Jung & Naiv
04.03.2014 | 11:14 17

Folge 119: Russland, Europa & Revolutionen

Jung & Naiv Ein Gespräch mit Putin-Kenner & Russland-Experten Alexander Rahr. Ich wollte mir ein paar Hintergründe sowie die russische Perspektive erklären lassen

Folge 119: Russland, Europa & Revolutionen

Ich habe mich letzte Woche mit dem Putin-Kenner & Russland-Experten Alexander Rahr getroffen. Ich wollte mir ein paar Hintergründe sowie die russische Perspektive erklären lassen. Alexander kann das ziemlich gut. Darum ist die Folge auch so lang geworden. 

Der Gesprächsverlauf war in etwa so: Ob Russland zu Europa und in die EU gehört. Putin - ob er schwul, ob er ein lupenreiner Autokrat ist ("Er ist ein Zar."), warum er eine besondere Beziehung zu Deutschland hat. Warum Russland sich dem westlichen gesellschaftlichen Wandel nicht anschließen will, was gute und was schlechte Oligarchen sind. Außerdem: Alexander Rahrs Rolle an der Seite Genschers bei der Chordorkowski-Freilassung. Pussy Riot, Greenpeace.

Und dann ausführlich: die Lage in der Ukraine. Wie konnte dieser Janukowitsch das Ding so gegen die Wand fahren? Wie geht es nun weiter? Rahr zeigt drei Szenarien auf. Außerdem: Zieht die Revolution um die Welt? Wie konnte es dazu kommen? Könnte Merkel Russland und Putin Deutschland regieren? 

 

Auszüge aus der Folge:

"Die drei Institutionen: Zar, Kirche, Armee, spielen in der Mentalität der Russen eine größere Rolle als Parlament, als Opposition, als Zivilgesellschaft, als Partei. Wobei die Russen eine Zivilgesellschaft haben - die nennen sie bloß anders. Eine Bürgergesellschaft. Die entwickelt sich nur anders."

"Ob das [Anti-Homosexuellen-]Gesetz jetzt hundertprozentig durchgesetzt wird, und welche Strafen darauf stehen, das ist eine ganz andere Sache. In Russland werden die Gesetze auch nicht befolgt. Aber dieses Gesetz war damals geschaffen, um einem gewissen ultraliberalen Weltbild aus dem Westen einen Riegel vorzuschieben, um zu sagen: "Wir sind das andere Europa. Wir sind nicht so weit. Wir wollen das traditionell haben. Für uns sind eure Werte Utopie, absolute Utopie. Die lehnen wir nicht vollkommen ab, aber wir gehen einen anderen Weg.""

"Pipelines zwischen Ost und West schaffen Verbindungen, das hält zusammen und man ist voneinander abhängig - aber in einem positiven Sinne. Im Grunde genommen - jetzt rede ich wie ein Politologe oder Historiker-  wünsche ich mir, dass Sibirien langfristig Europa ist und europäisch bleibt. Sibirien gehört zu Europa, genauso wie der ferne Osten mit seinen Rohstoffen. Und irgendwann mal – hoffentlich – werden auch Europäer sich in Sibirien ansiedeln, wie früher Westeuropäer nach Amerika gegangen sind." 

"Stell dir vor, morgen fänden wir heraus, dass wir nicht alleine in diesem Kosmos sind und irgend ein Alien wird beweiskräftig fotografiert, der um uns kreist. Wir wissen nicht, was er vorhat.

J&N: Dann halten wir alle zusammen. Dann sind wir eine Welt. 

Ja, ich will nicht sagen, dass wir jetzt auf die Aliens warten müssen, damit wir zusammen halten. Aber ich will nur das Bild skizzieren, wie wichtig es ist, dass man erkennt, dass man manchmal auch eine Herausforderung hat, vor der wir alle zusammenstehen, auch zusammenstehen können."

