tomrobert

Ottonormalbürger mit begrenztem Wissen , sozial niedere Hirarchie, ohne Eigentum , abhängig beschäftigt.
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RE: Wer bietet mehr? | 28.11.2018 | 12:07

Harz IV muss anders gedacht werden. Im Kapitalismus brauchen die Akteure Kapital in Form von Wissen Bildung und Geld. Die Leute müssen flexibel sein, kommunikativ und logistisch. In diesem Sinne darf eigentlich niemand sein Vermögen verlieren, wenn er welches hat. Schon kleinste Hizuverdienste werden angerechnet. Der Betroffene muss in der Lage sein, wie die Banken in der Bankenkrise, sich Kapital ansparen zu können um seinerseits wieder zu investieren, in Auto oder Bildung. Die Enteignung von Eigenkapital ist kontraproduktiv. Das hat man bei den Banken auch nicht gemacht, warum beim Harz IV Empfänger?? Jetzt geschieht gerade das Gegenteil: die Leute werden fast entmündigt und sicher enteignet, degradiert zum abhängigen Mündel des Staates. Die Leute kommen aus dieser Abhängigkeit fast nicht mehr raus. Zudem fallen sie dem finanziell Stärkeren zum Opfer, der mit der "Arbeitshure" dann macht was er will. Daraus entsteht ein Muss und kein Wollen und es leidet das Leistungssystem der gesamten Wirtschaft. Im digitalen Zeitalter hängt die Leistung nicht mehr vom Müssen sondern vom Wollen ab. Das scheinen viele nicht begreifen zu wollen. Es geht um Leistung in seiner rationalen Denke.

Natürich setzt das Eigenmanagement voraus, Resilience und Bildung. In dem Bildugssystem wird das zuweien nicht trainiert. Kein Wunder das viele da überfordert sind und einen festen Rahmen benötigen. Aber das kann man ja über eine Verpflichtung lösen, durch welche die Menschen wie bei einer früheren Einberufung gegen eien Aufwandsentschädigung entweder im technischen oder sozialen Bereich , in der Sicherheit oder Kultur Dienst für die Allgemeinheit leisten, neben einem Grundeinkommen.

RE: Wer repräsentiert hier welches Volk? | 28.05.2018 | 19:58

Wer über Flüchtlinge und Migranten reden will, der muss sich in dieser durch ökonomisierten Gesellschaft auch und vor allem die Frage gefallen lassen, wer das den alles bezahlen soll?

Mächtige Konzerne, die vor allem sich ein moralisches Mäntelchen dann umhängen, wenn sie durch den Zuzug von Migranten infolge verstärktem Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt geringere Lohnkosten ausmachen, sich aber um die Steuerzahlungen durch outsourcing und Gewinnverschiebung drücken, haben auch immer die politischen Eliten mit dem "Nazizeigefinger"auf ihrer Seite.

Natürlich muss Flüchtlingen geholfen werden, selbstverständlich sollen Wirtschaftsflüchtlingen eine Zukunft verschafft werden. Nur kann das eben nicht zu Lasten des kleinen Mannes gehen, sondern vor allem jene belasten, die durch Ausbeutung der Dritten Welt den dortigen korrupten Eliten die Wege zu Geldanlagen bei Schweizer Banken ebneten, und sich selbst eine goldene Nase nichtzuletzt durch Entwciklungshilfe verdienten!

Geflissentlich werden die eigentlichen "Schweinereien" in diesem Kontext- Aubeutung der Dritten Welt durch die Konzerne- unterschlagen. Den der kleine Mann hier wie in der Dritten Welt hatte eben nie etwas davon, soll abwer die Lasten tragen-.

In diesem Sinne ist die Waffe des kleinen Mannes - der Nationalismus und hier eben die AfD - durchaus verständlich. Denn offensichtlich führt das "Linke intellketuelle Geschwafel" nur in die Irre, was es allerdings nicht bräuchte. Es fehlt die realistische Solidarität mit den Betroffenen, die eher einer intellektuellen Verachtung vor dem einfachen Bürger gewichen ist.

RE: Trumpismus all'italiana | 24.05.2018 | 20:51

Die Regierung Merkel mit den einsamen Flüchtlingsentscheidungen und der Schwarzen Null haben die EU an den Rand der Spaltung gebracht! So und nicht anders wird es in den Geschichtsbüchern später geschrieben stehen.

Alleine die Umstände um den Niedergang der USA als alleinige Wirtschaftsmacht und seinem zunehmend beschränkten Einfluss als Weltmacht wird es zu verdanken sein, das sich die Länder der EU wieder aneinander binden. Die EU wird zunehmend als eine Schicksalsgemeinschaft verstanden: es gibt für jedes Land innerhalb der EU keine Alternative!

