RE: „Özdemir sei Dank!“ | 17.01.2022 | 12:57

Also bitte!

Dafür haben die Herrschaften doch gar keine Zeit, auf zähen Wahlkrampf folgte erstmal der verdiente fette Urlaub --sog. Koalitionsverhandlungen-- und dann folgt geilstes Jetset rund um den Globus --Surfen aufm toten Meer oder in die Pontisch-Tartarische Völksrepublik Krim-- um sich bei den Kollegen vorzustellen.

Die alte hellene Volxweisheit auch gilt weiterhin:

Wenn man Leute ins Bordell wählt, kommt halt Orgie raus, abba vorher noch kräftig gestritten, wer rechts und wer links sitzen darf und beim Aldibier bei Borchardt wird dann die Wahl analysiert:

Das betrifft doch alles eh nur die absolute Mehrheit der Nichtwähler!

Die ham uns abba gar nicht gewählt!

Prost!

Ja, wenn die Prognosen in 3 Jahren danach wären, daß die Leute sich doch mal wieder als Wahlvieh verarschen lassen wollen, dann schaun mer mal.

Apropo Bauern? Wie lange gibts die denn noch? Da mußten doch bereits ohne Covid die Hälfte dicht machen, die paar Bauern, die da übrigbleiben, sind eher Junker, die an die Börse wollen und sich ferngesteuerte Dronen leisten können. Letzteres ist so nachhaltig wie der autonome Kinderwagen, vor allem wenn die Funkmasten in den Fluten versinken.

Apropo Koalitionsverhandlungen:

Man erinnert sich noch an das antihellenistische Gezetter als, nachdem Samaras geschickt(*) für Neuwahlen gesorgt hatte, Syriza in 2015 gewählt wurde: "Oh Gott, jetzt müssen die da ja noch Koalitionsverhandlungen machen..Hilfe"

Wie kann das denn sein, daß die "faulen Griechen" das dann innerhalb von Stunden erledigt hatten und man dann hier mitten in der Krise monatelang braucht, um anschliessend von Impfangebot zu lügen, obwohl in den Briefkästen der Bürger immer noch keins angekommen ist? Orwellsche Sprache, die am liebsten "kommuniziert" und dabei übersieht das Kommunikation aus Sender UND Empfänger besteht, am liebsten noch investions- und werbungsfreundlich mit Info- und Handyzwang für Bürger.

(*) Der angebliche "Bankrun" 2014 (Oberbanker Stounaras) und 2015 hatte in Griechenland nie stattgefunden, die Medien präsentierten uns einfach die Schlangen der Rentner, die eh alle 14 Tage anstehen, um ihre Kohle abzuholen.

Traditionell stellt die Regierung immer zur Präsidentschaftswahl erfolgversprechend einen Kandidaten aus den Reihen der Opposition auf und da Samaras sich für einen aus seiner eigenen Partei entschieden hatte, machte er das nur, um für Neuwahlen zu sorgen, weil er genug hatte und hoffte, daß Tsipras mit der Drecksarbeit schnell scheitert.

Schön war auch, daß der werte Varoufakis endlich seine Vision vom "eMoney" durchsetzen konnte --dafür hatte er ja bereits 2011 als Berater von Papandreou getrommelt-- denn dank dem Standoff mit der EU sahen sich 1 Million Rentner gezwungen, sich Debitkarten zuzulegen.

Bereits in 2021 konnte kein Lockdown-Grieche mehr das Haus verlassen ohne sich vorher per SMS die Erlaubnis einzuholen.

RE: „So eine Krise erschüttert den Glauben“ | 14.01.2022 | 21:54

Das läuft ja schon länger so, da müssen erstmal Millionen geschlachtet werden, um die Vorrausetzung zu schaffen, um 11 Selbstmorde für Apple zu "liken", obwohl ja Apple zumindest innerhalb der USA nicht mal Koltan aus dem Kongo nutzen darf und zum G20 ging alles in Twitter verloren, anstatt n gutbewährten Ticker auf Indymedia zu bauen, wo man dann auch adäquat und zeitnah reagieren hätte können.

Ganz zu schweigen von ganz tollen Jobs, die dann nur mitm Whats Up Account möglich sind und ganz zu schweigen vom Stromverbrauch in der digiatlen Plastikwelt.

