Will die LINKE vom Staat bedenkenlos anerkannt werden?

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Freilich kann und will ich hier nicht für DIE LINKEN sprechen sondern allein meine Sicht zu beschreiben versuchen. (Kam in den Kommentaren zu meinem gestrigen Beitrag als Frage auf und wird meinerseits als solche ernst genommen.)

Die Anerkennung der LINKEN ist nicht deren Problem sondern eine Frage der Anderen, in wieweit sie die gesellschaftlichen Gegebenheiten akzeptieren, sich ändern und zum Beispiel nicht mehr „(un)heimlich“ bei den LINKEN abschreiben. Gegenwärtig werden noch die LINKEN liebend gerne ausgegrenzt oder verteufelt. Aber es beginnt schon, dass man erkennt, wer sich damit wirklich ins Abseits stellt.

Wer über all die Jahre (auch nach der Einheit) Deutschland vielfältig nicht auf den Boden der Tatsachen hielt sondern heruntergewirtschaftethat, kann nur selbstherrlich sein, wenn er die Anerkennung der LINKEN aussetzt und Verfassungsbedenken hat.

In eigener schlechter Verfassung sollte man nicht (von sich ablenkend) auf die LINKE mit gerümpfter Nase zeigen.

Politische Reife und Wirklichkeitsnähe der „Nicht-LINKEN“ wird mit der Zeit dazu führen, dass man der LINKEN ihre notwendige Anerkennung deutschlandweit und in allen politischen Ebenen auf Dauer nicht mehr vorenthalten wird.

Sorum ist das mit der Frage der Anerkennung.

00:02 24.07.2010
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Geschrieben von

udz

Freundliches und achtungsvolles Begegnen sind mir Leitfaden.
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