Nächtlicher Unsinn

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Irgendwas nach 0 Uhr. Die Lichter sind aus, die meisten schlafen schon; da drängt sich zu allererst einmal die Frage auf: Wieso ich noch nicht?

Nunja, das mit dem Schlaf ist so eine Sache. Um den sinnlos-lustigen Film "Dirty Sanchez" (ja, auch der Titel klingt schon super) zu zitieren: "sleep when you're dead". Dieses Motto zieht sich hier als "Handlungsstrang" durch eineinhalb Stunden Schmerz und Ekel.

Aber was hat das mit dem Schlaf auf sich? Ich habe inzwischen gemerkt, dass ich am besten ganz ganz viel, oder so gut wie gar nicht schlafen sollte, um verhältnismäßig fit zu sein. Und irgendetwas um dem Schlaf zu entfliehen findet man immer. Es heißt zwar, wer mehr schläft, der wächst auch in der Jugend mehr/besser (kam einem zu Ohren, man mag es anzweifeln) oder: Im Schlaf verarbeitet der Körper den Tag, erlebtes und gelerntes, speichert all das ab und hält es für kommende Tage bereit. Doch wäre auch einmal interessant zu versuchen, wie das mit dem Lernen ist, wenn man einfach mal zwei oder drei Tage kein Auge zu tut. Merkt sich der Körper das alles, bis man die Äuglein schließt und er es speichern kann, oder gibt es da so etwas wie ein Ablaufdatum, genauso wie bei Lebensmitteln? Interessant, das herauszufinden, wäre es meiner Meinung nach allemal.

Jedenfalls merke ich gerade eines: Schlaf ist möglicherweise doch ganz sinnvoll, er bewahrt einen normalerweise davor sinnlos Zeit zu verschwenden, wie ich es gerade 1A demonstriere. So hat all das immerhin eine Message: Geht zu Bett wenn alles wichtige vorbei ist. Und wichtiges passiert nur in Ausnahmefällen noch nach 0 Uhr.

00:46 26.09.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

TheHungryCow

mensch. politisch. s̶̶t̶̶u̶̶d̶̶e̶̶n̶̶t̶ . account wiederentdeckt
TheHungryCow

Kommentare 2

Avatar
linksdawodaumen | Community