Thomas K

Hands to the Wheel! Pedal to the Metal!
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RE: Ausgedient | 25.02.2012 | 20:59

„Bürokratie braucht Reibungslosigkeit.“

Bürokratie ist Reibung: Sie verbraucht die Energie derer die was bewegen wollen, aber ohne sie wär's auch irgendwie blöd.

(Nur so ein Gedanke :-)

RE: Die zwei Gesichter des Ostens | 24.02.2012 | 19:17

Meine Forderung: Nach Buka und BuPrä, muss endlich auch ein protestantischer Papst her!!!I

RE: Die zwei Gesichter des Ostens | 23.02.2012 | 21:00

Tchuldigung, mein Kommentar war hart vielleicht ein bisschen zu hart.
In der Publikationsliste hab ich so auf die schnelle nix gefunden was zu dem Thema passt.
Wenn ich aber mal den Gedanken aufnehme, komme ich zu dem Schluß das spätestens in der Weimarer Republik diese Funktion bedeutungslos gewesen ist. Und auf Gauck lässt es sich gar nicht anwenden da er nicht aus einem Pfarrhaus stammt.
Aber den Gedanken, das es eine Zeit gab in der Protestanten einen Vorteil hatten, weil ihre Priester poppen durften, find ich cool.

RE: Die zwei Gesichter des Ostens | 23.02.2012 | 16:57

Shit ich brauch auch ganz dringend nen Korrekturbutton, dann könnt ich den Kommentar noch ein wenig glatt bügeln :-( Naja so was kommt dabei raus wenn man sich zu wenig Zeit für seine Texte nimmt, der Autor des Artikels kennt das sicher.

RE: Die zwei Gesichter des Ostens | 23.02.2012 | 16:01

Also erster Irrtum Gauck und Merkel sind nicht repräsentativ für den ostdeutschen Protestantismus oder die passender die evangelisch Lutherische Kirche.
Das Merkel irgendwas mit ihrer Kirche oder Religion am Hut hat ist schlicht eine nicht haltbare Behauptung, das Mitgliedschaft in einer Kirche irgendwas zwischen wenig und gar nichts über einen Menschen aussagt sollten sie wissen.
Bei Gauck ist die Sache schwieriger, hier kann ich nur als Zeuge auftreten ich wurde Lutherisch erzogen habe Freunde die sich zum christlichen Glauben lutherischer Prägung bekennen und habe an Kirchentagen welche von der Lutherischen Kirche organisiert wurden teil genommen, auf dieser Basis erkläre ich mich zum Experten für den Christlich Lutherischen Glauben. Und ich spreche Gauck ab dass er irgendwas mit dem Wertekonzept dieser Kirche zu tun hat. Das es trotzdem möglich war das Gauck ein Lutherischer Pfarrer wurde liegt an der fast schon extremen Offenhei der Lutherischen Kirche gegenüber abweichenden Meinungen – Ich fürchte ich werde so etwas einem Katholiken nie erklären können da es absolut außerhalb seines Erfahrungshorizontes liegt. Aber ein Indiz um meine These das Gauck als typisch für den Protestantismus ist hab ich noch auf Lager. Gauck selbst hat ausgesagt das er das Theologiestudium nur gewählt hat weil im aufgrund seiner Herkunft die meisten anderen Wege vom Regime verwehrt wurden und er nie Pfarrer werden wollte. Gauck ist Pfarrer geworden weil er nur ein sicheren und Stressfreien Job wollte.

Zweiter Punkt. Lutherischer Pfarrer ist Gauck nur deshalb geworden weil die Region in der er gelebt hat lutherisch geprägt ist. Mit der Konfession ist das ein bisschen wie mit der Sprache, wenn man in Köln aufwächst und die Eltern Kölner sind dann spricht man Deutsch (wenn auch mit erheblich Defiziten ;-) aber es gibt gibt auch Leute die diese Kriterien erfüllen und deren Muttersprache Türkisch ist. Welche Konfession wo Zuhause ist hängt mit dem Westfälischen Frieden zusammen und dem vorangegangen Krieg bzw. Machtkampf. Das ist der Punkt wo wir zu den protestantischen Preußen und ihrer Machtfülle im 19. Jahrhundert kommen. Der Machtkampf vor dem Westfälischen Frieden bestand darin, dass es Fürsten gab die ihre Macht durch Unabhängigkeit vom Kaiser stärken wollten und Fürsten die in dem sie den Kaiser verteidigen hoffte von ihm mehr Macht zu bekommen. Beides hat nur teilweise geklappt. Die Konfessionen waren als ein Kriegsvorwand (um die eigentlichen Machtinteressen zu verschleiern) wie als Kriegsgrund. Danach war Deutschland geteilt in Katholisch und Lutherisch zunächst hatten die Katholiken den Vorteil durch die Vernetzung und die Machtstrukturen der Katholischen Kirche. Als der Einfluss der Kirche nach Napoleon futsch war, waren die Prostetanten im Vorteil da sie praktisch keine Kirche hatten die ihnen wirtschaftlich auf der Tasche lag und die sie durchfüttern mussten. Das und keine moralischen Unterschieden waren ein Grund für den Aufstieg Protestantischer Eliten im 19. Jahrhundert. Mit Moral haben es die Eliten in beiden Konfessionen noch nie so ernst genommen.