RE: Post sei Dank | 13.05.2018 | 12:44

Die Gewerkschaften sind entmachtet! Sie haben nie wieder die Macht und den Einfluss wie zu Zeiten Steinkühlers oder Klunker in der alten Bundesrepublik.

Die Einführung des Mindestlohnes mit all dem Geschwafel der Protagonisten im politischen Establishment ist letztlich für "die Katz", wie auch vor jeder Tarifverhandlung die großen Ankündigungen einer der Wirtschaft nahen Gewerkschaft , die letztlich doch nur ihre Mitglieder beruhigt.

Das alles geht einher mit einer Mitpreisbremse die nicht nur nicht funktioniert, sondern geradezu ein Geschäftsmodell für Immobilienbesitzer darstellt, noch das Letzte aus den Mietern heraus zu pressen.

Der Bürger ist enttäuscht. Ein Mindestlohn der unterlaufen werden kann, zahnlose Gewerkschaften, sinkende Einkommen den steigenden Mieten geschuldet, steigende Renten die unter dem Strich nach anderen Kostenerhöhungen noch geringer ausfallen.Zu Recht verliert der Bürger das Vertrauen!

Institutionen zu stärken oder dem Staat respektive seiner gewählten Administration zu vertrauen, ist deshalb der falsche Weg!

Der Einzelne muss gestärkt werden. Menschen ohne Kapital im Kapitalismus ist wie ohne Wasser in der Wüste: es kann nichst gedeihen. Der Bürger benötigt Bildung und Geld! Er muss wirtschaftlich unabhängig sein, die Wirtschaft von einer Ausbeuterwirtschaft zu einer Syergiewirtschaft umgeformt werden. Synergie erzielt man aber nur mit wirtschaftlich unabhängigen gebildeten Partnern. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre sehr hilfreich.Der Arbeitnnehmer wird angesichst der Digitalisierung schrittweise in die Rolle des Unternehmers kommen, kommen müssen.

Erreichen wir das nicht, dann wird die Demokratie stets an den Werkstoren der Profite enden und zur bloßen Werbung verkomnmen. Soziale Spannungen werden unerträglich werden.

RE: Kapitalismus abschaffen! | 01.05.2018 | 13:27

Lohnerhöhung nützt nichts, wenn die Verfügbarkeit über mehr Eigenmittel und Kapital und Zeit nicht gewährleistet ist, weil der Arbeitnehmer dem Markt hilflos ausgesetzt ist.

Unternehmen geraten immer mehr unter Druck durch die technische Entwicklung und Konkurrenz. Die suchen nach immer günstigeren Produktionsfaktoren. Deren Margen sinken. Wird der Lohn erhöht, wird man an anderer Stelle sparen oder automatisieren, gegebenfalls die höhren Lohnkosten trickreich umgehen. Im schlimmsten Fall schließt der Betrieb, von denen immer mehr zu Grenzbetrieben werden.

Auf der anderen Seite verlässt sich der Arbeitnehmer auf den Staat, das Unternehmen die Gesezte befolgen, der Mindestlohn eingehalten wird. Sie sind da im wahrsten Sinn des Wortes verlassen. Soviel Zollbeamte können gar nicht eigesetzt werden um all die in Not geratenen Unternehmen zu kontrollieren, die alles versuchen um die Kostensteigerung herum zu kommen.

Insofern muss der Einzelen gestärkt werden, um eben nicht dem Kapitalismus hilflos ausgesetzt zu sein. Neben Bildung wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen als existenzsichernde Grundlage ein wichtiger Bestandteil das zu gewährleisten.

RE: Klassenkampf von oben | 26.03.2018 | 12:25

Mit Rechtsstaatlichkeit und sozialer Sicherung hat das alles nichts mehr zu tun. Die Erkenntnis resultiert aus einem obrigkeitsstaatlichen Denken und einem Menschenbild, das disziplinieren will und in einer Zeit technologischer Ümbrüche alte Besitzstände vor allem zu Lasten der Schwächsten erhalten soll.

Wer dem digitalen Zeitalter Rechnung trägt, der muss zu allerserst die Frage stellen, wie die Gesellschaft leistungsfähiger gestaltet werden kann, wie der Leistende seinen Sinn in der Aufgabe und nicht zu allerserst im Profit oder aus purer Selbsterhaltung sich als Arbeitshure suchen muss.

