Sperrpraxis in der FC

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community



Es scheint mir kein Einzelfall zu sein, wie die Sperrpraxis gegenüber Rahab angewandt wurde, sondern erscheint mir symptomatisch für das Verhältnis gegenüber unbotsamen Frauen.
Die salomonische Urteilskraft der Redaktion ist nämlich auch über mich hereingebrochen:
Vor einigen Monaten reaktivierte sich ein Schläfer des Tohouwabou-Blogs, um mich mal wieder zu verleumden. Bekanntlich stehen/standen einige FC-User bei dieser Truppe unter diffamierenden Dauerbeschuss, u.a. auch ich.
Dieser Knilch rempelte mich verbal wie üblich mit Sozialdarwinistin, Antisemitin oder so was Ähnlichem an. Ich drücke auf den Petzknopf. Zuerst geschah nichts von seiten der Redaktion. Also griff ich zur Selbsthilfe und trat dem Typen mit einem „krankes Arschloch“ auf die Zehen.

Nun wurde die Redaktion aktiv und löschte seinen und meinen Kommentar. Allerdings schien man es nicht für nötig zu halten, dem Tohouwabou-Abgesandten klarzumachen, daß diese Diffamierungen in der FC nichts zu suchen haben, obwohl das Problem ja sattsam bekannt war.
Darauf enstspann sich ein Gekabbel, da ich von dem Knilch verlangte, seine Verleumdung mit Klarnamen zu wiederholen, damit ich das Problem juristisch klären kann.
Plötzlich aus heiterem Himmel werden der Knilch, Rahab und ich gesperrt.
Wegen Störung der öffentlichen Ordnung.
Ohne jegliche Vor/Verwarnung im Vorfeld. Nichts. Nada.
Da ich noch keinerlei Vorstrafen in Form von gelben Karten oder Sperrungen in meiner ganzen FC-Zeit hatte, war das willkürlich und unfair. Besonders abstrus fand ich es, vom Opfer zum Täter gemacht zu werden.

Pikanterweise hatte ich fünf Minuten vor meiner Sperrung die Redaktion gebeten, einem anderen User die Netiquette zu erklären, der sich mir gegenüber ziemlich unfein benahm. Diese Person verlinkte zum damaligen Zeipunkt auf seinem Privatblog zu den Tohouwabous. Hony soit qui mal y pense!

In der Sperrung wurde mir dann auch noch bedeutet:

Neben den offensichtlichen Gründen (s.o.) fehlt hier inzwischen der für eine andere Entscheidung notwendige Kredit

Das soll heißen, daß der andere User sich zwar daneben benommen hat, aber daß das nicht geahndet wird, weil ich dafür keinen Kredit hätte. Interessante Rechtsauffassung, bin gespannt was mir ein Richter sagt, wenn ich meinem Nachbarn eine über die Rübe gebe und darauf bestehe, straffrei auszugehen, weil dieser Nachbar vorgestern ein Bußgeld wegen Falschparken bekommen hat und deshalb keinen notwendigen Kredit mehr hat, Recht zu bekommen.

Liebe Community, da weder Louis Levy noch Rahab noch thinktankgirl dem Wunsch merdeisters – das ist sein Blog, ein wenig Respekt wäre tatsächlich angebracht – nachkamen, Persönliches aus dem Kommentarstrang zu halten, stattdessen unnachgiebig störten, sind alle drei für eine Woche gesperrt.

Respekt verdienen wohl nicht alle. Die Redaktion hatte kein Problem damit, daß ich zum xten Mal durch Tohouwabohou-Abgesandte verleumdet wurde. Tut nichts, und wenn ich versuche, mir selber zu helfen, ist es Ruhestörung, für die ich gesperrt werde. Rahab, die belegte, daß die Verleumdung angekündigt und mit Absicht geschah, wird gleich mitgesperrt.


Der andere User, der auf Tohouwabohou verlinkt, darf sich mir gegenüber erbrechen, ohne belangt zu werden, da verdiene ich auch keinen Respekt. Noch schlimmer, das Nichtreagieren wird damit begründet, daß ich mich im ersten Fall schlecht benommen hätte, indem ich mich gegen Verleumdungen wehrte, die die Moderation nicht unterbinden wollte. Besser konnte man mir nicht klarmachen, daß die Moderation diese Übergriffe duldet, und wenn ich um Hilfe nachsuche, mich mit einer fadenscheinigen Begründung sperrt, um das Problem aus der Welt zu schaffen.

Vielleicht verdiene ich keinen Respekt, weil ich eine Frau bin? Bin ich einfach ein Wesen zweiter Klasse, das von Männern beleidigt werden darf und der männliche Moderator drückt dann halt ein Auge zu?

Die Parallele zu Rahabs Fall ist offensichtlich: beide sind wir mit verleumderischen Aussagen konfrontiert, die von der Redaktion nicht unterbunden wurden. Das Wehren gegen Diffamierungen wird zur Störung für die Redaktion und sie sperrt.

Seit diesem Vorfall habe ich das Vertrauen in die FC verloren, weshalb ich hier auch nicht mehr schreibe.

Links und herrschaftsfrei stelle ich mir anders vor!

NACHTRAG I:


Der Begriff Tohouwabou-Blog/s (in Folge TB genannt) ist nicht für alle verständlich - vor allem für diejenigen, die mit der Gnade des späten Eintritts in die FC gesegnet sind.


TB bezeichnet den Zusammenschluss einiger Ex-User der FC, die wegen ständigem schlechtem Benehmen vom Spielplatz der FC gewiesen wurden und sich in einem wordpressblog sammelten, um die FC „kritisch“ zu begleiten. Diese Kritik äusserte sich in übelster Dreckschmeisserei gegen die FC und einiger ausgewählter Mitglieder – vor allem Frauen. Unterlassungsklagen gegen diese Verleumdungen hätten jederzeit Erfolg, so denn diese TBs sich trauten, mit Klarnamen agieren. Unter ständig neuen Nicks versuchten sie, auf den TB zu verlinken. Irgendwann untersagte die Moderation die Erwähnung dieses Blogs. So entstand der Codenamen Tohouwabohou-Blog.

11:27 12.12.2011
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

thinktankgirl

Ich lese keine Philosophen, ich lese Krimis! thinktankgirl@die-genossen.de
thinktankgirl

Kommentare 117

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