Viel Spass beim spiegeln

RE: Kein sicherer Hafen | 11.01.2022 | 20:32

Doch! DU und zwar über den nicht existenten "Begriff" "Nationalpatriot" und "Türken", meinste bestimmt den kurdischen HDP-Abgeordneten Piri, Neffe eines PPK-Mitbegründers, der gefordert hat, "die 18 Inseln endlich zu besetzen"; alles nur Wahlkampf? Man streitet sich manchmal ganz lustig, wenns darum geht, daß "raki" Schnaps heisst und mißversteht, daß damit dann gar nicht Ouzo gemeint ist, sondern der griechische, von den Persern erfundene, Grappa, also der Tsipouro, mittlerwele hat sich das sogar bei Deutschtürken rumgesprochen, dafür verteidigen jetzt Kurden raki als türkisch, abba wer weiß, vielleicht ist kurdisch sein mittlerweile auch nur besser fürs Geschäft im Laden. Obwohl, vielleicht werden Atatürkfahnen inzwischen auf Solidemos für kurdische Autonomie tolleriert, wie auf denen gegen Erdogun.

Türkenhass liest nur DU für dich hier raus, weil du nur selektiv konsumierst. Türkische Soap Operas bekommen in Griechenland höchste Einschaltquoten, viele Schauspieler sind aus beiden Ländern, genug, um damit was in Krautland aufzuziehen; man lacht in beiden Ländern über die Krim, denn die gehört den Tartaren - Katerina, die Große als die erste Rußlanddeutsche?

Ich mein, der Vegan-Adolf hat(te) seinen Schnellbeschiss ja in der (ehemaligen) Graue Wölfe Zone und post mit seine Wölfekumpels rum und da Nazis aus Kaltland sich ja auch ganz gerne im jährlichen Imia-Marsch einreihen -da kann man dieses Jahr ja sehen, wie stark griechische Nazis sind- soll er sie halt mitnehmen; wenn deutsche und türkische Nazis zusammen arbeiten, dann sind echt Dunkle Tage.

Aber, nachdem die deutschen Nazis in Lesbos aufs Maul bekommen haben, weil sie gar nicht wußten, daß die militante Bewegung gegen die KZs auf den Inseln in seinem ersten Höhepunkt links geprägt war -es machte sogar PAME mit und die meisten waren ja nicht gegen Flüchtlinge, sondern gegen die Lager- waren sie doch verwundert. Ähnliches passierte ihnen bisher nur in Athen, sie wußten halt nicht, daß man Döner nur in türkischen Exilanten-Vierteln bestellen kann, oder so, gelle?

Während der Kreuzberger Anarchist Manne Wetzel einst verkündete "Ich bin Ich - alles andere ist Staat" haben viele von ihnen "Mensch ist Mensch" gelernt, die meisten Türken, Kurden und Griechen finden sich also auch in der Antipolitk von Agnoli wieder, zwischen Türkei und Griechenland eiern die Fähren fleissig hin- und her, lustig wirds dann natürlich, wenn der Bürgermeister von Ankara -der kurz danach geschasst wurde- eine Karte von einem Touriunternehmen, auf der fast alle griechischen Inseln fürs Angebot als blau markiert sind, dazu nimmt, daß zu machen, was die Menschen nicht wollen, nämlich Politik, wirds eklig, denn Politik ist nur Strategie von und zu Herrschaft.

Also, bitte Türkenhass ist das mitnichten, maximal Polemik, die Du nicht raffst, weil wir nicht in der Kneipe sitzen, sondern online "kommunizieren"; nebenbei es funny ist, daß aus allen Foren die wenigen Anarchisten, die sich überhaupt herablassen, dort mitzublökken, immer am liebsten am schnellsten gekickt werden, lange vor irgendwelchen Rechten, die eh, eins am besten können, nämlich klauen: "Gutmensch" hat ja eigentlich durch Wiglaf Droste in der Taz geprägt worden und zwar in der Wahrheit und die härtesten Lieder gegen "p.c." kamen auch woanders her, wie Querfront vor hundert Jahren werden linke Inhalte besetzt, wobei Anarchisten natürlich eh nicht passen, denen ist nämlich egal, wer wo im Parlament sitzt und die besten Konterrevolutionäre sind ja eh die, die früher mal Revolution gespielt haben und dann weiter Karriere-Barriere vors Hirn hefteten und anschliessed landen sie ja eh alle in irgendeinem Business.