Automatisch aber muss die Frage gestellt werden, wieso Leute wie Span innerhalb kürzester Zeit Pensionsansprüche erwerben können, die der arbeitende Bürger sein ganzes Leben nie erreichen kann, woher der Gesetzgeber einem Jens Span ein Gehalt von über 10 000.- Euro monatlich ohne Leistungsnachweis zu erkennt?

Daraus erkennt der Bürger schon automatisch, das es in unserer Gesellsschaft, abseits der vielbeschworenen Leistung die zu erbringen ist, weder gerecht noch wirklich nach Leistung geht.

Es ist mittlerweile eine Klassengesellschaft in die man eben hinein geboren wird , auch ohne Leistung hohes Einkommen garantiert zu bekommen, oder sich zu Tode zu schufftet ohne auch nur annähernd das Nötigste zum Leben zu erhalten. Gerade das Feudale verfestigt sich.

In einigen jahren sind wir wieder dort, wo wir vor der Französischen Revolution einst waren.

RE: Eine neue linke Erzählung | 01.01.2018 | 03:49

Arbeit als Verteilungsinstrument von Reichtum funktioniert immer weniger.

Was ist daran nicht verständlich? Was soll das mit der verschrubelten Gerechtigkeitsfrage zu tun haben? Was hat das mit Links und Rechts zu tun?

Arbeit als Produktionsfaktor ist out!

Und wenn jemand Wachstum im herkömmlichen Sinne will, ja den hat er jetz schon. Nur kommt der eben nicht bei den Leuten an, weil Arbeit als Einkommen entwertet wird.

Wachstum in der Zukunft setzt andere Synergie orientierte Arbeitsverhältnisse voraus in der die Leute wirtschaftlich unabhängig über sehr viel mehr Wissen verfügen.Die Wirtschaft unterscheidet sich von der abhängigen Arbeitnehmer/Arbeitgeberwirtschaft. Sie brauchen in Zukunft kreative Leute, meistens Wissenschaft orientiert.

Da müssen Sie die "Tätigkeitsverhältnisse" auf eine andere Grundlage stellen.

Das hat doch mit dem Links Rechts Schema, das krampfhaft aufrecht erhalten wird ,nichts zu tun. Olle Kammellen sind das. Die Linken sind genauso rückständig wie die Rechten!!!!!!

RE: Eine neue linke Erzählung | 31.12.2017 | 19:00

Eine neue linke oder rechte Erzählung gibt es nicht!

Es gibt nur eine technische Revolution die immer mehr ohne den Produktionsfaktor Arbeit auskommt und dadurch erarbeitetes Volksvermögen immer weniger über Arbeit gerecht verteilt werden kann.

Das es noch zu keinen Verwerfungen gekommen ist resultiert aus der von Stiglitz treffend dargestellten inflationären Produktion, der eine deflationäre Nachfrage gegenübersteht. Dadurch bleibt die Inflationsrate auf einem niedrigen Wert und die Leute im untern prekären Einkommensbereich können noch einigermaßen mit Wohngeld etc. existieren.

Wird das nicht bald angegangen, entwickelt sich die Situation infolge schneller technsicher Veränderungen dramatisch. Die politsiche Klasse versucht dem bisher nur rhetorisch entgegen zu wirken. Arbeit wird als ausreichend im Angebot dargestellt, zuweilen sogar als Fachkräftemangel. Man will auf Teufel komm heraus Besitzstände und das System erhalten.

Auch wird von zukunftsträchtiger Arbeit geredet um Arbeit als Leistungs und Verteilungsmechanismus aufrecht zu erhalten. Das ist aber ein Trugschluss und löst die neue soziale Frage nicht!

RE: Kein Vaterlandsverrat | 26.11.2017 | 14:00

Wer die Notzwendigkeit einer Änderung in der Sozialpolitik in Abrede stellt, der verkennt die Dynamik einer Zukunftsangst besetzten Bevölkerung.

Das die SPD um ihre Existenz kämpfen müßte, im Fall einer Groko, ist insofern zweitrangig, als das der Rechtsschwenk hin zur AfD das gesamte EU Gerüst ins Wanken bringt, würden Neuwahlen angesetzt.

Befürworter einer Minderheitsregierung, was vor allem deshalb durch die Wirtschaftsverbände preferiert wird, weil die wechselnden Mehrheiten zuverlässig den Willen der Wirtschaft befördern würde, sind unwissentlich die Befürwörter weiter reduzierter Soziallseistungen und boomender Börsen.Und das mit dem Argument demokratischer Legitimation durch das Parlament.

