt Mearsheimer vermutlich nur müde den Kopf. Und natürlich braucht Putin gewiss keinen Zuspruch aus dem akademischen Amerika, um Russland als Großmacht zu verstehen. Großmächte nutzen moralische und unmoralische Methoden – Stimmen aus ausländischen Universitäten zu instrumentalisieren, ist gewiss ihre kleinste Sünde. Internationale Beziehungen drehen sich für Mearsheimer um Geografie, Wirtschaft und militärische Macht. Sofern Ideen überhaupt einen Einfluss haben, ist in dieser Perspektive höchstens darauf zu hoffen, dass die öffentliche Meinung und die entscheidenden Eliten dieser Großmächte die Einflusssphären der jeweils anderen respektieren und es nicht zu unnötigen Konfrontationen kommen lassen. „Realismus“ bedeutet hier: Klarheit über die Grundstruktur hinter den Ereignissen – und eine resiginierte Akzeptanz von deren vermeintlich unumgänglicher Logik.

In den 2000er Jahren kritisierte Mearsheimer von diesem Standpunkt aus auch einen – nach seinem Dafürhalten – übermäßigen Einfluss der israelischen Lobby auf die Politik der Vereinigten Staaten: Dieser Einfluss trübe die Einsicht der amerikanischen Politik in die tatsächlichen Interessen der USA im Nahen Osten. Und in der jetzigen Lage fordert er uns dazu auf, uns endlich von der Idee zu verabschieden, dass die NATO-Osterweiterung ein unaufhaltsamer historischer Trend sei oder ein Kreuzzug, für den es zu kämpfen lohne.

Fraglos ist in dieser Perspektive wenig Raum für die Souveränität der Ukraine. Der Spielraum dieses Landes ist demnach für immer und schicksalhaft davon geprägt, innerhalb der russischen Einflusszone zu liegen. Doch so bitter das klingt: Wer die faktisch bestehenden Machtpotenziale und Interessen Russlands nicht zur Kenntnis nimmt, riskiert ein sogar noch schlechteres Ergebnis: Die Ukraine droht zerschmettert zu werden. Mearsheimer leugnet nicht die Aggression Russlands, er nimmt sie einfach als gegeben hin. Seine Polemik zielt auf die EU und die NATO, die das Land auf diese gefährlich schiefe Ebene geführt hätten: Dem westlichen Winken mit einer möglichen EU-Assoziation und einer NATO-Mitgliedschaft konnte die ukrainische Politik einerseits kaum widerstehen, was sie aber andererseits unweigerlich dem geballten Zorn Moskaus auslieferte.

Von Reichen und Räumen

Was aber ist eigentlich der Ursprung dieser zwar bestechenden, aber auch düsteren Weltsicht? Fragte man Mearsheimer danach, würde er höchstwahrscheinlich sagen, es handle sich um eine uralte Einsicht, die sich schon in den Schriften des antiken griechischen Historikers Thukydides finde. Aber das ist in Wirklichkeit eine im Nachhinein erfundene Tradition. Tatsächlich ist die politikwissenschaftliche Disziplin der Internationalen Beziehungen erst in den USA des Kalten Krieges entstanden.

Wer darüber mehr wissen will, sollte zu Matthew Specters gerade erschienenem Buch The Atlantic Realists greifen. Specter zeigt darin eine viel plausiblere Herkunftsgeschichte der „realistischen“ Ideen. Diese nehmen nicht etwa in der nebulösen Antike ihren Anfang und auch nicht im Zeitalter der sprichwörtlichen „Realpolitik“ Otto von Bismarcks, in der eine relativ gefestigte Balance zwischen den großen Mächten bestand – sondern im Zeitalter des Imperialismus. Es war im späten 19. Jahrhundert, als die „Verteilung“ der Welt abgeschlossen schien und der Sozialdarwinismus in Mode kam, dass diese Vision einer Welt aufkam, die vom Kampf übermächtiger Staaten um die Räume auf einem begrenzten Planeten bestimmt sei.

Specter zieht eine gerade Linie, die von den Politischen Geografen und Seemacht-Theoretikern des späten 19. Jahrhunderts wie in Deutschland Friedrich Ratzel oder in den USA Alfred Mahan über die deutschen Geopolitiker der Zwischenkriegszeit – etwa Karl Haushofer und Carl Schmitt – zu den Klassikern des amerikanischen „Realismus“ führt, zum Beispiel zu Hans Morgenthau. Ähnlich wie Mearsheimer dachte etwa Schmitt, der Nazi-Jurist und Theoretiker des „Großraums“, in Begriffen einer Weltordnung, die auf der Aufteilung des Planeten zwischen großen Blöcken basierte, die jeweils von einer Vormacht dominiert würden. Charakteristisch für dieses Weltbild ist ein rigider moralischer Relativismus, der jede Idee universeller Werte zurückweist – und weniger auf irgendwelche philosophischen Vorstellungen gebaut ist als auf die als gegeben betrachtete Konkurrenz dieser Machtblöcke selbst. In einem ähnlichen Stil wie heute Mearsheimer betrachteten Haushofer und Schmitt dabei den deutschen „Großraum“ als Äquivalent des Britischen Empire und der Monroe-Doktrin, die de facto den amerikanischen Doppelkontinent zur Einflusssphäre der USA erklärte. Auch die Advokaten der „Groß-Ostasiatischen Wohlstandssphäre“ klangen so, als sie in den späten 1930er Jahren einen von Japan dominierten „Großraum“ reklamierten, der die koreanische Halbinsel, erhebliche Teile Chinas sowie Vietnam, Laos, Thailand, Malaysia, Indonesien und Bali umfassen sollte.

