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Less is more. Volle drei Tage Cello-Gedudel. Das hat Steve nun wirklich nicht verdient.
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Am 05.10., also Vorgestern, jährte sich der Todestag des schon jetzt legendären Apple-Gründers Steve Jobs zum ersten Mal. Grund genug, ihn auf der Homepage zu würdigen, keine Frage.

Aber aus welchem kühnen Grunde verfolgen uns die (inzwischen impertinente) Einstiegs-Melodie und das (inzwischen bis zur Albernheit penetrante) Puck-Beispiel-Zitat nun immer weiter?

Wo bleibt die Erklärung, wenn schon keine Erlösung erfolgt?

Als Apple-User der ersten Stunde empfinde ich deutlichen Überdruss. Wo bleiben Apple-Werte wie Reduktion, Understatement, Konzeptstrenge? 24 Stunden müssten doch reichen, um die ganze Fangemeinde zu erreichen.

Im falschen Sinne betroffen bleibe ich ratlos zurück. Eines habe ich erkannt: Sogar als geniale Arschlöcher verschrieene CEOs und gleichwohl hoch verehrte Schöpfer werden im 21. Jhd. von ihren Epigonen verramscht. Und: Selbst ein Steve Jobs kann sich nicht dagegen wehren. Fragt sich nur, ob wir alle schon in naher Zukunft in einen wurmstichigen Appel beißen.

11:59 07.10.2012
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Geschrieben von

cu, t.

tobias sckaer
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cu, t.

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