Tristan

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RE: Jagd auf Lafontaine | 22.11.2009 | 19:39

Nicht nur Spiegel und FAZ oder, reichlich plump über Bande spielend, Hans-Ulrich Jörges vom Stern, haben sich an dieser Intrige beteiligt, sondern auch die taz, mit einem Artikel wie aus der BILD-Zeitung.

Cui bono? fragt man sich auch hier. Na, wem wohl? Der SPD. Sie darf schließlich nicht untergehen. Da dürfte die kleine Kampagne gegen Lafontaine erst der Anfang sein.

RE: Mit einer Mission | 07.10.2009 | 15:50

Habe eben mal spaßeshalber den Namen des "Junge-Freiheit"-Chefredakteurs (Dieter Stein) und den Namen Scheringer gegooglet. Selten so gelacht…

RE: Mit einer Mission | 07.10.2009 | 15:36

@ Scheringer
Sie schreiben:
"Die JF (…) ist eine nach internationalem Maßstab, gemäßigt nationalkonservative Zeitung mit erheblichem Binnenpluralismus." (meine Hervorhebung)

Interessante These, auf die ich zumindest bei der Lektüre von deren doch recht einseitiger Internetseite zuallerletzt gekommen wäre.
Woher wollen Sie denn wissen, ob oder daß bei der "Jungen Freiheit" "erheblicher Binnenpluralismus" herrscht? Nehmen Sie etwa an deren Redaktionskonferenzen teil? Oder haben Sie sonst einen privilegierten Zugang zu deren "Binnendiskussionen"?

RE: Was sagt Ihr Mann dazu? | 07.10.2009 | 13:40

@SteinMain

Unschöne Erfahrung, gewiß. Verständlich auch, daß Sie das mal loswerden wollten.
Wozu aber Ihr persönliches Schicksal und die möglichen charakterlichen Defizite Ihrer Frau auf alle Migrantinnen projizieren? Sollen diese Ihrer Meinung nach also trotz guter Ausbildung keine Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommen oder sollen sie gar nicht erst eine Ausbildungsmöglichkeit erhalten? Oder was sonst wollen Sie uns mit Ihrem Kommentar eigentlich sagen?

RE: Mit einer Mission | 07.10.2009 | 05:18

Zitat @Scheringer:

"Haben Sie schon vergessen, daß der Freitag aus der linksextremistischen, DKP-nahen "Deutschen Volkszeitung" und der kommunistischen SED-Zeitung "Der Sonntag" hervorging?"

"Wo kann man nachlesen, wie der Freitag sich von seiner kommunistischen Vergangenheit verabschiedet hat? Ist er nicht nach wie vor Plattform für das Milieu um die "Linke"?"

Eigenartige Argumentation: da definieren Sie sich selbst als "unorthodoxen Linken" und nennen sich "Scheringer", also nach einem Mann, der von den Nazis zur KPD überlief und vom Hitleristen zum Stalinisten wurde, der 1969 in den Bezirksvorstand der DKP Südbayern gewählt wurde und sich mehrfach von der DDR mit Orden auszeichnen ließ, zuletzt mit dem "Stern der Völkerfreundschaft" in Gold durch Honecker höchstpersönlich — und verlangen allen Ernstes vom Freitag eine Aufarbeitung seiner, in Ihren Augen fragwürdigen, DKP-/DDR-Vergangenheit?

Solche Forderungen, so vorgetragen wie hier von Ihnen, kannte ich von Linken, und seien es auch "unorthodoxe", bisher nicht, sondern nur von einer Seite: von ganz rechts außen. Schöne Camouflage.

RE: Größter Sieg für die Taliban | 06.10.2009 | 00:46

Nicht nur für die Taliban dürfte die vom Westen offenbar gedeckte massive Wahlfälschung ein strategischer Sieg gewesen sein. Auch in den westlichen Ländern leistet man damit dem Ansehen der Demokratie einen Bärendienst. Und mit welchen Argumenten will man eigentlich künftig Regierungen (wie der russischen oder der chinesischen), die schwere Menschenrechtsverletzungen dulden oder selbst begehen, entgegen treten?