"Russland stellte natürlich Forderungen: "Keine Assoziierung mit der Europäischen Union!" Noch einmal, wie ich die russische Position verstehe ist es so, , dass die Russen nichts gegen sehr gute wirtschaftliche Beziehungen zwischen EU und Ukraine haben. Das wollen sie doch selbst auch. Aber sie wollen nicht, dass die Ukraine Teil der NATO wird. Wie mir immer wieder Russen sagen: Es kann nicht sein, dass irgendwann mal durch die Assoziierung oder durch zu große Nähe mit derEuropäischen Union die Ukraine stillschweigend in die NATO schlüpft. Und dann stehen amerikanische Raketen in Charkow.  Das sind 500 Kilometer bis Moskau. Das ist jetzt die Sprache der Militärs, die ich hier nicht verwenden möchte, aber nur zum Illustrieren dessen, was ich sagen will. Eine Atomrakete bräuchte dann nur eine Minute, um Moskau zu treffen nach heutigem technischen Stand. In dieser einen Minute kann sie nicht abgeschossen werden.  Moskau wäre wehrlos.Das ist die Sprache der Militärs."

"Manche glauben, wenn die Ukraine zerfällt, dann nicht in zwei, sondern vielleicht in vier oder fünf Teile. Die Krim als eigenständiger Staat, die ganz östlichen Regionen dann als sehr Russland-naher Staat, die westlichen Regionen als anti-russischer Staat gingen sofort in die NATO. Und Kiew - wohin gehört Kiew? Das ist eine Frage, die völlig unklar bleibt. Es gibt drei Optionen. Die erste Option ist, dass alles beim Alten bleibt und die Regierung sich jetzt wirklich dran macht, in der Ukraine Reformen durchzuführen, mit Hilfe des Westens, aber auch mit sehr guten Beziehungen zu Russland und keine Fehler der Orangenen Revolution vollführt. Die zweite Option ist, dass die Ukraine in ein Jugoslawien-Szenario hineinschlittert. Dann haben wir vielleicht bürgerkriegsähnliche Unruhen. Die Krim spaltet sich ab. Dann wäre der Worst Case da. Dann wird ein Teil des Landes auf Russland hoffen und der andere Teil auf Hilfe der NATO und der Europäischen Union. Wie es in Jugoslawien passiert ist. Das ist der schlimmste Fall, den man sich vorstellen kann, aber so ganz utopisch war der in den letzten Tagen auch nicht, obwohl die Lage sich eher ein bisschen stabilisiert hat. Und das dritte Szenario ist ein friedliches Auseinandergehen zwischen Ost- und West-Ukraine, wohlorganisiert, nachdem Referenden durchgeführt worden sind im Osten und Westen des Landes- wie nach dem Szenarium des Zerfalls der Tschechoslowakei vor zwanzig Jahren."

"Tymoshenko hat eine große Chance jetzt Präsidentin zu werden, aber der Westen wird sie nicht mögen. Er wird sie nicht mögen, weil sie eine frühere Oligarchin und damit Teil des Problems ist, weshalb in der Ukraine keine Reformen vorankamen. Wenn man jetzt machtpolitisch denkt, ist Frau Timoschenko eine Politikerin aus dem Osten  und nicht aus dem Westen des Landes. Das heißt, sie wird mit der russischsprachigen Bevölkerung eine gemeinsame Sprache finden, vielleicht auch Vertrauen aufbauen. Sie kommt aus Dnjepropetrowsk, einer  typischen Industriehochburg im Osten des Landes. Sie wird auch mit Putin eine gute Beziehung aufbauen können. Die beiden hatten eine blendende Beziehung, als sie diesen Gas-Deal ausgearbeitet haben."

"Wir haben es weltweit mit einer globalen Revolution der bürgerlichen Klasse zu tun, der Mittelklasse. Ob in Ägypten, oder in Syrien, wo es falsch läuft, in Tunesien, vielleicht auch irgendwann einmal in Europa, wenn die sozialen Unterschiede größer werden, aber tatsächlich auch im post-sowjetischenRaum, und in Asien, wie  wir in Thailand sehen. Die Menschen haben keine Angst mehr vor dem Staat. Sie können die modernen Instrumente vonTwitter, und von Google, alles Mögliche sehr gut nutzen, um sich sehr sehr schnell zu versammeln, um Losungen von sich zu geben, und auch die Machtfrage zu stellen. Das ist ein Phänomen des 21. Jahrhunderts, und die Herrscher können damit nicht umgehen. Ich glaube auch nicht, dass europäische Herrscher damit umgehen  können, oder europäische Politiker, wenn es dann ernst wird. Aber das ist das Phänomen unserer Zeit. Niemand kann solche Bewegungen bändigen. Man gegen sie gewaltsam vorgehen. Man kann sie einbinden, aber sie sind da."