Dritter Punkt die Rolle der Pfarrhäuser in der DDR. Das diese Pfarrhäuser meist Lutherisch waren liegt an dem Zufall das die Russen nach dem 2. Weltkrieg die Protestantischen Gebiete beansprucht haben. Allerdings hat Konfession dafür sicher keine Bedeutung gehabt sondern eher die Truppenverteilung am Kriegsende.
Das Rückrad der Opposition in der DDR waren die Pfarrhäuser und wem das nicht klar ist sollte sich raus halten wenn es um den Niedergang des Regimes geht das kann ich gar nicht deutlich genug formulieren.
Fast alle Oppositionsgruppen fanden ihren Rückhalt in Kirchgemeinden. Ohne Gauck hätte die Wende stattgefunden genauso wie sie stattgefunden hat. Ohne die Pfarrhäuser bin ich mir nicht sicher ob es in der Form zur wende gekommen wäre. In Polen waren es Gewerkschaften bei uns waren es Kirchen.
So das die Pfarrhäuser Gauck, Kasner (Merkel) und Lieberknecht fast nichts damit zu tun hatten ist eine Schande für sie. Und falls sie mal ein Thema für einen Studie suchen dann schlage ich vor sie versuche raus zu finden warum Leute die damals die Schnauze gehalten haben heute so gut da stehen.

Sorry das musste jez einfach raus.

RE: Die zwei Gesichter des Ostens | 23.02.2012 | 15:01

Hey ho, ganz langsam Herr Professor ich glaub sie verrennen sich da grad tierisch.
Das Gauck ein Ar....och und Merkel eine Amöbe ist, da stimm ich ihnen zu. Auch wenn das jez extrem platt ausgedrückt ist.
Was die Geschichte des und mit dem Protestantismus angeht, da irren sie sich und zwar nich zu knapp. - Ich versuch gleich das noch genauer zu erklären.

RE: Sorry Sir, der Computer sagt ja | 18.02.2012 | 18:00

ich möchte da widersprechen, es ist keine Rüstungsspirale sondern asymmetrische Kriegsführung - Die schicken Selbstmordattentäter, wir Killerroboter.

Warum bei uns kein Aufschrei durch die Medien (Öffentlichkeit) geht, naja die Bundeswehr könnte sowas auch ganz gut gebrauchen und noch wichtiger EADS will sowas selbst verkaufen, Drohnen sind die Rüstungsprodukte der Zukunft und speziell in Süddeutschland gibt es Firmen die davon profitieren wollen.

RE: Werbung in der Hochschule – Wie würden Sie entscheiden? | 13.11.2011 | 17:48

Ich hätte sie rausgeschmissen und kein Prof. an unserem Fachbereich hätte anders gehandelt. Die hätten gesagt: „Soweit kommt's noch, dass mir irgendwer meine Vorlesung unterbricht!“
Außerdem würde niemand von der Fachbereichsleitung die Hoheit des Dozenten im Hörsaal untergraben.
Aber das ist die Sicht eines Technikstudenten. Hab gehört bei imM sieht man viele Sachen anders und auch lockerer.

Eine Sache macht mir aber Sorgen. Die Hochschule ist nicht in der Lage ausreichend Fachpersonal ein zu stellen um vorlesungsbegleitende Unterlagen zu erarbeiten. Dadurch sind wir gezwungen auf kommerziell vertriebene Literatur zurück zu greifen. Der großteil dieser Literatur beinhaltet inzwischen Werbung von Industriekonzernen, Personaldienstleistern und Beratungsunternehmen aus verschiedenen Bereichen. Das Eindrücklichste Beispiel ist der Katalog der Firma FAG, welcher an den meisten Hochschulen zu den Lehrmitteln gehört und von Schaeffler kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Bücher sind die eine Sache, aber was ist wenn Siemens sich bereit erklärt eine Automatisierungstechnik Professur zu stiften oder MAN einen Dozenten für Faserverarbeitung bereitstellt. Beides wird von den meisten Hochschulen gesucht wie Wasser in der Wüste. Dann müsste man abwägen, Aufrechterhaltung der Lehrqualität geht in Zukunft vielleicht nur wenn man von der Industrie unterstützt wird.