Während nazionalistische Türken ein Neujahrsschwimmen, symbolisch in der Distanz vom Festland zu Kastellorizo (Gehört uns! meinen nicht nur sie -prost) veranstalten, wie vor 2,3 Jahren der Generalstabschef sich so auf Youtube präsentierte, als ob er auf Imia gelandet wäre -pünktlich zum Imiajahrestag, da steigt ja eh die Spannung, häufen sich die Dogfights und ich bin sogar der Meinung -und Meinungen sind ja wie der Ausgang des Darms, jeder hat eine/n- daß es für den Frieden dort z.Z. schlauer wäre, Erdogan nicht mit Regimechange zu beglücken und kemalistische Journalisten mit Atatürk-Statuetten auf Redaktionstischen als Lieblingsexilant in Berlin zu hofieren.

Aber die AKP ist einfach zu naiv und veranstaltete eine Erdoganshow in der Köpi-Arena Oberhausen, hat also einen Biersponsor.

Wir sind alle zusammen als Türken, Deutsche, Kurden und Griechen aufgewachsen, haben Tavli und Kicker zusammen gespielt und keiner von uns hat heute überhaupt eine nationale Identität.

Es ist natürlich schwer für die Kartoffeln, denn während am Balkan jedes 2. Nest und jede 2. Insel einen eigene Sound hat, schafft Deutschland nicht mal eigene Musik zu kreieren und klaut stattdessen bei die Amis und besaut schwarze Musik mit Deutsch, das man meist eh erst beim 30. Mal Hören, verstehen kann, was natürlich für die vielen Klicks sorgt.

White Supremacy ist natürlich noch bekloppter, die haben als Siedlerbesatzung nicht mal eine eigene Sprache -tolle Nazion- und werden von einem Migranten angeführt, so nennen Nazis ja schliesslich auch alles, was (angeblich) Hintergrund hat, kein Wunder, daß Asiaten es schwer haben, sehen wohl zu sehr nach Indianer aus.

Diese weiße Extrawurst interessiert höchstens Piefkes Gelbwurscht-Theater auf dem Weg zur Unabhängigkeit vom Saupreussentum in einen Bazistaat und Österreich wird alle deutschen Farben an Burschikluft als Landesverrat und Wiederbetätigung verfolgen.

RE: Kein sicherer Hafen | 10.01.2022 | 12:40

Logisch, die Ägäis gehört nämlich nicht den Türken und sie gehört auch nicht den Griechen, sie gehört dem Fisch - altes Sprichwort.

Aber Ihrer war gut, ich höre gerade die Platte von Slime mit den Erich Mühsam Liedern, danach kommen die Klassiker, aber erstmal McDonalds in der Roten Flora bauen, gelle:

"Ich kann die Elbe nicht mehr sehen, weil dort die Glaspaläste stehen".

Klar, deshalb schreib ich wohl ausdrücklich etwas, was Theodorakis -der übrigens mal mit dem eklig rechten ND, der nach der überaus heldenhaften und derzeit von Polen noch christlicher kopierten Verteidigung des Evros eine Regierung gebildet hatte, ich glaub 89- nie gewagt, nein, nie geschrieben hätte, nämlich vom "Bürgerkrieg auf Zypern", weil es dort -außer den nach 74 aus der Türkei angesiedelten- gar keine Türken gibt oder wie?

Genauso wie es dort kaum Griechen gibt, das sind halt alles Zyprioten. Man kann günstig im Antiquariat ein Buch finden, das "Zypern: Im Fadenkreuz der NATO" heisst, dort wird schön erläutert, wie anhand der Religionszugehörigkeit nazionalistische Identitäten konstruiert wurden; vergleichbares war bereits ab 1922 in den Flüchtlingslagern in Griechenland -nach der Vertreibung im sog. Bevölkerungsaustausch- zu hören: In der Schublade "Griechen" sprach manch einer nur Türkisch; aber Hutu und Tutsi wurden ja auch vom Kolonialismus erfunden.

Wenn man Churchill zusammen mit Metaxioten und Royalisten darstellt, die nach der griechischen Revolte in Alexandria gegen die zahlreichen kommunistischen Partisanen in der nach Ägypten und Palästina evakuierten griechischen Armee vorgingen und den kalten Krieg bereits 44 einläuteten, ist bitte was?