"Ich glaube, dass Russland vielleicht in der Zeit ist, wie wir damals in den 60er Jahren, zwanzig Jahre nach der Stunde null - für Deutschland '45, für Russland 1991. Genau da muss man Russland auch sehen - in den 60er Jahren, wo auch in Deutschland über Notstandsgesetze gesprochen wurde, wo Studenten niedergeprügelt wurden von der Polizei. Wir sind dabei. In zehn Jahren kommen in Russland die 70er Jahre, und das wird dann unter einem anderen Präsidenten sein, nicht mehr Putin."

"Jung & Naiv" steckt in der Beta-Phase. Der erste Anteil vom Crowdfunding ist investiert und wir probieren uns ab sofort aus: Wie und welche Technik muss und kann sein? Gefallen euch die ersten Neuerungen, das Intro, der Theme Song? Feedback? Sharing? Abonnieren? Yes, please!

Kommentare (17)

GWalter 05.03.2014 | 12:26

Alle an dem Ukraine Coup beteiligten West-Politiker und Strategen sind nicht nur UNVERANTWORTLICH, sondern haben sich eine sofortige Überweisung in die Klapse redlich verdient.
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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/an-merkels-haenden-klebt-blut-die-klitschko-e-mails-und-der-westen.html;jsessionid=0107B3B6C39FA454BB0446885DF2D8D9

GWalter 05.03.2014 | 13:04

An Merkels Händen klebt Blut: Die »Klitschko-E-Mails« und der Westen

Gerhard Wisnewski

Es gibt Krieg in der Ukraine? Und vielleicht schon bald in ganz Europa? Ganz bestimmt. Denn die westlichen Siegermächte des Ersten und Zweiten Weltkriegs haben nun den dritten im Visier – exakt 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs. Und mit Deutschland und seiner Kanzlerin als willigem Werkzeug. Dass Merkels CDU die Partei des ukrainischen Putschisten Vitali Klitschko unterstützt, passt ins Bild. Nun aufgetauchte E-Mails von Klitschko werfen ein Schlaglicht auf seine Beziehung zum Westen.

Die Verlogenheit des Westens ist wirklich kaum noch zu überbieten. Erst inszeniert man einen Putsch gegen eine legal gewählte Regierung, dann beklagt man die daraus entstehenden Konsequenzen und trauert über die Todesopfer. Schließlich zeigt man sich überrascht, dass andere sich diese Putsch-Politik nicht gefallen lassen wollen. Die Saat, die man gesät hat, geht

auf und wird schon bald reife Früchte tragen: Früchte des Krieges nämlich. Ein Krieg, bei dem Abermillionen von Menschen sterben könnten. Unter den Drahtziehern ganz vorne mit dabei: Die »lupenreine Demokratin« Angela Merkel.

Wie man die Freiheit zu Tode verteidigt

Nicht doch: Die Frau verteidigt doch die Freiheit, und zwar zu Wasser, zu Lande und in der Luft! Über die Lage in der Ukraine zeigte sie sich »besorgt«: »Merkel sprach sich für eine friedliche Lösung und die Souveränität des Landes aus«, gab kürzlich stern.de eine Äußerung von ihr wieder. Und als am 20. Februar 2014 zahlreiche Tote aufgrund der Unruhen in der Ukraine gemeldet wurden, habe Merkel »bei einem Telefonat mit Janukowytsch die jüngste Eskalation scharf kritisiert und ihm die Hauptverantwortung dafür gegeben«, wurde Regierungssprecher Seibert zitiert.

Todesengel Angela

Na bitte, unsere Angela – zu Deutsch: unser Engel. Aber ist Angela Merkel nicht in Wirklichkeit ein Todesengel? Und zwar sowohl für die Menschen in der Ukraine als auch für uns – »ihr« Volk? Denn das Problem ist ja, dass Angela Merkel den gefährlichen Aufstand in der Ukraine erst mit angezettelt hat – über ihre CDU und deren Konrad-Adenauer-Stiftung. Beim Aufbau seiner ukrainischen Partei UDAR (»der Schlag«) ließ sich Pseudo-Revolutionär Vitali Klitschko im Konrad-Adenauer-Haus schulen, berichtete das Neue Deutschland.

