ALG II auf Null absenken: Logistik und Gesundheitskosten

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Gesundheit – ein wunder Punkt

Durch eine bessere Ernährung, regelmäßige gemeinsame körperliche Ertüchtigung sowie die Vermeidung von Rauschmitteln wird die Gesundheit der Arbeitssuchenden stetig verbessert, was nicht zuletzt auch ihre Arbeitstauglichkeit verbessert. Durch Fasten und Entgiften würden die bisherigen Folgen von falscher Ernährung und Rauschmittelkonsum systematisch abgebaut werden können. Da davon auszugehen ist, dass einige der Arbeitssuchenden über Mobiliar verfügen, welches dazu dient, den Körper zu trainieren, wäre die Einrichtung ein oder mehrere Trainingsräume denkbar.

Davon abgesehen würde die ärztliche Versorgung zu gewährleisten sein, regelmäßige Reihenuntersuchungen wären gerade auch bei zu erwartenden Infektionen denkbar. Weiterhin wäre auch eine Kooperation mit Pharma- oder Gesundheitsunternehmen zu erwägen um beispielsweise durch alternative (kostengünstige) Medizinformen die Kosten der Versorgung zu reduzieren. Um zu vermeiden, dass es zu Medikamentenmissbrauch kommt, wäre eine zentrale Medikamentenvergabe samt ärztlicher Kontrolle der Blutwerte etc. zu präferieren. Um auch die Medikamentenkosten zu verringern wäre eine Rückbesinnung auf alternative Heilmethoden wichtig. Ein gemeinschaftlich angelegter Heilkräuter- und Heilpflanzengarten wäre das Mittel der Wahl.

Verkehr – Kosteneinsparung durch bessere Logistik

Die Kosten, die ein Arbeitssuchender für den Weg zur Arbeit aufwenden muss, steigen rapide an. Hier wäre es möglich, allein durch eine bessere Logistik die Kosten zu senken, den Arbeitssuchenden längere Anfahrten zu ersparen oder, sollten diese notwendig sein, durch den gemeinsamen Transport mit anderen Arbeitssuchenden, freundlicher zu gestalten. Eine Ansiedlung von Arbeitssuchenden in der Nähe von zukunftsträchtigen Unternehmen wäre daher zu präferieren. Sollte dies nicht möglich sein, so kommt ein gemeinsamer Transport in Bussen in Frage. Hier wären die Kosten ggf. von den Firmen zu übernehmen, die durch die beabsichtigten Maßnahmen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit (flexibler Kündigungsschutz, der wirtschaftlichen Situation angepasste Löhne etc.) sowie der Tatsache, dass eine Vielzahl von Arbeitssuchenden tätig wäre, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen (da es sich ja um gemeinnützige Arbeit handelt) evtl. Einsparungen erfahren und somit durch die Übernahme der Fahrtkosten dennoch gut positioniert wären.

Für die Arbeitssuchenden ergäbe sich somit die überaus positive Situation, dass sie nicht nur mit passender Arbeitskleidung ausgestattet werden, sondern auch die Hin- und Rückfahrt zur Arbeitsstätte gewährleistet und Optimismus intensivierend gestaltet werden kann. Hier ist auf die in östlichen Ländern traditionelle Form des „Einschwörens“ zu verweisen, welche in europäisierter Form während der Anfahrt geleistet werden könnte.

15:14 04.11.2009
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Twister

Twister - Datenschützerin, Bürgerrechtlerin, Journalistin und freiberufliche Kassandra, was die Entwicklung in Bezug auf Datenschutz und Überwachung angeht :)
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