Diese Ideengeschichte ist auch deshalb so wenig bekannt, weil sie für den Liberalismus so skandalös ist. Es verträgt sich nicht mit den Idealen universeller Menschenrechte, die Ansprüche der Mächte einfach hinzunehmen und zum Ausgangspunkt politischen Denkens zu machen. Entsprechend wurden im Zweiten Weltkrieg deutsche Geopolitiker wie Haushofer von der alliierten Presse geächtet – und fanden sich später teils auf der Nürnberger Anklagebank wieder. Das musste ihnen verwirrend erscheinen, hatten sie sich doch stets auf den Aufstieg der USA im 19. Jahrhundert als Lehrbeispiel bezogen. Das war nun natürlich peinlich – und Specter zeigt in einer Reihe augenöffnender Kapitel, wie der amerikanische „Realismus“ sich in der Folge eine neue Geschichte zurechtlegte, die diese imperialistischen Wurzeln hinter einer abstrakteren Theorie verschwinden ließ.

Matthew Specter ist ein Germanist. Zuvor hatte er über Jürgen Habermas geschrieben, den Philosophen in Tradition der Frankfurter Schule. Speziell für ein amerikanisches Publikum ist es nun ein echter intellektueller Coup, die Sorte von „Realismus“ in den Internationalen Beziehungen mit derart dunklen Wurzeln in Verbindung zu bringen, die an amerikanischen Unis bis heute gelehrt wird.

Allerdings bringt Specters Herleitung des „Realismus“ auch eine Verengung mit sich. Wenn Mearsheimer ein typischer Vertreter des Große-Mächte-Realismus ist, dann denkt dieser weniger im Sinne der imperialistischen Fantasien, die zum Ersten Weltkrieg führten. Er steht vielmehr in einer Tradition, die sich im Nachhinein fragte, wie es zu diesem Krieg hatte kommen können und was in der Julikrise von 1914 falsch gelaufen war.

Die deutsch-amerikanische Traditionslinie, auf die sich Specter konzentriert, ist also bemerkenswert, aber an dieser Stelle auch nur ein Teilaspekt. Eine Rolle in dieser Debatte spielten in Großbritannien auch Historiker wie Edward Hallett Carr und ein Philosoph wie Goldsworthy Lowes Dickinson – sowie in den USA linke Historiker der Internationalen Beziehungen, zum Beispiel Charles Beard. Bis heute gibt es eine Affinität zwischen Leuten wie Mearsheimer und der außenpolitischen Linken, die den „Realismus“ dafür schätzt, die brutale Logik der Mächte immerhin unverblümt auszusprechen.

Liberale Frustration

Man muss anerkennen: Mearsheimers Optik gibt tatsächlich einen Einblick in das Geschehen. Obwohl es niemand laut ausspricht, wird seine Diagnose zu Krise und Krieg in der Ukraine de facto von einer großen Mehrheit des außenpolitischen Establishments in den USA geteilt. Das von Präsident George W. Bush und seiner Administration 2008 durchgeboxte Versprechen einer NATO-Aufnahme der Ukraine war tatsächlich ein Akt der Hybris. Und jetzt wird der Westen die Ukraine nicht loslassen – aber auch nicht direkt militärisch intervenieren. In der Wut auf Mearsheimer zeigt sich auch der liberale Frust über die Einsicht in die Grenzen der Möglichkeiten des Westens – und für diese Grenzen gibt es sehr gute Gründe. Eine direkte Konfrontation mit Russland hat die NATO immer zu vermeiden gesucht. Die USA haben Wladimir Putin zu verstehen gegeben, dass sie nicht militärisch eingreifen werden. Schon die Notfall-Waffenlieferungen drohen diese Linie zu verwischen. Eine „Flugverbotszone“ wäre lebensgefährlich.

Dennoch wäre es auch nach dem bis hierhin Gesagten pervers, einen intellektuellen Sieg von Mearsheimers „Realismus“ auszurufen. Zweifellos hat er recht, was die Hintergründe der Spannungen angeht, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter verdichtet haben. Aber das erklärt noch lange nicht den Krieg. Die Entscheidung des deutschen Kaisers, den Österreichern im Juli 1914 einen Blankoscheck auszustellen, lässt sich ja auch nicht mit einem bloßen Verweis auf den damaligen Imperialismus abtun. Das „realistische“ Modell ist überaus unspezifisch und kann auch nicht die qualitative Verschiebung erfassen, die mit der Eröffnung bewaffneter Auseinandersetzungen einhergeht. Gewiss: Der preußische General Carl von Clausewitz hat gesagt, der Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Doch das geflügelte Wort beantwortet noch lange nicht, warum irgendjemand – Großmacht oder nicht – zu einem so radikalen und gefährlichen Mittel greift.