Der starke Mann Vitali Klitschko ist in Wahrheit nichts weiter als ein Zäpfchen der deutschen US-Statthalterin Merkel: »Im November 2011, beim CDU-Parteitag in Leipzig, saß er in der zweiten Reihe und ›applaudierte euphorisch für die Kanzlerin‹«, zitierte das ND die Leipziger Volkszeitung. Seit 2011 gibt es »eine vertiefte Zusammenarbeit mit der noch jungen, von Vitali Klitschko geführten Partei UDAR«, heißt es im Jahresbericht 2011 der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Ziel der UDAR bestehe darin, »die Ukraine so schnell wie möglich in die EU zu integrieren«, sagte der Leiter des Stiftungsbüros in Kiew, Nico Lange.

Verräter Vitali?

Inzwischen ist neues Material aufgetaucht, das zu belegen scheint, wie der hochgelobte Klitschko die legal gewählte Regierung seines Landes an westliche Mächte verriet. Material, das von unseren Medien natürlich totgeschwiegen wird. Eine Gruppe namens »Anonymus Ukraine« will E-Mails des früheren Boxweltmeisters gehackt haben: »Von Anonymous Ukraine veröffentlichte E-Mails zeigen Klitschkos Verrat«, titelte die Radio-Seite Voice of Russia am 23. Februar 2014: »Anonymous arbeitet in einem Umfeld, das man nur noch als Kriegszone bezeichnen kann. Die Sicherheitsmaßnahmen, zu denen sie gezwungen sind, sind extrem.« Die gehackten Klitschko-E-Mails zeigten, »dass Klitschko plant, das Land absichtlich zu destabilisieren, aus dem Ausland gesteuert und finanziert wird und seine Konten in Deutschland unterhält«.

Der bloßgestellte Klitschko

Gepflegt werden die westlichen Kontakte über die Konrad-Adenauer-Stiftung, aber auch über Mittelsmänner und –frauen in der litauischen Regierung. Mit diesen pflegt der selbst erklärte ukrainische Präsidentschaftskandidat Klitschko offenbar regen E-Mail-Kontakt, jedenfalls, wenn die aufgedeckten Mails echt sein sollten. Litauen ist Mitglied der NATO und der EU. Die Äußerungen in diesen E-Mails sind entlarvend und schockierend zugleich.

So bedankte sich der Absender den Enthüllungen zufolge am 27. November 2013 bei dem litauischen Präsidentenberater Laurynas Jonavičius für die Unterstützung von dessen NATO- und EU-Regierung. Das Treffen mit der litauischen Parlamentspräsidentin Loreta Graužinienė sei »sehr produktiv« gewesen, meinte er. Und siehe da: »Frau Graužinienė machte einige interessante Vorschläge hinsichtlich meiner Zukunft.« In der litauischen Botschaft habe man »finanzielle Fragen« besprochen und dabei auch »meine Kontonummer in Deutschland« überreicht. Er freue sich »auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft«.

Botschaften sind traditionell Operationsbasen für die Geheimdienste ihres Heimatlandes. Am 14. Dezember 2013 hat sich die Sache offenbar erfreulich entwickelt. An diesem Tag bedankte sich der Schreiber bei seinem litauischen Freund und Präsidentensprecher Laurynas Jonavičius »für die starke Unterstützung«. Prompt will er auch »alles in meiner Macht Stehende tun, um die Erwartungen meiner europäischen Partner zu erfüllen«. Die Mail legt auch eine geheimdienstliche Unterstützung Klitschkos durch Litauen nahe.

Bei dem Treffen in der Botschaft wurden offenbar Informationen über die Absichten des ukrainischen Präsidenten Janukowytsch übergeben: »Ich habe auch Deine Leute von der Botschaft getroffen. Die Informationen über Janukowytschs Pläne, die sie mir übergeben haben, sind sehr wichtig für unsere gemeinsame Sache. Ich würde solche Informationen gerne regelmäßig bekommen.«

Ein Präsident von Merkels Gnaden?

