udolihs

Schreiber 0 Leser 0
Avatar
RE: Zwischen Vergolden und Einschwärzen | 06.11.2009 | 19:01

Wer heute behauptet, in der DDR sei ja „nicht alles schlecht gewesen“, wer gar die „Bildung“ vorschiebt, um etwas „Gutes“ zu präsentieren, der hat bis heute nicht begriffen, dass in der Bildungspolitik der DDR jede individulle Freiheit, somit jeder aufgeklärte Geist und jede Kritikfähigkeit blockiert, zerstört, gar verboten wurde. Dagegen halfen auch kostenschule Schulbücher nicht, auch kein kostenloses schlechts Essen und dagegen hilft auch kein sonstiges Schönreden!

Wer heute behauptet, die Schulpoltik von heute, sei furchtbar, weil ja Selbstbestimmung in der Kindheit auch nicht gerade auf dem Lehrplan steht, dem sei gesagt: Richtig, ABER: In der DDR war es viel schlimmer, in jenem Unrechtsstaat war die Selbstbestimmung des Kindes geächtet und tabuisiert, sie wurde mit der Unterordnung im real-existierden Sozialismus ersetzt!

Ich weiß es! Ich war dabei! Ich kann es bezeugen, ich bin Zeitzeuge!

In dem Sinne:

Nie wieder Zwangslächeln! Nie wieder Zwangsschlafen! Nie wieder Kampflieder! Nie wieder DDR! Nie wieder real existierender Sozialismus!

Mehr: udolihs.de

RE: Ansichten einer Revolution | 06.11.2009 | 18:55

Jenes Schwelgen in Erinnerungen an die DDR lassen meine Erinnerungen kreisen, Erinnerungen an Kindergarten- und Schulzeit, mehr habe ich ja von der DDR nicht erlebt, ich war 12, als die Wende über mich hereinregnete. Ich erinnere mich, wie ich im Kindergarten auf einem Stuhl saß, ein Fotograf stand vor mir und meine Kindergärtnerin im weißen Arztkittel zwang mich zum Lächeln....

Weiter...: udolihs.de/