RE: Einfach nur Arschlöcher? | 14.09.2018 | 13:50

Mein Gott, diese miesepetrige "Linke/krit."(?) Kommentaristik schläft womöglich zu wenig...

Seit wann ist Fromm denn ein dogmatischer "Analytiker" gewesen?

Und wäre es mir um die Akkuratesse der Einzelheiten gegangen, hätte ich sie diskutiert. Es ging mir aber allgemeiner um die These, dass Massenmörder mehr sind als Arschlöcher, so simpel die erscheinen mag.

Aber, wie Sie so schön sagen: "Die Arschgeigerei, lo stronzismo, ist allerdings über alle polit. Flügel verbreitet".

RE: Einfach nur Arschlöcher? | 14.09.2018 | 12:20

Wow, da habe ich mich ja ganz unversehens noch mehr mitten in eine Diskursfrontlinie geworfen, als ich dachte. Die Querfront-Version Fromms war mir bisher neu, danke für den Hinweis! (Und nein, dass das nicht an Fromm selbst liegt, musst du nicht extra betonen, hast du oben ja schon angedeutet.)

RE: Einfach nur Arschlöcher? | 13.09.2018 | 22:46

„Manch einer kriegt es hin, mit Fromm zu argumentieren - und doch nur „Arschlöcher“ zu sagen.“

Fällt schwer, sich das vorzustellen...

RE: Einfach nur Arschlöcher? | 13.09.2018 | 22:42

Kann ich gut nachvollziehen. Würde das aber schon unterscheiden, ob man sich innerhalb derselben peer group mit Schimpfwörtern „neckt“ und aufputscht, oder ob man sich mit „politischen Gegnern“ auseinander setzt. Wobei es auch da bei einem aggressiven Zusammenstoß auf der Straße etwa ja umso mehr darum gehen dürfte, „alle Kräfte zu mobilisieren“ und ein gewisses emotionales Level zu haben. Das lässt sich dann auch schwer vermeiden. Trotzdem sind gerade das ja die Situationen, wo „rationale Debattenbeiträge“ eben das eigentliche Desiderat sind.

RE: Einfach nur Arschlöcher? | 13.09.2018 | 22:29

Ja, den Punkt finde ich nicht ganz unüberzeugend.

RE: Einfach nur Arschlöcher? | 13.09.2018 | 22:28

Hauptsache unter der Gürtellinie!

RE: Der Staat ist dein Freund | 20.06.2018 | 19:09

Einmal mehr Dank für weit ausholende, wertneutrale Klärung! Das Ziel ist da, die Wege sind komplex.

RE: Der Staat ist dein Freund | 20.06.2018 | 19:00

Dann ginge es also darum, eben diese Interdependenz, die gegenseitige Bedingung starker, eigenständiger Nationen (zumindest solange es keine vergleichbar gefestigten Gebilde gibt) und transnationaler Bündnisse hervorzuheben, anstatt jeweils nur das eine zu predigen, Auflösung oder Abschottung.

RE: Der Staat ist dein Freund | 20.06.2018 | 18:53

Brönings Modellbeispiel Kanada fand ich, wie angedeutet, auch etwas tendenziös dargestellt.

RE: Der Staat ist dein Freund | 20.06.2018 | 18:46

"Evident ist, JEDER „supranationale“ Zusammenschluss der gegenseitigen politisch/ökonomischen Benutzung von Nationen, von der UNO über den IWF bis hin zur EU, unterliegen NATIONALEN BERECHNUNGEN, der sich in solchen Organisationen zusammenschließenden Nationen."

Aber sie unterliegen nicht und müssen vor allem nicht NUR nationalen Berechnungen unterliegen.