Offenbar erhielt der Merkel-Freund auch personelle Unterstützung: »Dein Kollege ist angekommen und hat angefangen, mit meinem Team zu arbeiten«, schrieb er den Enthüllungen zufolge an Laurynas Jonavičius: »Er ist ein wirklicher Profi, und ich glaube, seine Dienste werden selbst dann noch gebraucht werden, wenn das Land destabilisiert ist.« Denn das ist offenbar das eigentliche Ziel, wie sich auch aus einer anderen E-Mail (vom 9. Januar 2014) ergibt: »Ich denke, wir haben den Weg für eine radikale Eskalation der Situation geebnet«, schreibt er da. Was sich ganz so anhört, als habe Klitschko es auf eine gefährliche Verschärfung der Lage angelegt – womit an seinen und Angela Merkels Händen Blut kleben würde.

Des Weiteren fragt der E-Mail-Schreiber: »Ist es nicht an der Zeit, mit entschiedeneren Maßnahmen fortzufahren?« Am 20. Februar meldet er quasi Vollzug. Die Situation sei »außer Kontrolle«, wird er da in den Medien zitiert. Aus der Mail vom 9. Januar ergibt sich außerdem, dass die Aktivisten der ukrainischen »Revolution« bezahlt werden: »Ich bitte dich, auch eine verstärkte Finanzierung unserer Unterstützer in Betracht zu ziehen.«

Ungeheuerlich, nicht wahr? »Unser« netter Vitali – ein bezahlter Putschist, der nur so nach Geld und einer glänzenden Zukunft lechzt? Weil ich das natürlich auch nicht glauben wollte, habe ich Klitschko am 1. März 2014 eine Mail geschrieben:

Sehr geehrter Herr Vitali Klitschko,

auf dem Internet werden Ihnen verschiedene E-Mails zugeschrieben. Zum Beispiel hier:

http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/die-klitschko-e-mails.html

Können Sie mir bitte bis morgen, 2.3.2014, 12 Uhr, sagen, ob diese E-Mails authentisch sind?

Vielen Dank im Voraus.

Gerhard Wisnewski

Bis heute, 4. März 2014, traf keine Antwort bei mir ein. Obwohl seine Mails auf zahlreichen unabhängigen Websites im Internet kursieren, hat Klitschko sie bisher weder auf der Website der Klitschko Management Group noch auf seiner Fanseite dementiert. Es wurde auch nicht bekannt, dass er gegen eine oder mehrere der Websites vorgegangen wäre. So könnte man zu dem Schluss kommen: Wenn morgen Sie oder Ihre Kinder in einem Krieg sterben, können Sie sich bei Angela Merkel und Vitali Klitschko bedanken – unter anderem, versteht sich

GWalter 05.03.2014 | 14:24

Was von der "Demokratisierung" anderer Länder durch die USA zu halten ist, kann man im Global Research nachlesen.
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So haben die USA nach dem 2. Weltkrieg in 75 Ländern Aufstände, Bürgerkriege und die Ermordung von Staatsoberhäuptern inszeniert, dazu die Lieferung von Waffen als Brandbeschleuniger benutzt.
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Mindestens 25 Millionen Tote, ein Großteil davon Frauen und Kinder, gab es durch diese "Demokratisierung" zu beklagen. Die damalige Außenministerin Albright sagte zum Boykott gegen den Irak, selbst wenn 500000 Kinder dadurch verhungern würden, sei der Sturz Husseins das wert. Welchen Grad an Zynismus braucht es, um seine solche Aussage zu machen?
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Russland hat sich in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich aus den Angelegenheiten der EU herausgehalten, während sich die US immer aggressiver an die Grenzen und Einflusssphäre Russlands näherten.
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Die EU und Deutschland sollte sich auf keinen Fall in diese Kriegsspielchen der USA einbeziehen lassen.
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Der Preis der dafür von Deutschland und dieser EU zu bezahlen wäre mag man nicht einmal erahnen.

GWalter 05.03.2014 | 14:36

Ex-Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Sudan, etc. sind nur ein paar wenige Beispiele, wo sich die Amerikaner innerhalb von zwei Dekaden Kriegerisch auseinandergesetzt haben.

Dazu zählen wir dann noch Stellvertreterkriege, Drohnenkriege, Schüren von Aufständen sowie Umstürze in: Tunesien, Ägypten, Venezuela, Pakistan, Somalia, Jemen, Polen, Ukraine, Tschetschenien, etc. ebenfalls innerhalb von zwei Dekaden!

Dagegen sind die Russen Chorknaben, wenn sie auch keine sind.