Das beste Beispiel überhaupt, daß online nicht funzt.

177 überwiegend DIY-Bands aus Griechenland haben für die Flüchtlinge aus Moria kurz nach dem Feuer einen supi Solisampler rausgebracht und das war erst Vol.1 und die sind kein Stück patriotisch, auch nicht die Leute, die bewaffnet dazu beigetragen haben, daß die "goldene Morgenröte" nach ihrem Mord an dem Rapper Killah P 2013 ziemlich lange Ruhe gab. Seit diesem Sommer sind sie allerdings wieder übelst aktiv, denn die ND hat nicht nur inzwischen sogar 3 "ehemalige Faschisten" vom orthodox-faschistischen LAOS in der Regierung, nein, man kann es sich sogar erlauben, ein Gesetz aus der Zeit der Junta zu reaktivieren und ich habe mit keinem Wort den Höhepunkt, als Einmarsch der Junta auf Zypern gerechtfertigt.

Es gibt natürlich Gründe, warum die deutschsprachige Presse, die mit ihrer Hetze versuchte, Pogromstimmung gegen Deutschgriechen zu entfachen, was ja auch zu den Jagden auf Griechen durch Rapid-Wien- und Gazprom 04-Hools führte, uns dreist diese drei Regierungs-Faschisten verschweigt.

Das liegt nicht zuletzt daran, daß sich in Griechenland viele Leute gegen Polizeiterror wehren und dann auch mal das ganze Land über drei Wochen brennt, was dafür sorgte, daß der Mord nicht wie üblich vertuscht wurde wie z.b. die Polzeimorde an 2 Flüchtlingen ein paar Wochen zuvor in der tagelangen Warteschlange vor der Petrou Ralli Antragsstelle -und es hätte weiter gebrannt, wenn nicht die Schulkinder, die selbst in entlegensten Bergnestern und auf kleinen Inseln Polizeiwachen angriffen, in die Weihnachtsferien gegangen wären- nachdem der 15-jährige Anarchist Alexis Grigoropoulos von rechten Cops ermordet wurde und es wohl das einzige Land des Westens ist, in dem immer noch Stadtguerilla aktiv ist, von 13.000 Knackis 11.000 in Hungerstreik gingen oder Anarchisten mit syndikalistischen und schwarzen Fahnen auszogen, um beim Löschen der krassen Waldbränden auf dem Peleponnes zu helfen.

Für die Schote mich hier Nazi zu nennen, zahlen Sie bitte bei der Roten Hilfe oder beim Anarchistischen Schwarzen Kreuz in die Knastkasse.

Es hätte weder die Revolte in Chile, noch die in Hongkong, noch die Occupy-Bewegung der Plätze ohne die "Greek Revolt" und den Dezemberaufstand von 2008 gegeben, wahrscheinlich sogar nicht mal Kairo und vielleicht sogar Maidan; letzterer aber wohl mehr rein technisch; damals standen die Kameras von RT immer glänzend und am besten, um das ganze Ausmaß der Molotowpartys in Exarchia, am Syndagma usw bekannt zu machen und so den Aufständischen als Lehrvideos zu dienen.

RE: Kein sicherer Hafen | 09.01.2022 | 18:51

Klar, der Druck ist so stark, daß die Osmanen längst wieder aus Syrien abgezogen sind, ihr schwachsinniges angebliches Seegebiet nicht mehr bis nach Libyen durch griechische Gebiete erweitert wird, bzw. ihren Vertrag mit Libyen einstampfen mußte und nicht mit Krieg droht, falls eine Pipeline von Zypern nach Italien gebaut wird, obwohl es natürlich besser wäre, sie würde nicht gebaut, wegen der dortigen Kinderstube der Pottwale und der dann den Krieg erklären müssenden Riesenkalmare.

Die Türkei verletzt auch weiterhin von Europa ignoriert griechischen Luftraum wesentlich häufiger als die Russen Natogebiete und sie droht ungebremst mit Krieg, unter der Kampagne vom "Blue Homeland", die Ägäis mal bis kurz vor den Kykladen, mal bis fast ans Festland über alle griechischen Inseln, außer den Ionischen, türkisch zu besetzen.

