RE: Klassenkampf statt Klimakrieg | 07.09.2019 | 11:03

Ihr Kommentar verwechselt Tatsachenbeschreibung mit moralischer Bewertung. Von einer "Schuld" an "Überbevölkerung" kann ohnehin nur die Rede sein, wenn man - wie ja der Ausdruck bereits andeutet - "Überbevölkerung" an sich für ein Problem hält. Das schien mir w.endemann allerdings nicht zu tun. Von daher wäre "zunehmendes Bevölkerungswachstum" vielleicht eine neutralere Bezeichnung. Und das Problem wäre dann nicht dieses Wachstum, also auch nicht der medizinische Fortschritt, sondern die ungleichen und unnachhaltigen Lebensverhältnisse.

RE: Klassenkampf statt Klimakrieg | 06.09.2019 | 13:32

Und was wäre etwa mit der "administrativen belastung" der wenigen (Vermögensbesitzer) durch viele, mit dem Ziel einer tatsächlichen Veränderung der Machtverhältnisse? Könnte sich das einem "emanzipatorischen (klassen-/klima-) kampf" zumindest annähern?

RE: Klassenkampf statt Klimakrieg | 06.09.2019 | 13:24

... und damit zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

RE: Klassenkampf statt Klimakrieg | 06.09.2019 | 13:21

Vielen Dank für die differenzierte Klärung!

RE: Klassenkampf statt Klimakrieg | 05.09.2019 | 11:55

"Das sind dann die Klügeren, denen sollte es möglich sein, die Gesellschaft auf einen vernünftigen Kurs zu bringen."

Hoffen wir's!

RE: Klassenkampf statt Klimakrieg | 05.09.2019 | 11:52

Übrigens hat die Bevölkerungsexplosion in den letzten Jahrzehnten nicht wenig mit dem globalen Kapitalismus zu tun. Und in China und Indien schuften die ausgebeuteten Arbeiter zu einem Großteil auch dafür, um Konsumprodukte für die westlichen Gutmenschen zu produzieren. Diese komplexen Zusammenhänge machen den Kampf gegen den Klimawandel (und den Kapitalismus) also zugleich schwerer und leichter, weil die verschiedenen Faktoren eben nicht unabhängig voneinander sind.

RE: Klassenkampf statt Klimakrieg | 05.09.2019 | 11:43

Es kann doch auch eine noch nicht vorhandene soziale Gerechtigkeit in Zukunft (weiterhin) geopfert werden, oder?

RE: Klassenkampf statt Klimakrieg | 05.09.2019 | 11:20

Aber welche Art von Kampf erfordert denn dann Ihrer Meinung nach das "erkämpfen der teilhabe an der politischen und wirtschaftlichen macht"? Einen Klassenkampf im "klassischen" Sinn? Gar keinen "Klassenkampf" mehr? Meine These ist ja auch nicht die eines ""klassen-kampfs" der "natur-ausbeuter" gegen die "natur-solidarischen"", wie Sie schreiben, sondern die einer neuen, komplexeren Form von Klassenkampf, in dem sich ökonomische und kulturelle Parameter überlagern, und der deswegen umso schwerer zu führen sein könnte. Oder aber ganz einfach, wenn die Menschheit (dh. die "99%) in Klimaschutz und Kapitalismuskritik endlich ihr wahrhaft vereinendes Interesse entdeckt...

RE: Armee der Ungeborenen | 28.06.2019 | 11:53

Zugegeben: Der Text ist schon etwas älter...

RE: Einfach nur Arschlöcher? | 14.09.2018 | 13:51

wahlweise auch verblendete Fanatiker...