Kein Land der Welt unterdrückt andere Länder dermassen wie die USA, indem sie überall ihre Militärbasen und eine treue gefolgsregierung platzieren damit der Dollar bloss am Leben erhalten wird.

Es ist an der Zeit, dass das Amerikanisch-Englische Imperium verschwindet.
Mit all ihren Hintermännern und Lenker, welche man nie in der Öffentlichkeit sieht.

GWalter 05.03.2014 | 14:47

Es geht nur um den wertlosen DOLLAR.
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Die USA kann nicht mehr so einfach irgendwelche Länder angreifen oder Sanktionen auferlegen, wenn es Russland und China nicht gefällt. Der Tiger (USA) hat keine Zähne mehr.

Die Chinesen haben schön über 20 bilaterale Verträge mit anderen Nationen abgeschlossen wo der Dollar KEINE Rolle mehr spielt. Die USA hat es immer mehr und mehr schwierig seine Schuldscheine (Dollar) auf der Welt zu verteilen. Es wird immer weniger in Dollar gehandelt.

Es ist also nur eine Zeitfrage, wann der Dollar kollabiert.

Bitte vergesst nicht, dass FIAT Papiergeld nur Währungen sind und kein Geld. FIAT-Geld ist nicht geeignet zum Sparen da es so konzipiert ist, dass es automatisch an Wert verliert. Richtiges Geld ist Gold und Silber.

GWalter 05.03.2014 | 15:21

Sie führen das Volk hinter die Fichte: Konservative Politiker von schwarz bis grün, von NATO bis UNO. Dort müssen wir es wieder "abholen". Gebt diese Informationen hier weiter. Es gibt kein Copyright für die Wahrheit
-Die Klitschko-E-Mails zeigen wie Klitschko für Geld sein Land an die NATO verriet

Für Geld und ungute Worte-
Während sich die Russen aus den internen Angelegenheiten der Ukraine heraushielten, und die USA Bargeld in die „Opposition“ pumpte, standen die NATO-Propagandisten hinter der Kiewer Maidan-Bühne monatelang Schlange, um das Kanonenfutter auf dem Platz besoffen zu reden: Solche Leuchten wie der Krawattenlutscher Saakaschwili, der übriggebliebene Kaczinski-Zwilling; oder der Terroristen-Pate McCain, das halbe EU-Parlament, darunter der Bertelsmann-Lobbyist Elmar Brok; der EU-Parlamentspräsident Buzek; Jacek Wolski, Vizepräsident der EVP; José Salafranca Sánchez-Neyra, alle EVP (so etwas wie die EU-CDU). Im Reigen der Alice-Schwarzer-Doubles durfte neben Ashton und Nuland, wie immer wenn die NATO treue Einpeitscher braucht, auch eine dienstbare Grüne nicht fehlen, Rebecca Harms. Und dann war da noch jemand. Am 26. 11. 2013. Schon mal was von Loreta Graužinienė gehört? Der Plebs auf dem Maidan auch nicht. Das Sprachwunder ist nämlich die Präsidentin des Parlaments von Litauen. Das erklärt auch nicht was die dort wollte? Nun gut, merken wir uns nur "Litauen" und wechseln kurz das Thema.Litauens Parlamentspräsidentin: Loreta Graužinienė, Kiew 26. 11. 2013Klitschko an der StrippeAnonymous Ukraine hat die E-Mails des litauischen Präsidenten-Beraters Laurynas Jonavicius gehackt. Und das kam zum Vorschein.
27. November 2013Am Tag nach dem Auftritt Loreta Graužinienės schreibt Klitschko an den litauischen Präsidentenberater:"Lieber Mr. Jonavicius, ich schreibe, um mich für Ihre Unterstützung zu bedanken. Das treffen mit Mrs. Graužinienė war sehr produktiv. Wir haben Ansichten über die aktuellen Geschehnisse ausgetauscht und diskutierten unsere Pläne für die Zukunft. Mrs. Graužinienė machte einige interessante Vorschläge bezüglich meiner Zukunft. Ich muss darüber noch nachdenken, aber grundsätzlich bin ich willens Ihre Konditionen zu akzeptieren. Besonderen Dank an die litauischen Freunde für die finanzielle Unterstützung. Heute hat mein Assistent ihre Botschaft besucht und den Rechtsberater getroffen. Sie diskutierten Finanzfragen und Pläne für die zukünftige Kooperation. Mein Assistent besorgte Valentina auch meine Kontodaten in Deutschland. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft."

