Auf ins 3. Jahrzehnt deutscher Einheit – im „sportlichen Betrug“

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Da dachte ich mir in jugendlicher Leichtgläubigkeit, dass es mit dem Doping im Radsport zurück geht und dieser Sport wieder sehens- und miterlebenswert werden könnte. Dann ist der Gewinner der jüngsten Tour de France mächtig gedopt und dies bei zumindest duldenden Absprachen, die dahinter stehen sollen.

Fußballskandale in Manipulation zahlloser Spiele geben diesem hochgelebten Sport einen mehr als faden Beigeschmack.

Aber auch im Jubiläumsjahr offenbarte Dopinggeschichten aus der DDR-Zeit lassen einen den Schauer über den Rücken laufen. Sicher einerseits über das Aufgedeckte. Aber weshalb kommt das erst jetzt. Wen oder was will man da noch ändern, abstellen, Geschichtsabarbeitung – oder ist das nur Sensationshascherei, weil der Offenbarende nicht ganz so harte Anfechtungen erhofft?

Was ist das für einen Vorbildwirkung für die Jugend?

Und da der Sport nur eine Form der Verhöhnung ehrlicher Menschen ist und fast jeder eine weitere belastete Sportart aufzeigen kann und dabei auch sportlich fatalen Umgang in anderen Gebieten wohl nicht ausgelassen werden, bin ich nicht verstört sondern habe regelrechte Angst vor dieser Weiterentwicklung!

Ach wäre es schön, wenn da eine Wende zu spüren wäre!

Schwer, Optimist zu sein und sich nicht als unverbesserlich Doofer zu empfinden.

22:18 04.10.2010
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Geschrieben von

udz

Freundliches und achtungsvolles Begegnen sind mir Leitfaden.
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