Her käme eine regelmäßige Mehrheit von jenen zum Tragen, die verdeckt zuverlässig ,als sogenannte bürgerliche Mehrheit, die neoliberalen Wirtschaftsinteressen befördern, ohne dabei ins Rampenlicht zu geraten. Der Wirtschaftsflügel der Kanzlerin würde sich schon die richtigen Mehrheiten auch bei der AfD zusammen suchen, ohne das die AfD als Pariah vom Bashing ausgeschlossen werden müßte.

Danach käme allerdings ein böses Erwachen!

Die große Koalition in der Verantwortung der Parteien für die Demokratie, kann in einen festen mehrheitlichen Rahmen für sozialen Ausgleich sorgen, und damit Wähler wieder zurück gewinnen. Das gelingt aber nur dann, wenn man den sozialpolitischen Realitäten einer akuten Wohnungsnot, niedriger Renten und Löhne intesiv begegnet. Europa könnte dadurch wieder an Zustimmung gewinnen und das Projekt weitergeführt werden. Ohne ein geeintes Europa ist alles ein totales Nichts!

Es liegt jetzt an den zwei großen Parteien die Fehler der Vergangenheit schnell zu korrigieren und der technischen Revolution eine Zukunftsgesellschaft zu verpassen!

RE: Ein Mix aus Macron und Weidel | 22.11.2017 | 22:35

Genug ist genug!

Lindner mag alle das sein, was jeder ihm vorwirft. In die Situation einer fast unregierbaren Republikhat nicht er uns gebracht, sondern eine Kanzlerin, die stoisch an der Macht fest hält.Eine Kanzlerin und ihre neoliberalen Freunde, zu denen der neue Möllemann in Gestalt eines Herrn Lindner jetzt Distanz geschaffen hat. Mangelnde Flexibilität ist ihm in dieser Hinsicht nicht vorzuwerfen, eher die Angst, mit seiner nagelneuen Truppe in einer möglichen Regierungsverantwortung zu versagen.

Was aber vor allem auffällt, in den Bemühungen eine Regierung zu formen : die Bürger und ihre Probleme, deren Nichtbeachtung letztlich erst in die Unregierbarkeit führte, blieben erfolgreich außen vor. Was im Wahlkampf noch einigermaßen Beachtung fand, in den Jamaika Gesprächen schien es glänzend ausgeklammert. Die Beobachter wurden mit der Obergrenze und der Familienzusammenführung besoffen geredet.Fokussierung auf einen alternden Seehofer und seine uninteressanten Karriereaussichten, spielte ein Bayrischen Theaterstück, mit Söder in der Nebenrolle und einer Kanzlerin als abwesende Regie ,den Bürgern eine Schmieren Komödie vor. Drängende Fragen der Zukunft spielen in der Sichtweise dieser ,auf dem Niveau des zwanzigsten Jahrhundert schwafelnden Politiker, sowieso keine Rolle.Das der skrupellose Ehrgeiz eines Cem Özdemir und Göring Ekhardt, ihre letzte Chance in Regierungsamt und Würden zu gelangen, selbst der ambitionierten Möllemann Kopie die Sprache verschlug, kam dann doch völlig überraschend. Schließlich ist man in neoliberalen Kreisen schon noch härteren Stoff gewohnt. Die Dreistigkeit alles zu versprechen um dann auch nichts halten zu können, das muss auch dem Lindner zu viel geworden sein, wo doch die Erinnerung an die "spät Römische Dekadenz" mit Mövenpick Donations zu Lasten des Steuerzahlers den Rösler in Chinesische Arbeitgeber Hände trieb und Brüderle sowie den Rest der alten FDP ins politische Aus. Jetzt dem Lindner den schwarzen Peter zuzuschieben, wo doch alle gleich beteiligt sind in ihren Bemühungen, den Bürger nicht mit einzubeziehen, ist dann wohl die Inszenierung des zweiten Aktes einer fortgesetzten Schmieren Komödie.

Sollte noch jemand behaupten, der Lindner hätte den großen Plan gehabt, die Kanzlerin zu stürzen, unterstellt er indirekt ein Niveau, das einerseits der sich selbst nie anmaßen würde, andererseits dieser Rückzug des Niveaus entbehrte. Trotzdem wohl sechzig Prozent einen Sturz befürwortet hätten.Es wäre auch die beste Lösung für das Land, dessen Kanzlerin weder einen politischen Überbau noch die zukunftsorientierte Gestaltungskraft hat, dieses Land zu führen, würde die Kanzlerin gehen.

In diesem Kontext sind auch die Bemühungen des Bundespräsidenten auf den Status Quo ausgerichtet und in sich zukunftsweisend nicht logisch!

Möllemann alias Lindner sei Dank, die Totgeburt "Jamaika" erdrosselt zu haben.Sie haben den Bürgern dieser Republik einen Dienst erwiesen