Grenze des Zumutbaren: „Linke Streitfreude“ vorm Parteigericht

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Oft ist von Wachstumsproblemen einer noch jungen Partei die Rede. Wer eine Ahnung von der Wirklichkeit bekommen will, die sich hinter solchen Standards versteckt, sollte den Bericht der Schiedskommission der Linken lesen. 22 Mal tagte das Gremium in den vergangenen zwei Jahren, 257 Verfahren waren zu bewältigen – nicht alle fanden ein Ende. Es wurde einfach zu viel gestritten. Der Arbeitsanfall habe „die Grenze des Zumutbaren erreicht, wenn nicht schon überschritten“, heißt es in der Bilanz des obersten Parteigerichts. In den Ländern sehe es teils noch schlimmer aus. Weder der Vorsitzende Hendrik Thomè noch Vize Kerstin Pohnke kandidieren in Rostock erneut für die Kommission. Deren Bilanz ist ein Dokument „linker Streitfreude“, ihre Schlussfolgerungen wird nicht jeder begrüßen. (weiterlesen)

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10:15 16.05.2010
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Geschrieben von

Tom Strohschneider

vom "Blauen" zum "Roten" geworden
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