RE: „Mein Katalonien“ | 10.10.2017 | 00:04

@Querlenker

Ich verstehe nicht wirklich, warum Sie in Ihren Kommentaren ständig darauf herumreiten müssen, wie furchtbar schlimm es doch ist, dass Unterrichtssprache in den katalanischen Schulen Katalanisch ist....? Es beschwert sich doch auch niemand, dass in schwedischen Schulen auf Schwedisch unterrichtet wird, wobei die Schweden doch alle auch so prima Englisch können. Katalanisch in katalanischen Schulen ist jedoch eine Zumutung für Hinzugezogene. Aber im Grunde weisen Sie ja mit dieser Art von Bemerkungen auf einen zentralen Punkt des Konflikts hin: solange Katalonien Teil Spaniens ist, fällt es vielen schwer (und da sind Sie natürlich nicht der Einzige) Katalonien so zu akzeptieren wie es ist. Mal abgesehen davon, dass das derzeitige Gesetz den Katalanen Entscheideungsfreiheit im Berich Bildung gibt. Da machen sie also etwas das absolut in Einklang des Gesetztes ist...und es wird auch an ihnen herumgemeckert. Merken Sie was?

RE: Wie geht es weiter für Katalonien? | 06.10.2017 | 00:44

Sie scheinen was dieses Thema betrifft ja sehr belesen zu sein, allerdings gibt es durchaus einige Menschen, die die Bewegung direkt verurteilen, ohne die wichtigsten Punkte der Geschichte Kataloniens zu kennen. Daher meine kurze Zusammenfassung. In meinem Text ging es mir auch gar nicht darum ein Pro oder Contra einer möglichen Unabhängigkeit Kataloniens zu debattieren oder die am Konflikt Beteiligten in Kategorien der “Opfer” und “Schuldtragenden” zu stecken. Natürlich ist die Meinung der in Katalonien lebenden Spanien auch wichtig und auch ihnen sollte man auf jeden Fall Gehör schenken. Der Fokus meines Artikels bezog sich allerdings auf die Unabhängigkeitsbefürworter und meinen Appell für mehr Verständnis für ihre Beweggründe. Verständnis bedeutet nicht unbedingt Partei ergreifen, ist aber unabkömmlich um eine funktionierende Lösung zu finden.