Feuerbälle über Texas

Star Wars Der Weltraum droht vom Labor zum Depot strategischer Waffen zu werden. Deshalb ist eine Aktualisierung des für alle Staaten geltenden Weltraumvertrages wünschenswert
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Vor mehr als einem halben Jahrhundert begann das Weltraumzeitalter. Im Oktober 1957 startete der erste sowjetische Sputnik in den Kosmos. Man sprach vom „Sputnik-Schock“, denn jedermann wurde klar, dass dieselben Raketen, die einen Satelliten ins All tragen, auch Atombomben befördern können.

Seither steht die Verhinderung eines Wettrüstens im Kosmos auf der Tagesordnung internationaler Abrüstungsgremien von New York, bis Wien. Erreicht wurde bisher herzlich wenig. Zwar liegt seit geraumer Zeit ein Vertragsentwurf Russlands und Chinas zum Waffen- und Gewaltverbot im Weltraum vor und wurde mehrfach aktualisiert, doch weitere, vor allem kollektive Bemühungen sind dringender denn je. Seit über 40 Jahren gilt der Weltraumvertrag, der eine friedliche Nutz