Und das Ganze bloß, weil Griechenland es gewagt hatte, die 400-jährige Besetzung zu beenden, wie das die Indianer bald auch mit den Amis machen werden, denn dort hält ja die Besatzung mit dem Gesetz, dem Gott und der Sprache der Besatzer auch bald 400 Jahre an und die Amis haben immer noch keine eigene Sprache, obwohl mehrere hundert amerikanische Sprachen zur Auswahl stehen.

Na ja, die Türkei hatte einst angedroht, daß in türkischen Kinos überhaupt keine Hollywood-Filme mehr laufen werden, sollten Mel Gibson und Sylvester Stallone es wirklich wagen, ihre Idee umzusetzen, das von den Nazis verbrannte Buch die "Die 40 Tage des Musa Dagh" zu verfilmen.

Auch sorgt(e) die Türkei mit Lobbyarbeit und großzügigen Spenden immer wieder gerne dafür, daß mindestens zwei US-Universitäten - u.a. Princenton - genehme "Geschichtsschreibung" lieferten, um Völkermorde zu leugnen und Nachbarn zu bedrohen, nur weil sie Völkermorden an ihren Leuten gedachten und ich denke mir, daß man sich in übelste Gefahr begibt, wenn man Bücher über die anatolischen Völkermorde übersetzt, für die das deutschsprachigen Verlagswesen "keinen Markt" sieht, weil sonst hätten sie es schon längst gemacht, weil man damit richtig fett Geld scheffeln kann.

Mit Netwix muß ich ihnen allerdings Recht geben, allerdings aus völlig anderen Gründen und zwar linken Gründen, denn wie sollen sich normal-prollige Leute das eigentlich alles leisten; es macht ja nicht nur die GEZ die Hand auf, um diverse Angestellte reich zu entlohnen und einen neuen Adel von Prominenten zu erschaffen, sondern viele bezahlen das quasi doppelt durch in der Miete versteckte Kabelgebühren und zwar selbst dann, obwohl sie dem Kabelanbieter längst gekündigt hatten und der Deal sogar nachträglich im Mietvertrag versteckt wurde.

Zumal der Streamingdreck derartig viel Strom frisst, daß dort Filme gegen Klimaschändung eigentlich unmöglich sind.

RE: Kein sicherer Hafen | 09.01.2022 | 04:53

Wie, dann haben griechische Partisanen zusammen mit orthodoxen Popen nicht tausende griechische Juden über die ostägäischen Inseln nach Kleinasien evakuiert, wo sie unbehelligt nach Palästina weiter konnten?

Oft, wenn die Türkei gegen Griechenland stänkerte, wobei die Kemalisten der CHP noch krasser sind als die AKP und im Wahlkampf 2017 sogar versprachen, durch Krieg 18 -meist besiedelte- "von Griechenland besetzte" Inseln "zurückzuholen", meldete sich der prominente Widerstandskämpfer Manolis Glezos und verkündete, daß er es der Türkei hoch anrechnet, daß sie damals stillhielt. Wahrscheinlich ist seine wissenschaftliche Aufarbeitung zu deutschen Kriegsschulden und die immer wieder gerne ausgelachten, weil nie bezahlten Reparationen von 380+ MRD seit Jahren immer noch nicht übersetzt worden; nicht mal die deutschen Lacher halten das für nötig.

Bereits beim "Holocaustos" an den anatolischen Griechen mußten die Vertriebenen sich auf ihren Trecks der Tränen in die syrische Wüste selber versorgen; viele verhungerten unterwegs, wurden von sadistischen Begleittruppnen tot geprügelt oder Opfer von teilweise kurdischen Banditen, Transport gabs nicht, sie mußten laufen; andere durften sich in den sog. "Arbeitsbattailonen" u.a. beim Bau der Bagdadbahn totknechten und bei immerhin 400.000 Deutschgriechen gehört das alles eigentlich in deutsche Schulbücher.

Aber da steht ja auch nicht, daß Churchill, auch wegen Tito, bereits 1944 den Kalten Krieg einläutete, indem er sich mit Stalin über die Nachkriegsordnung abkasperte und gleichzeitig mit den Nazis gegen kommunistische griechische Partisanen kollaborierte, geschweige denn, daß er tausende im Nahen Osten stationierte griechische Soldaten -heiss auf den Kampf und gut trainiert- in den Sudan deportierte, nur weil sie kollektiv und dreist unter Roter Fahne organisiert waren und erst recht nicht, daß mit die ersten Napalmattacken der Geschichte durch seine feigen Bomber gegen die Alphabetisierungs-Camps der Partisanen flogen und daß das dort gelehrte Volksgriechisch -Jahrzehnte später- als Neugriechisch legal wurde.

