Thomas K

Hands to the Wheel! Pedal to the Metal!
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RE: Alternativen zu mitfahrgelegenheit.de | 03.04.2013 | 13:38

Ein Kumpel hat mich gerade auf fahrgemeintschaft.de hingewiesen. Mal schaun was sich bewährt.

RE: Was für eine vermessene Verfilmung! | 25.10.2012 | 00:55

Ich habe weder das Buch gelesen noch den Film gesehen. Die Trailer deuten darauf hin des Detlev Buck es tatsächlich mit den Effekten (sowohl technisch wie dramaturgisch) übertrieben hat.

Aber dieser Beitrag scheint mir übertrieben negativ. Ich tippe darauf, dass der Autor Naturwissenschaftler nich leiden kann.

Am Anfang auf zu Guttenberg und Schavan zu referenzieren is einfach nur ein Griff ins Klo.

Im 2. Absatz macht er dann gar keinen Hehl daraus, dass es ihm nicht um den Film, sondern um die historischen Vorbilder geht.

Die Abneigung gegen Buck kann ich nicht nachvollziehen, aber es fällt auf, dass sie etwa so tief sitzt wie die gegen Gauß und Humboldt. (Am Anfang nennt er einmal den vollen Namen: „Detlev Buck“, anschließend bleibt es schlicht „Buck“ als würde die Abneigung verhindern, dass der Vorname aus der Feder fließt)

Ich muss Andreas Busche aber auch zustimmen, bei den meisten Filmen mach 3D keinen Sinn. Ich kann auch nich erkennen warum das hier anders sein sollte. Ich glaube Detlev Buck hat 3D nur gewählt, weil man das heute haben muss und er vielleicht hofft, es damit auch in Übersee verkaufen zu können.

Wer Zweifel am Ekel des Autors gegenüber den Naturwissenschaften hat, dem möchte ich nochmal das Fragment: „Das Goldene Zeitalter der Naturwissenschaften, als der Chauvinismus in Europa in voller Blüte stand.“ vorhalten.

Ich tippe darauf, dass Andreas Busche sich mehrfach mit Naturwissenschaften auseinandersetzten musste und in der Regel völlig versagt hat, was dann zu Demütigungen geführt hat die er bis Heute nicht verarbeitet hat. Ich kann das nachvollziehen, ich habe auch nie verstanden was diesen Goethe so toll macht, also jez im Vergleich zu Spielberg oder Emmerich. Die haben halt alle einen Hang zur Dramatisierung.

RE: ESM vs. Grundgesetz | 08.07.2012 | 21:19

Entschuldigung

Ich benutze dieses Forum gelegentilch um Dampf ab zu lassen. Dann kommen die unschönen Seiten von mir zu Tage. Häufig in der Form, dass ich zynisch oder abfällig gegenüber meinen Mitmenschen werde.

Ich hoffe das niemand Schaden davon getragen hat. Und falls doch, möchte ich darauf hinweisen, dass ich genauso fehlbar bin wie jeder andere und man nicht jedes Wort von mir ernstnehmen sollte.

RE: ESM vs. Grundgesetz | 08.07.2012 | 20:43

Zugegeben ich bin kein Philosoph und versteh deshalb nich allzuviel von deren Handwerk. Aber nach außen erweckt es schon den Eindruck, da stellt einer ne These auf, ein anderer widerspricht und zum Schluß zucken beide mit den Schultern.

Vielleicht ist es ein wenig wie in den technischen Wissenschaften, da gibt es ne Menge Leute die rum laufen und behaupten sie seien zu Wissenschaftlern ausgebildet worden, aber in Wahrheit kann man Wissenschaftlichkeit nicht lehren. Man kann Methoden wissenschaftlichen Arbeitens lehren und einige Menschen haben das nötige Talent, was es braucht um wissenschaftlich zu arbeiten und können dies durch üben verstärken. Aber jemandem bei bringen ein Wissenschaftler zu sein kann man nicht. Und die Leute die behaupten sie seinen Wissenschaftler weil man sie dazu ausgebildet habe, das sind die, die den Ruf der echten Wissenschaftler versauen. - So ähnlich ist vielleicht mein Bild von Philosophen entstanden.

RE: ESM vs. Grundgesetz | 08.07.2012 | 14:20

Hi GEBE,

also Wirtschaft hat sehr viel mit Glauben zu tun, denn die meisten Subjekte in der Wirtschaft wissen nicht was sinnvoll ist, sondern sie glauben irgendwas sei sinnvoll. Wenn die nun den Glauben verlieren, verhalten sie sich plötzlich völlig anders, als die Wirtschaftsmodelle es sagen. In gewisser Hinsicht steht Wirtschaftswissenschaft auf noch wackligeren Füßen als Theologie, weil den Theologen kann noch relativ egal sein wer an sie glaubt (so lange es nur 3 alte Omas gibt die ihren Glauben behalten).

Ich selbst benutze das Wort glauben sehr gern weil ich weiß, dass in Wirtschaft und Politik die meisten Leute die behaupten etwas zu wissen, entweder lügen oder sich irren. Nur dass kann erklären warum sich all die "schlauen" Leute ständig widersprechen. Und mit denen will ich mich einfach nicht gemein machen.

Was glaube ich jez? Naja ich glaube an das Schlechte im Menschen (an das Gute auch). Aber ich glaube, dass vieles was wir jetzt beobachten mehr mit dem Schlechten zu tun hat.

