tuwie

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RE: Grundeinkommen – bedingt sinnvoll | 23.11.2012 | 16:05

@ DonFerrando

...da liegt der Hase im Pfeffer! Alle Rechnungen sind komplett spekulativ und gehen entweder auf oder nicht auf - wenn "die Leut" mitmachen und an ihrem Gemeingut arbeiten. Mit Begeisterung, wenn´s geht. Weil sie es als "IHR" Gemeingut begreifen.

Da könnten sich 20 Nachbarn in einem gemeinsamen Sobbotnik (so hieß das doch?) an einem sommerlichen Dienstagmorgen daran machen und beim Würstchengrillen die Asphaltschäden in ihrer Seitenstraße reparieren, wärend sie ihre Straßenbäume pflegen und gießen.

Ich habe mal in einem Haus gewohnt, in dem sowas ähnliches tatsächlich funktioniert hat. Das war in Friedrichshain, nicht in Neukölln.

Wenn sich auf so eine Art immer ein paar Leute finden die "Bock haben" auf Freibad in Ordnung halten, auf Kinder aufpassen, auf Rollstühle reparieren und die Fahrer derselben um die Ecken schieben... usw. dann geht jede Rechnung auf. Wenn nicht, geht das Konzept BGE auf der Stelle baden.

In der Wirklichkeit gibt es Neuköllner und Nicht-Neuköllner. Wäre doch spannend zu sehen, wer sich dann so durchsetzt.

RE: Die Gefahr von Rechts im Ruderboot | 07.08.2012 | 17:26

Ich bin auch etwas baff über die völlige Einigkeit aller Kommentare der letzten Tage.

Ja - die Frau sumpft höchstwahrscheinlich ideologisch irgendwo bei der Neo-BDM... vielleicht aber auch nicht. Ihr Lover ist ganz sicher einer, mit dem ich nicht in den Urlaub fahren, ja nicht einmal eine Limo trinken möchte, aber

1. erlauben wir immer noch diesem Menschen und seiner Partei in Parlamenten herumzulungern, gewählt zu werden und zu wählen, was zwar hart am Rande der Erträglichkeit ist aber nach meinem Verständnis von Demokratie ertragen werden muss... wenn man ihnen nicht die Demokratiefeindlichkeit nachweist (anderes Thema).

2. geht es nach meinem Dafürhalten niemanden etwas an, mit wem Sportler ins Bett gehen... selbst wenn es ein Mörder wäre - deshalb kann man der Frau das Rudern nicht verbieten. Oder???

Wie kann nahezu ausnahmslos jeder selbstverständlich nicht auf den Gedanken kommen, dass diese Forderung eigentlich sehr merkwürdig ist, wieso gibt es diesen Rechtfertigungsdruck, warum sie nicht früher "entfernt" wurde?

Dass soll nicht heißen, dass nichts gegen Fascho-Unterwanderung von Sportvereinen getan wird... das steht aber auf einem völlig anderen Blatt!