Twister

Twister - Datenschützerin, Bürgerrechtlerin, Journalistin und freiberufliche Kassandra, was die Entwicklung in Bezug auf Datenschutz und Überwachung angeht :)
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RE: Leck bei Wikileaks | 25.08.2011 | 19:20

Diese sind ja schon, wenn man das Ganze glaubt, in Gefahr. Eine Veröffentlichung könnte aber helfen, anderen zu helfen, sie außer G'efahr zu bringen.

RE: Leck bei Wikileaks | 25.08.2011 | 19:19

@Steffen Kraft:
ich sehe da auch den Unterschied, aber:
wenn die Datei tatsächlich so leicht zu finden ist und das Passwort auch so simpel ist und sich dort Namen usw. finden lassen, die andere Leute gefährden können, ist imho die Nichtveröffentlichung des Ortes nur "Security through obscurity".

Das schützt insofern höchstens diejenigen, die nicht in der Lage sind, sich selbst zu schützen weil sie z.B. nichts von der Datei wissen. je mehr aber darüber wissen, desto weniger können nur einige Leute Leben gefährden, sondern desto mehr könnten auch andere Leben retten.

RE: Behinderte, Sex und die Kirche | 04.01.2011 | 18:39

Okay, danke - ich sehe das weiterhin etwas anders und halte die Position der Kirche daher für inkonsequent :)

RE: Behinderte, Sex und die Kirche | 04.01.2011 | 17:35

Das ist zwar die Ansicht der Kirche, aber wenn die Kirche sagt, dass man sich nicht zum Herrscher über Leben und Tod aufschwingen darf, dann müsste sie konsequenterweise anerkennen, dass bereits die Verhinderung von Leben im Sinne von "ich pfusche der Natur ins Handwerk, indem ich nicht mit meinem Partner ins Bett gehe und ggf. für Nachwuchs sorge" ein Eingreifen ist. Ein Nichteingreifen hieße: okay, ich habe Lust auf Sex, mein Partner auch, also hinein ins Vergnügen und wenn dann daraus ein Baby entsteht, dann soll es so sein.

Die Ansicht der Kirche ist in etwa so:
es ist Gottes Wille, dass ggf. aus einem Ei, Mehl und Zucker ein Kuchen entsteht. Wenn also Ei, Mehl und Zucker zusammen sind, dann soll eben ein Kuchen entstehen oder nicht. Wenn ich aber nun krampfhaft dafür sorge, dass Ei, Mehl und Zucker, obgleich ich danach "lechze", nicht zusammenkommen, dann ist dies letztendlich doch auch ein Eingriff, denn wenn Gott (an den ich ja in dem Fall glaube) schon dafür sorgt, dass Partner und ich spitz wie Lumpi sind, dann will er eben, dass wir miteinander Sex haben und dadurch dann ggf. neues Leben entsteht. Wenn ich also Gottes Lustgeschenk ignoriere, dann pfusche ich ihm ins Handwerk, finde ich.

Eines geht nur - entweder ich akzeptiere die Lust inclusive Sex inclusive ggf. Leben als gottgegeben und mische mich nicht ein, oder aber ich mische mich ein. Das andere ist imho nur noch graduell gesehen ein Unterschied, eine Einmischung ist es immer.

RE: Behinderte, Sex und die Kirche | 04.01.2011 | 16:42

Dankeschön, merdeister

Die Tags habe ich nachgeholt, die andere Diskussion werde ich mir erst einmal in Ruhe anschauen. Mir ging es in dem Fall aber nicht um pro oder kontra PID, was ein sehr sehr schwieriges Thema ist, sondern darum, dass die Kirche hier imho Behinderte schlichtweg für ihre Themen ausnutzt und dann aber sich nicht für sie interessiert.

Und gerade bei den anderen Debatten vermisse ich, das war aber nur die Randbemerkung am Schluss, eben die Debatten mit Betroffenen. Wie gehen Menschen damit um, dass der Nachwuchs Chorea Huntington-Träger ist, wie erleben sie es, wenn der Sohn/die Tocher stolpert usw? Wie würden sie sich mit PID entscheiden? Wie wird ihnen geholfen oder auch nicht? Oder auch: wie geht es Menschen, die z.B. schwerstbehindert auf die Welt kommen? Würden die wollen, dass man sie heutzutage auf die Welt bringt oder gibt es da auch welche, die klar sagen: Mann, hättet ihr das mal früher gewusst und mich abgehakt?

RE: Webseitensperrungen: Rufmord inclusive | 03.02.2009 | 20:48

@Tessa
Dein Wunsch war mir Befehl - ich habe zunächst mal die Links so gestaltet, dass sie aktiv sind, aber man auch gleich sieht, wohin sie führen. Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob ich das weiter so halte oder die "normale Verlinkung" nutze. Mal sehen :)
Auf jeden Fall kann man sie jetzt anklicken. Danke für den Hinweis
Twister