7. Dezember 2013
Ein Treppenwitz: Klitschko schlendert am 5. 12. mit Westerwelle über den Platz, was in den deutschen Medien als Unterstützung verkauft wurde. Westerwelle war aber gar nicht wegen Klitschko oder dem Maidan da, sondern wegen einer OSZE-Tagung. Auf der Bühne der lupenreinen Demokraten und Freiheitskämpfer spricht er nicht. Deshalb beschwert sich Klitschko am 7. 12. bei den Litauern.
"Nach unserem Telefongespräch bin ich der Meinung, es wäre nützlich den Besuch einiger hochrangiger Funktionäre der EU zu planen. Der Maidan braucht ständige moralische Unterstützung. Es wäre angemessen jemanden aus Berlin einzuladen. Ich habe einige hochrangige Freunde dort, doch aus irgendwelchen Gründen zögern die. Unsere amerikanischen Freunde haben versprochen, in den kommenden Tagen einen Besuch abzustatten, wir werden wohl auch Nuland und jemanden vom Kongress sehen. Ein anderes Problem das ich ansprechen möchte ist, dass Janukowitsch sich zurückhält. Das sieht verdächtig aus. Was hat er vor? Wir würden einige Informationen mehr in dieser Sache sehr schätzen"
Merke: Klitschko beklagt sich auch, dass Janukowitsch sich zurückhält.
14. Dezember 2014"Ich bin dem Präsidenten und allen litauischen Freunden sehr dankbar für diese starke Unterstützung. Ich werde alles was ich kann dafür tun, den Erwartungen meiner europäischen Partner zu entsprechen. Ihr Kollege ist angekommen und hat mit meinem Team angefangen zu arbeiten. Er ist ein echter Profi und ich denke seine Dienste werden notwendig sein gerade wenn das Land destabilisiert ist. Ich habe auch Ihre Leute von der Botschaft getroffen. Die übergebenen Informationen über Janukowitschs Pläne sind sehr wichtig für unsere geneinsame Sache. Ich würde diese Art Informationen gerne permanent haben."
9. Januar 2014"Ich denke wir haben den Weg geebnet für eine radikalere Eskalation der Situation. Ist es nicht an der Zeit für entschiedenere Aktionen? Ich möchte auch bitten über die Möglichkeit einer stärkeren Finanzierung nachzudenken, um unsere Unterstützer für ihre Dienste zu bezahlen."Nicht nur die E-Mails von Klitschko haben es an die Öffentlichkeit geschafft. Es gibt unzählige Beweise für die Strippenzieherei und Bestechung durch die NATO (bei Jazenjuk wurden im Dez. 16,7 Mio. $ beschlagnahmt) oder auch z. B. für die Kooperation der Putschisten mit den Krimtataren. Wegen seiner engen Verbindungen nach Deutschland haben wir uns für die Veröffentlichung der Klitschko-Papiere entschieden.Klitschko Unterstützer: Merkels, Albrights und McCains Organisationen (UDAR Webseite)Wir empfehlen die Daten runter zu laden. Dienste und Medien versuchen gemeinsam den Skandal totzuschweigen und die Informationen im Netz zu unterdrücken. Es gibt noch nicht einmal die sonst üblichen Dementis, um keine weitere Aufmerksamkeit zu erwecken.

Zur Quelle "Wir sind Anonymous Ukraine
Wir haben das E-Mail-Account von Laurynas Jonavicius – dem Berater des Präsidenten von Litauen gehackt. Wir haben alle eingegangenen E-Mails und entdeckten Schreiben von Vitali Klitschko.
Der Inhalt dieser Briefe zeigt wie westliche Länder Klitschko durch Mittelsmänner wie die litauische Regierung finanzieren und kontrollieren.
Sie können diese Briefe runterladen. Sie sprechen für sich selbst.
http://www.mediafire.com/download/2jl25ef29c2laat/klitschko+letters.7z
http://www.filefactory.com/file/5znjeiuu980f/klitschko%20letters.7z
https://www.4shared.com/archive/86Iyyu0dce/klitschko_letters.html
http://www.sendspace.com/file/seivqh
Hier können sie auch die andere Korrespondenz des Beraters des litauischen Präsidenten downloaden.
http://www.mediafire.com/download/4p6kfcwfc9t3tq2/laurynas+jonavicius+all+mails.7z
http://www.filefactory.com/file/4qtgyx6zg2yv/laurynas%20jonavicius%20all%20mails.7z
https://www.4shared.com/archive/VYnGgpwVce/laurynas_jonavicius_all_mails.html
http://www.sendspace.com/file/if70gl
Ukraine muss vereint und unabhängig bleiben!!
#OpIndependence geht weiter… Rechnet mit uns.
https://www.cyberguerrilla.org/blog/?p=17397
https://www.cyberguerrilla.org/blog/?p=17402
Wir sind Anonymous Ukraine.
Wir sind Patrioten unseres Landes.
Wir vergeben nicht.
Wir vergessen nicht.Rechnet mit uns."
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Robinsohn 05.03.2014 | 19:06

