RE: Steinmeier ungewohnt laut | 14.11.2016 | 17:33

Jetzt die vollständige Erklärung des atomaren Abrisses an 911 durch den Physiker Heinz Pommer auf:

www.911history.de

RE: Kirchentag in einer Welt aus den Fugen | 04.09.2015 | 17:23

Hallo Christian,

es war schon Weihnachten 14, dass ich Deine ekbo-Adresse bediente (und meine eigene Email-Adresse enthielt durchaus meinen Namen). Aber es hat große Vorteile, dass Dich das Ding erst jetzt erreicht: viele Ergänzungen und die hochwichtige Vorbemerkung im Anschreiben (nämlich die mit der Absage an ein pseudoreformatorisches Person-Werk-Trenungs-Automatentum, dem sich viele PfarrerInnen offenbar verpflichtet fühlen). Ich wünschte sehr, ich hätte diesen Passus schon vor vier Monaten eingebaut, als ich die quasi-Zusage des Baseler Profs (mir zu sekundieren) bekam. Dann wären sicher nicht etliche meiner Adressaten sofort ausgestiegen. Aber ich habe es nicht früher gewagt, sein privates Statement öffentlich zu verwenden (um Erlaubnis habe ich ihn zwar auch jetzt nicht gefragt, aber wenn er protestieren sollte, kann ich sagen, dass ich ihn nur beim Wort genommen habe). Erst ein Grindelwalder Pfarrer hat mich anfangs dieser Woche mit seinem geharnischten Kommentar ("Schande! - befriedige Dich anderweitig.") zur Einsicht der Notwendigkeit einer sofort vorzubringenden Rechtfertigung meines Ansatzes gebracht.

Wie Dir schon nach dem ersten Hineinschnuppern begreiflich geworden sein dürfte, handelt es sich um eine Materie, die man eigentlich in keinem Blog besprechen kann, jedenfalls solange sie nicht Wellen schlägt, und das ist bis jetzt nicht der Fall (das wäre dann der mir so liebe "Doktorgrad"). Aber ich habe keine Probleme, mich Deiner Kritik zu stellen. Es scheint mir nur die Frage, ob auchDuauf der Basis einer privaten Email-Adresse darüber kommunizieren willst.

Zu Christoph: Prima Idee, ihm das aufs Brot zu schmieren. Ich glaubte damals wirklich, nicht recht zu hören. Kürzlich hat übrigens auch er mein Elaborat bekommen. Keine Rückmeldung.Seine mir bis jetzt nur als spießbürgerlich vorstellbare Stigmatisierung meiner Person gründete m.E. darauf, dass ich ihm von meinem quasi berufslosen Dasein in Tübingen erzählt hatte. Ein erfolgloser Examensversuch (1990) hatte meine Existenz als akademischer Bildungstourist in Tübingen eingeleitet, der sich mit Studentenjobs über Wasser hielt. Meine damalige Verschrobenheit, stets eine große Sporttasche mit mir zu führen (was sagt der Psychologe wohl wieder dazu?) dürfte seiner Art von Scharfsinn gar den schlimmen (und irrigen -aber erst 2011 kam ich aus meinem alten Zimmer zu einer Wohnung - als Hartz-IV-ler) Verdacht eingegeben haben, ich sei obdachlos. Er saß mit seiner Familie in der Cafeteria Wilhelmstraße, als ich glaubte, mich dazusetzen zu dürfen. Er aber brach das Gespräch aber bald ab und verließ den Ort mit den Seinen.

In alter Verbundenheit Uwe

RE: Kirchentag in einer Welt aus den Fugen | 03.09.2015 | 18:13

Hallo Christian,

es ist toll, dass Du hier so aktiv und informativ bist (Christoph, Dein ständiger Duo-Partner im Schlatterhaus, meinte etwa 2002, als er mal wieder hier war und mich mit einer großen Sporttasche in der Mensa traf, (nicht nur ich, sondern) auch Du seiest irgendwann "abgedriftet", - so abgedriftet möchte ich auch mal sein. 2004 zum Schlatterhausjubiläum (90 Jahre) dann fragte ich mich endgültig, wohin erselbstabgedriftet ist: er meinte, am Tisch der alten Gemeinschaft um Klaus Bannach (2012 in Tübingen mit 70 Jahren gestorben), soweit sie erschienen war, sei für mich kein Platz...) Ich reiche Dir aber den Rat meines externen syntaktischen Gewissens beim Leserbriefschreiben weiter, so einfach wie möglich zu formulieren. Hinter meiner Skepsis gegenüber zumindest höhergradigen Partizipialkonstruktionen steckt nämlich, was fürkeinenein Fall ist: Überlastung des Kurzzeitgedächtnisses mit der allzuleicht eintretenden Folge der Ausschüttung von Disstreßhormonen und entsprechender Konditionierung beim künftigen Erblicken des Namens "ChristianBerlin".

Wegen meiner Diss. (die in Wahrheit eine Art Brandbrief an die zeitgenössische Theologie ist): Du hattest mir eine Email-Adresse ganannt, die ekbo enthielt. Die habe ich wieder gelöscht. Jetzt gebe ich Dir zwei Dropbox-Links, zuerst das Anschreiben an meine (zahlreichen) Adressaten:

https://www.dropbox.com/s/7nq3augs2bbv906/Anschreiben%20mit%20Titelblatt.docx?dl=0

Und hier der erste Teil:

https://www.dropbox.com/s/qpzhh2629y1lfov/Teil%201%20%28DIE%20%20UNHEILBARE%20KRANKHEIT%29.docx?dl=0

Viel Gewinn oder Anstoß!

Schöne Grüße Uwe

RE: Kirchentag in einer Welt aus den Fugen | 01.09.2015 | 16:11

Hallo Christian,

danke für Deinen Bericht über den Kirchentag und die Anzeige über den militärischen Paradigmenwechsel bei der EKD! Das verstärkt nach ihrem Gutheißen der Austeritätspolitik (auch in einer Korrespondenz mit Bedford-Strohm) meine Tendenz, auszutreten.

Glücklich machen würde mich übrigens, wenn Du möglichst viele Partizipialkonstruktionen, die Dir so flott über die Lippen kommen, in Relativsätze u.a. umformen könntest. Die damit verbundene Entlastung würde mich enorm ermutigen, mir weitere Deiner Beiträge zu Gemüte zu führen. Das Zurücklesen- und Analysieren-Müssen der immer komplexen Partizipial-Konstruktion dagegen ist für mich ein absoluter Appetenzkiller.

Ich hoffe übrigens, meine "Doktorarbeit" hat Dich erreicht (seit dem Frühjahr habe ich sogar volle professorale Rückendeckung für "die grundsätzliche Berechtigung Ihre Ansatzes").

Schöne Grüße Uwe