In Moskau glaubte keine ernst zu nehmende Stimme des sicherheitspolitischen Establishments – das geschlossen hinter einer russischen Großmachtpolitik steht –, dass Putin tatsächlich in den Krieg ziehen würde. Und zwar nicht etwa, weil diese Leute keinen Blick für die Logik der Macht hätten, sondern gerade weil sie das alles so gut verstehen. Sie sahen keinen guten Grund, die Risiken, Schäden und Unwägbarkeiten eines offenen Krieges in Kauf zu nehmen. Und dessen bisheriger Verlauf scheint ihnen recht zu geben.

Menschliche Moral und internationaler Legalismus bilden den einen gewichtigen Grund, gegen Kriege zu sein. Der andere aber besteht darin, dass der Krieg zumindest in den vergangenen 100 Jahren ganz einfach keine guten Ergebnisse geliefert hat. Jenseits der nationalen Befreiungskriege fällt es schwer, auch nur einen Angriffskrieg zu finden, der selbst im Sinne derer, die ihn angefangen haben, die gewünschten Resultate gezeitigt hat. Ein „Realismus“, der das übersieht und über die Folgerungen hinweggeht, die in der Politik weit überwiegend aus dieser historischen Lehre gezogen worden sind, verdient seinen Namen nicht.

Realistischer als „Realismus“

Das heißt nun wohlgemerkt nicht, dass der Krieg demnächst vom Antlitz der Welt irgendwie verschwinden wird. Wer sich aber deren Zukunft als Dauerwiederholungsschleife eines aufgeputschten Militarismus à la 1914 vorstellt, schließt jedes gemeinsame Lernen aus der Geschichte aus. Darüber hinaus sind diese Vorstellungen kontrafaktisch, zumal im Zeitalter der Atomwaffen: In seinen Kapiteln über die Nachkriegszeit zeigt etwa Specter sehr detailliert, wie der transatlantische „Realismus“ nach Vietnam und unter dem Vorzeichen der nuklearen Hochrüstung zum Mittel des Krieges eine überaus vorsichtige Position bezog. In dieser Hinsicht verdient Mearsheimers „offensiver“ Realismus – der eine Erscheinung der Zeit nach 1990 ist – seinen Namen dann wieder sehr wohl.

Angesichts der Schrecken jedes und auch des gegenwärtigen Krieges mag man versucht sein, Mearsheimers kühle Analyse der Logik eines Großmachtkonflikts tatsächlich als eine Art von Legitimierung des Angriffs Wladimir Putins zu sehen. Tatsächlich ist Mearsheimer aber eher eine Geheimwaffe des Westens: Sollte Putin tatsächlich in seinem Sinne in einen Krieg gezogen sein, der ein neues Afghanistan werden könnte, kommt man um diesen Schluss schwerlich herum.

Um zu verstehen, wie die verhängnisvolle und kriminelle Entscheidung für die Invasion im Kreml gefallen ist, brauchen wir keine Platitüden über die Sicherheits-Dilemmata von Großmächten, sondern eine Art von forensischer Untersuchung der Entscheidungsprozesse und der zugrunde liegenden Erkenntnisse. Und wir müssen auch verstehen lernen, warum die auf dem Papier so wehrlos aussehende Ukraine zumindest bisher einen überraschend effektiven Widerstand aufbauen konnte.

Unter dem Strich steht wohl vorerst, dass sich eine tatsächlich realistische Sicht auf die Weltpolitik nicht darin erschöpft, stets nach einem altbekannten Werkzeugkasten zeitloser Wahrheiten zu greifen. Es reicht auch nicht aus, sich gegenüber dem moralisch überschießenden Liberalismus hartgesotten und immun zu geben. Wenn man ihn erst nimmt, ist Realismus eine endlose Herausforderung. Es geht dabei darum, buchstäblich Stunde für Stunde mit der permanenten Veränderung einer komplexen Welt Schritt zu halten. Einer Welt, in die wir unrettbar verstrickt sind, die wir bis zu einem gewissen Grad zwar beeinflussen und verändern können, die aber ständig unsere Wahrnehmungsweisen infrage stellt – und auch das, was wir als unsere Interessen bestimmen.

Wahrer Realismus ist die endlose Aufgabe, unsere politischen Ziele und die Wege, diese zu erreichen, vernünftig zu bestimmen. Im Ergebnis dessen zum Mittel des Krieges zu greifen, sollte so deutlich verurteilt werden, wie es ein derartiger Schritt verdient. Eine solche Entscheidung darf nicht als eine „logische“ und letztlich auf der Hand liegende Reaktion auf irgendwelche gegebenen Umstände normalisiert werden. Wer immer in politische Entscheidungen involviert ist oder sich darüber öffentlich und wissenschaftlich äußert, ist an diesem Imperativ zu messen.

Adam Tooze ist Professor für Geschichte an der Columbia University in New York. Dieser Beitrag erschien zuerst im New Statesman

Übersetzung: Velten Schäfer

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