Tino Pfaff

Sozialpolitischer Aktivist, Sozialarbeiter/-pädagoge, Student MA Gesellschaftstheorie
Tino Pfaff
RE: Svenja Schulzes verspätete Erkenntnis | 04.04.2020 | 01:03

Ich bin überzeugt Sie kennen die Antworten bereits:-)

Beginnende mit:

Naturzerstörung beenden

Lebensräume reaktivieren

RE: Svenja Schulzes verspätete Erkenntnis | 04.04.2020 | 01:01

Überbevölkerungsteorien sind viel zu kurz geadcht und öffnen Tür und Tor für (öko)faschistisches Gedankengut.

Die Welt ist nicht überbevölkert! Was schadet sind nicht die Menschen, sondern die Art und Weise wie manche Menschen die Natur behandeln.

http://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/15657-doku-ueberbevoelkerung-ist-ein-mythos

RE: Svenja Schulzes verspätete Erkenntnis | 03.04.2020 | 22:13

Ich Thematisiere nicht die Pest sondern das Coronavirus und stütze mich dabei auf wissenschaftliche Fakten. Meine Ausführungen sind mir nicht gerade eben eingefallen. die verwendeten Quellen können sie selbst prüfen :-)

Die Pandemie ist die Folge der Naturzerstörung und den würdelosen Umgang mit Tieren durch den Menschen.

Wir können alle viel davon halten.

Das wischt trotzdem nicht die Fakten vom Tisch. :-)

RE: Svenja Schulzes verspätete Erkenntnis | 03.04.2020 | 21:12

Bei der expliziten Betrachtung von COVID-19 spielte dies jedoch keine besondere Rolle, da diese Virus durch Wildtiere übertragen wird.

RE: Svenja Schulzes verspätete Erkenntnis | 03.04.2020 | 21:11

Ja, genau. Hier ist dies gut dargelegt.

Die Tierhaltung ist also ein dritte Faktor für die Übetragung von Krankheisterregern vom Tier auf den Menschen.

Ganze 2/3 aller Infektionskrankheiten beim Menschen, haben diesen Ursprung

RE: Svenja Schulzes verspätete Erkenntnis | 03.04.2020 | 20:37

Bei dem Coronavirus handelt es sich um eine sogenannte Zoonose.

Wie hier und in diesem, auch dem Artikel angehangenem, Beitrag bereits erläutert, sind dies Erreger die vom (Wild)Tier auf den Menschen überspringen können. Die Tatsache, dass auch im vorindustriellen Zeitalter und in nicht dicht besiedelten Gebieten derartige Krankheiten ausgebrochen sind und ausbrechen können, relativiert nicht die diese Feststellung. Durch das vermehrte und dauerhafte Zusammenkommen von (Wild)Tier und Mensch , können Viren wie das Coronavirus mit höherer Wahrscheinlichkeit motieren und ihre Wirte wechseln, bis sie schließlich auf den Menschen überspringen.

Es handelt sich also nicht um ein "entweder oder", sondern um eine Sache der Häufigkeit und Intensität.

Auch hier wird nochmal eindringlich dargestellt, dass neben der Zerstörung von Lebensraum auch der Wildtierhandel für das häufigere Aufreten von Zoonose verantwortlich ist.

Zerstörung von Lebensraum = Tiere fliehen in die nähe des Menschen und kommen häufig in Kontakt

Wildtierhandel = Tiere werden gefangen und leben mit den Menschen in engem austausch miteinander

Viele Menschen + Viele Tiere = Mehr Übertragungswege + mehr Wirte + mehr Mutationsmöglichkeiten