Beim Völkermord an den Pontosgriechen -mindestens 353.000 Tote von 600.000 Vertriebenen- hatte CHP-Gründer Atatürk den Oberbefehl, er verbrannte auch die erste echte Weltstadt der Neuzeit -Smyrna- und da im Frühjahr Schluchten zu reissenden Bächen werden, wurden die Knochen der dort Abgeschlachteten rausgespült, die man natürlich nicht zu griechischen Friedhöfen brachte, sondern verkaufte und wenn man im Internet gurgelt, findet man mindestens einen Frachter, der mit 400 Tonnen Knochen -also Gebeine von 50.000 Menschen- in Marseille anlandete.

Nach dem antigriechischen Pogrom von 1955 setzte sich die inzwischen fast vervollständigte Vertreibung durch Enteignung dann ich den frühen 60er Jahren fort und ohne sich darüber zu informieren, wird man auch nie den zypriotischen Bürgerkrieg begreifen können und wundert sich dann erst richtig, daß die Türkei immer noch dieselbe Fahne wie vor 100 Jahren hat.

In Smyrna wurde übrigens die Musik der Kiffer und Kleinganoven erfunden, der Rebetiko, ziemlich ähnlich war dann die Musik, in der ab den 20er die Mörder ihre Schandtaten hypten.

Zusammengefaßte griechische Geschichte kostet 18 Takken in "Marxismus #25 - Revolution und Konterrevolution in Griechenland"

RE: Rabiater Lobbyist | 08.01.2022 | 00:15

Noch ist doch gar nicht klar, ob der Migrationshintergründler Donald Kraut überhaupt wieder antritt... und wenn, die Dems sind ja selber nicht irgendwie links.

Und Hillbillies ist doch schon lange kein Schimpfwort mehr, kein Plan, was die heute so hören, eventuell sinds auch so Rosinenpicker wie viele Trumpies, die ja oft eher diverse Spielarten von Alternative dudeln und was sich sonst so aus der Reagan Era Hardcorepunk-Kultur und Jugendbewegung gegen Reagonomics, KKK und Bullenterror mainstreammässig rausentwickelt hat.

Und Hillbilly als Musikstil hat ja spätestens durch Cowpunk keinen schlechten Ruf mehr, schliesslich hatte sich daraus Country entwickelt, der gekreuzt mit Blues zum RocknRoll wurde und auch der Psychobilly wäre ohne Hillbilly kaum denkbar.

Wenn dann Nazis Musik besetzen, die es ohne afroamerikanische Kultur gar nicht gäbe, ist das aber außer bei denen, die sich in den 90er alle die Dreadlocks abschnitten, nie Thema, weil man lieber die Ramones, die wohl eher als "Conservative Punks" durchgehen, als Punkgründer sieht als Afropunkbands wie "Pure Hell" und "Death", die viel früher am Start waren.

Schliesslich will jede Cloneband selber als Rip Off groß rauskommen, nur reicht die Kreativität nicht, um zu raffen, daß früher jede Band ihren eigenen Sound hatte und viele einfach viel zu gut waren, um kopiert zu werden.

RE: Wie wir leben wollen | 07.01.2022 | 11:50

Irgendwie macht hier das Wort "Authorities" den eigentlichen Sinn, denn wie kann es sein, daß jede Senatorin oder jeder Minister soviel Eigenmacht hat, spätere private Karriere fördernd, Koalitionsverträge unterlaufen zu können.

"Bezahlbarer Wohnraum" hört sich immer toll an, aber wer kann es sich leisten und dann 2-3 Stunden zur Arbeit an- und abreisen zu müssen, um der neuen innerstädtischen Klasse als Sklave zu dienen oder mit viel Glück als Sozialarbeiter o.ä. Kosmetik über das Versagen der "Authorities" betreiben zu dürfen?

Ganz zu schweigen von aus ihren Kiezen vertriebenen Hartzern, denen das "Assiamt" gerne selbst lächerliche 300 Ois für den Umzug verweigert, weil ja in einer Welt, in der Einsamkeit eine Krankheit, wenn nicht gar ein Verbrechen ist, angeblich jeder kräftige Freunde und Verwandte als Umzugshelfer und dann auch noch mit Fahrzeug hat; merke: 50% der Berliner haben dank Kieztreue und BVG schon immer oft gar kein Auto oder Führerschein.

