tripleue

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RE: Wie das Netz die eigenen Gerüchte zitiert | 04.01.2012 | 17:50

@cuchulainn

ich bin mir da nicht so sicher. wir sind einer meinung, dass die presse gerüchte, insbesondere solche aus der privat- und intimsphäre, nicht in die welt setzen und ihre verbreitung grds. auch nicht anheizen soll.

wenn aber ein gerücht sich bereits so verbreitet hat, dass schon fast das ganze land darüber spricht, nur die medien darüber aber nicht schreiben (dürfen), dann bin ich mir nicht so sicher. denn einerseits wird eine persönlichkeitsrechtsbeeinträchtigung damit nicht mehr intensiviert, andererseits können die medien mit ihrer berichterstattung - wie dieser artikel anschaulich zeigt - sowohl an der (ggf. quantitativen) verbreitung als auch an der (qualitativen) eindämmung mitwirken.

und: wenn ein funken wahres daran ist, stellen sich schnell über das eigentliche gerücht und die privat- und intimsphäre hinausgehende fragen: wer weiss seit wann davon? zB. wulff selbst, geerkens und / oder maschmeyer? warum? wem könnte solches wissen aus welchen gründen nutzen?

ich würde mich für die wulffs' und vor allem die kinder freuen, wenn's nicht stimmt und wenn dies dann auch mal bekannt würde - zum beispiel durch ein entsprechendes gerichtliches vorgehen wie in der causa "Hitlergruß".