Tobias Schwarz

Projektleiter von "Netzpiloten.de". Veröffentlicht regelmäßig zu medien- und netzpolitischen Themen, den digitalen Wandel, Innovation und Netzkultur.
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Tobias Schwarz
RE: Der wichtigste Kritikaster seiner Zeit | 30.06.2014 | 22:27

Hallo Medienhansen, auch Monate später noch, kann ich Ihre Kritik nicht nachvollziehen. Ich schreibe über den Akteur Morozov und das meiner Meinung nach vollkommen akzeptabel. Auch diese Seite muss, natürlich neben den auch von Ihnen geforderten Inhalten, betrachtet werden dürfen. Mein Fehler war, da hat Anne Mohnen Recht, das ich die Inhalte nicht in den Artikel einbezogen haben. Als Teil einer größeren Debatte funktioniert der Artikel aber trotzdem. Und ich erkenne Morozvs Wert für die Debatte ja an, nur ist meine Meinung nach die komplette Ausrichtung nach seinen Thesen falsch, denn sie dienen zwar der Debatte, aber nicht der Entwicklung unserer Gesellschaft.

RE: Der wichtigste Kritikaster seiner Zeit | 30.06.2014 | 22:22

Danke für dein Kommentar, Anne. Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte. Du triffst hier wirklich die Schwachstelle meines Artikels. Ich hätte an dem Punkt erst richtig los legen können, weiß aber inzwichen auch nicht mehr, was mich damals abhielt. Es war vielleicht nur eine bessere Schreibübung, die mir im nachhinein noch gut gefällt, aber ich musste mich damals mit der Person Morozov einmal befassen. Seitdem hatte ich leider nicht mehr das Anliegen.

RE: Bleiben oder Springen | 30.06.2014 | 22:15

Liebe Juliane, ich finde deinen Artikel leider einseitig und wesentliche Punkte in der Geschichte weglassend. Seit zwei Jahren engagieren sich grüne BezirkspolitikerInnen für die Flüchtlinge und das aus Überzeugung, denn die politischen Kompetenzen liegen nicht auf Bezirksebene. Die politische Verantwortung für die Situation der Flüchtlinge liegt zu aller Erst beim Innensenator auf Berliner Landesebene. Den wenigen sich wirklich engagierenden Menschen hier Wortbruch vorzuwerfen, ist meines Erachtens ein Unding und ein Verweis auf diesen wenig seriösen Antigreen-Blog unnötig. EinE JournalistIn muss meiner Meinung nach sich in Artikeln auch bekennen (können). Ich kann mir nicht vorstellen, dass du bei dieser Quellenlage wirklich hinter diesem Artikel stehen kannst, was Schade ist. Ein umfassender Blick auf den Fall, mit Sachkenntniss des politischen Systems des Landes Berlins, würde sich die Richtung deines Artikels grundlegend verändern und gut tun.

RE: Journalismus muss Sprachgrenzen überwinden | 25.10.2013 | 11:58

Vielen Dank für den Hinweis. Ein wirklich spannendes Projekt, dass ich noch gar nicht kannte. Und ja, ich werde ab und zu hier weiterhin veröffentlichen. Allein weil es so viele Kommentare gibt. Das ist neu für mich, noch ungewohnt, aber irgendwie auch schön.

RE: Journalismus muss Sprachgrenzen überwinden | 25.10.2013 | 11:55

Vielen Dank für die vielen Kommentare. Das bin ich von den Medien, auf denen ich sonst veröffentliche, gar nicht gewöhnt. Und auch wenn die Kritik an Rechtsschreibfehlern und Satzkonstruktionen gerechfertigt ist, gehe ich darauf nicht weiter ein, bessere mich einfach und bleibe einmal beim Thema.

Wenn ich schreibe, dass der Journalismus die Sprachgrenzen überwinden muss, meine ich nicht damit, dass die Leser Fremdsprachen lernen müssen und auch nicht, dass Artikel in verschiedenen Sprachen angeboten werden müssen. In Grenzregionen ist das sicher eine gute Idee, aber generell wäre das meines Erachtens keine sinnvolle Forderung. Nützlich kann es aber durchaus sein, wenn Journalisten auch einmal die Meinungen anderer Länder ungefiltert wahrnehmen können. Nur sehr wenige Journalisten sind z.B. in der Lage die türkischen Medien zu verfolgen. Wir verlassen uns also auf sehr wenige Leute, wollen wir etwas über dieses für Europa so wichtige Land erfahren.

Mir geht es darum, dass Journalismus auch schauen sollte, was andere Medien in anderen Ländern machen, um sich vielleicht inspirieren zu lassen, was Themen angeht, aber vor allem was Entwicklungen betrifft. Und um mit den Leuten von der Gazeta Wyborcza zu sprechen, muss ich kein Polnisch können. Die meisten werden die lingua franca unserer Tage, das Englische, ausreichend beherrschen. Ich finde, dass der Blick eben über den Tellerrand hinaus gehen muss und nicht nur zum österreichischen Standard oder der Schweizer NZZ geschielt werden muss.

Das Buzzfeed mit Dualingo eine Übersetzungsallianz gebildet hat, muss nicht unbedingt von den deutschen Medien kopiert werden, auch wenn ich es dem Spiegel hoch anrechne, dass es auch eine englischsprachige Website gibt, auf der zumindest einige deutsche Themen der Welt präsentiert werden. Viel mehr wollte ich damit aufzeigen, dass das Überwinden von Sprachgrenzen auch Ausdruck von Innovation und Willen zum Neuen sein kann und das ausgerechnet die Deutschen als Literaturnation nicht darauf gekommen ist, finde ich eben als Ausdruck des schlimmen Status Quo was Innovation und Offenheit in diesem Land angeht.

RE: Journalismus muss Sprachgrenzen überwinden | 22.10.2013 | 19:02

Das ist keine Nichtigkeit und tut mir auch leid. Allerdings habe ich den Beitrag so zuerst veröffentlicht und wollte ihn dann auch bei der Zweitveröfflichung nicht mehr verändern. Lieber lebe ich mit diesen Fehlern. Und um den korrekten Einsatz von Sprache ging es ja auch nicht, sondern sich Zugang zu fremdsprachlichen Informationen zu verschaffen. ;-) Ich werde aber bei zukünftigen Beiträgen besser darauf achten.