Es gibt einige Menschen die viel Einfluß haben und diesen Einfluss nutzen um die anderen Menschen zu betrügen und bestehlen. Die reden auch miteinander, aber dass sie wircklich wissen was sie tun werden und sich absprechen (also einen Plan haben), glaub ich nich. Die versuchen mit viel Dreistigkeit, einfach immer und immer wieder ein wenig mehr Reichtum und Einfluß für sich zu erlangen.

Und es gibt sehr viele Rindviecher unter den Menschen, die ohne zu denken, dahin rennen wo es ihnen die Einflussreichen sagen. Diese Rindviecher bilden auch gern mal ne Regierung, siehe Kabinett Merkel II.

Ach und dann gibt es noch Rindviecher die ganz laut Blöken und Grunzen, die nennt man dann Journalisten.

Also warum beobachten, was wir beobachten, hat aus meiner Sicht viel damit zu tun das die Menschen doch nich die hochentwickelten und vernunftbegabten Wesen sind, sondern viel mehr triebgesteuerte Primaten.

Also ein eher philosophischer Ansatz, aber Philosophie hat ja auch viel mit Glauben zu tun. - Da fällt mir auf, Philosophie ist doch die geilste Wissenschaft überhaupt, weil da is scheißegal wer dir glaubt, du musst dir nich mal selbst glauben und kannst trotzdem als Zierde deines Fachs gelten.

RE: ESM vs. Grundgesetz | 08.07.2012 | 00:45

Freut mich dass euch der Beitrag gefallen hat.

Danke, auch für den Hinweiß mit der millitärischen Eingreiftruppe für innere Angelegenheiten. Die hatte ich noch garnich aufm Schirm.

@GEBE

Ich glaube nicht an den großen Plan für eine neue Weltordnung, aber der Rest - mit der Verführung durch das Versprechen vom Einzelglück und den Versuchballonen, die testen sollen wie weit man gehen kann, dabei versucht Kritiker zu diskreditieren und darauf setzt dass diese Kritiker sich beim bekämpfen der Ballone aufreiben - den unterschreib ich sofort.

@MONOSTEREO

Die Sache mit der Subsidiarität, heißt im Klartext eigentlich nur, dass Sachen die im Kleinen geregelt werden können auch im Kleinen geregelt werden sollen.Und der eigentliche Witz von §23 GG - und das sollte man sich wirklich mal rein ziehen - ist das darin das GG der EU vorschreibt wie sie zu funktionieren hat. Ich find das geil!

RE: Was Gauck meint, wenn er redet | 19.06.2012 | 17:21

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, dass die Bundeswehr einen Preis der nach einem Nazi benannt ist vegibt, is ziemlich hart. Aber sowohl der Typ als auch der Preis sind offenbar so unbedeutent das weder Google noch Wikipedia sie kennen.

Typen die sich mit Preisen, Auszeichnungen und Titeln schmücken konnt ich noch nie leiden. Wer was kann soll es zeigen und nich mit irgendeinem Stück Papier wedeln.

RE: Was Gauck meint, wenn er redet | 19.06.2012 | 17:12

Das Gauck hetzen kann und es auch tun würde wenn ihn seine Kanzlerin bittet stimmt. Und ich will das genausowenig hören wie du. Aber die Frage ist auf welchen Krieg könnte er uns vorbereiten.

Bürgerkrieg in Syrien?

Iran - Israel?

Ich hatte ein richtig mulmiges Gefühl als Gauck sich praktisch kritikfrei neben den Israelischen Präsidenten gestellt hat. Ich bin mir bei den Israelies nich sich ob das nur Säbelrasseln ist oder ob sie es ernst meinen.

RE: Was Gauck meint, wenn er redet | 19.06.2012 | 13:39

Noch eine Episode aus meiner Erfahrung. Wir hatten bei dem Verein ja auch sowas wie eine politisch geschichtliche Bildung. In meinem Fall war es ein Oberstleutnat (ein ziemlich hohes Tier) das vor etwa 100 jungen Soldaten offen die legalität des ersten Bundeswehrmandats auf dem Balkan in Frage gestellt hat.

Ich will die Bundeswehr nich heiligsprechen, aber wenn wir uns eine Armee aussuchen könnten, dann wäre die Bundeswehr im vergleich zu dem meisten anderen Armeen ganz weit vorn.

RE: Was Gauck meint, wenn er redet | 19.06.2012 | 13:18

Dass Gauck sich nicht mit der Kontinuität zwischen Reichswehr und Bundeswehr auseinander setzt, bei einem Besuch der eigentlich nich mehr als ein Hallo-Sagen ist, möchte ich ihm nicht vorwerfen. Ich möchte ihm (genau wie jedem anderen) nicht vorwerfen wen er zum Vater hat. Darauf hat nähmlich kaum einer Einfluß ;-)

Elitenkultur ist aus meiner Sicht kein spezifisches Problem der Bundeswehr, sonndern ein allgemein gesellschaftliches Problem.

In meiner Zeit bei der Bundeswehr habe ich auch keinerlei Reichswehrkultur gespürt. Ich hatte aber auch nich mit den Gold behangen Tieren zu tun. Die einfachen Soldaten orientieren sich an der US Armee und deren Kultur. Somit ist die Vermutung der bis heute reichenden Kontinuität ziemlich weit her geholt.