Wie sollen die umziehen? Mit dem Einkaufswagen, die man sich kaum noch ausborgen kann? Nee, die werden geräumt und ihr Rotz wird, für sie zu teuer, eingelagert.

Wenns zum Lachen wäre, könnte man sagen "komisch", aber das Lachen erstirbt den Betroffenen bereits bei Hartz4-Maßnahmen, wo glückliche Freundlichkeit antrainiert werden soll, wo sich die berliner Göre, die Gefahr läuft für "Berliner Schnauze" von importierten Richtern verknackt zu werden, sich dann nur noch wundert, weil, wenn sie schauspielern könnte, wäre sie ja in Hollywood.

Nee, die Wohnungen werden nicht für Berliner gebaut, sondern für karrieregeile Ortsfremde und erlebnisorientierte Dauertouristen und Partyautonome, die nicht nur keine Eier haben, die Revolution dort zu machen, wo sie nötiger wäre, nämlich zu hause und lieber die berliner Szene reformistisch zersetzen(*), um dann nach 2,3 Revolution spielen, zuende zu studieren.

Für die gibts auch die "Kultur":

Seit 35 Jahren immer derselbe Song des kreativen Stillstands massenhypnotischen Gezappels: Techno.

Dabei wird dann die Kultur, für die Berlin immer bekannt war - nämlich Punkrock - durch Freiraumvernichtung immer weiter in die Kommerzialiserung getrieben und mittlerweile gibts in Berlin nicht mal mehr den für die meisten Szenen typischen einen eigenen Sound, aber ganz viele Clubs und Bands, von den letzteren oft "Neuberliner", die dann mit Billigflieger zur Bandprobe anreisen, weil ihre Kreativität für zuhause nicht gereicht hat.

Also fast alles für Leute, die die Wohnungen eigentlich gar nicht brauchen, weil sie Erstwohnung in Ossi- und Wessikartoffelland haben, in Berlin gibts nicht mal Kartoffelacker und der Rest, der da angekarrt wird, soll auch nur übertünchen, daß bei der Ausbildung völlig versagt wird.

Anstatt die, oft sogar billinguelle, Jugend zu trainieren, hat man sie lieber als Kleinkriminelle am Rand und natürlich am liebsten diskriminiert als angebliche Mitglieder von Clans.

Das Ganze ist also einfach nur Klassenkampf von Oben.

RE: Wie wir leben wollen | 07.01.2022 | 10:54

Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die AGBs der abgefeirten Tauschbörse der städtischen Wohnugsbaugesellschaften. Da man das gerne auf Youtube weiter feiern will, muß man dort zustimmen, daß dann Google einen taggen darf.

Allerdings frag ich mich schon länger, wieso die AGBs "allgemein" heissen, wenn jeder eigene formulieren darf.

Aber es saßen ja auch nie Trojaner im Pferd, Arbeitgeber geben keine Arbeit, sondern Arbeiter, Soloselbstständige gehören nicht als Scheinselbstständige diffamiert, sondern sind Zwangsselbstständige, Quarantäne ist nie wortecht 4o Tage lang und Impfangebot gabs in fast keinem Briefkasten von zb. "bierbäuchigen" Risikogruppen; soll aber angeblich für Hartzer kommen, so im Februar oder so.

RE: Wo die rohen Eier fliegen | 31.12.2021 | 20:27

Stimmung gemacht wird da schon lange.

Vor ein paar Jahren -als es vor allem gegen Roma ging- hingen an den schwarzen Brettern in den Gängen des Tagesspiegel Unterschriftensammlungen gegen den Strich.

Keine Ahnung, vielleicht hängen die da immer noch, Teile sind ja weggezogen aus der Potsdamerstrasse; vielleicht fährt Pulitzer mal da hin (5. Stock?) und deckt einen sexistisch-antiziganistischen "linke"Spießer-Skandal auf; an die Unterschriftensammlungen können sich bestimmt auch noch Anwohner erinnern.

Aber bitte nicht motorisiert:

Leute mit E-"Scooter" sind ja eh nicht koscher, ohne Völkermord für ihr Smartphone müssten sie sich einen kaufen.