Gestern liefen haarsträubende Interviews im FS.

Bei Phoenix, Unterden Linden, , legte ein Herr Böhlke von irgendeinem Polit-Institut gegenüber dem russischen Gesprächspartner eine Arroganz auf, die peinlicher nicht sein konnte. Er strich lediglich die Fehler der Russen, Putins, heraus. Er forderte ständig und emphatisch beschwörend, dass die Russen, und nur die, ihre Fehler rückgängig machen müßten, sonst...... Auf der Krim sollten die russischen Truppen zurückgezogen werden und nicht dauernd neue Fakten geschaffen werden. Das ging Böhlke zu schnell . Bei den Verhandlungen sollten die Russen nicht so zögern. Das ging Böhlke zu langsam.

Sein Journalistengegenüber verhielt sich brav, fast schuldbewußt. Er nahm die Schuljungenrolle an. Er versäumte, dem sich überlegen dünkenden Selbstgefälligen aufzuweisen, dass der als Westvertreter für die Eskalation der Lage verantwortlich sei , seine Fehler aufzuarbeiten und dafür zur Rechenschaft gezogen werden müsse. Als ausgesucht unverschämt ist die Forderung der "Bestrafung" Rußlands zu bezeichnen,

Die deutsche Eskalationsbereitschaft begann mit dem Auftritt Merkels auf der politischen Bühne . Sie folgte der Bushdoktrin und kühlte das inzwischen gute Verhältnis zu Putin ab. Aktuell bestärkte sie Klitschko vor seinem Angriff auf dem Maidan, war allerdings unabkömmlich in Israel und London, als es in Kiew knallte.

Man kann Putin nur raten, sich durch das verbale Trommelfeuer aus dem Westen nicht von dem Weg abbringen zu lassen, den er für richtig hält. Die Warner sind in der Defensive. Das neue Kiew hat kein demokratisch erlangtes Mandat. Die Bevölkerungen der westlichen Drahtzieher wollen weder 30 Mrd. verplempern noch einen Krieg riskieren. Es sieht mau aus mit der Unterstützung . Das weiß Herr Böhlke , schwitzt und pokert. Er ahnt nämlich, was er nicht verhindern kann. Die Krim wird russisch. Merkel/Klitschko werden sehen, wer hier wen bestraft.

Konkret zur Forderung des Demagogen Böhlke, dass die eingeschleusten russischen Truppen von der Krim zurückgenommen werden sollen:

Den Russen steht laut Vertrag eine Truppenstärke von 25 000 Mann zu. Auf der Halbinsel befinden sich 14 000 Mann. Was nun, Herr Böhlke?

petar 07.03.2014 | 23:16

Mit der Zerstörung des €uros hat es nicht geklappt. So probiert man es halt mit Subventionen die unsere Angela liebesdienerisch

Eurostaatsmännlich,dem lieben O und weltpolitisch den niedergehenden United Stasis of America in`s Afterteil stecken will.(aus dem Sie zu Bush`s Zeiten noch herausgekrochen ist.)

Willy dreht sich im Grab `rum, Gorbi verzweifelt,(hoffe er steht über dem unsäglichen Vergleich mit Göbbels ,durch den "Vater" von seinem Mädchen.

Und was wir jetzt haben: "Murat-Steinmeier,Gabriel ,und man kann abwärtszählend weiter machen.

Dante oder Liebermann ?

Vielleicht sollte ich mich doch auf meine Reisfelder in Thailand zurückziehen (Trotz Thaksin)