20x Tag der Behinderten in Gotha – 2010 ein neuer Name!

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Gothas „Tag der Behinderten“ war immer auf dem Neumarkt. Viele Jahre (fast immer) waren wir dort jeweils zur Eröffnung, Information, Gesprächen und mit unserem Kommen auch eine Form der Achtung sowohl der Behinderten wie auch all der fleißigen Menschen, welche diesen Tag organisierten, auf dem Markt alles gestalteten und ihn für alle zu einem bleibenden Erlebnis machten.

In diesem Jahr, am 12. Juni /Samstag, war es der 21-te aber trug einen anderen Namen:

„21. Tag der Begegnung“und finde ich diese Bezeichnung wesentlich besser. (Dass es gleichzeitig auch der „15. Selbsthilfe-Tag“ war, sei hier einmal nur der Vollständigkeit halber erwähnt.)

Wieder waren wir zur Eröffnung da, fotografierte ich die Infostände, versuchte das gefühlte Bild des Neumarktes darin einzufangen, erfreute mich über die vielen fröhlichen Menschen und die gebotene Vielfalt der einzelnen Stände.

Freilich war ich auch wieder an Stand mit den zahlreichen Kuchen, von denen ich mir wieder (wie jedes Jahr) eine Portion Kuchenränder erbat, um sie zu einem guten Kaffee genüsslich zu verspeisen.

Dieses Jahr lag mein Hauptaugenmerk auf dem „Fanfarenzug Hochheim“, wobei ich fasziniert war von den vielen „klitzekleinen“ Mitspielern, welche in Würde ihre Aufgabe mit pravour erledigten. Das ist Nachwuchsarbeit in purer Lebensfreude und eine wundervolle Ergänzung dieses Tages der Begegnung!

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Selbst habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu zwei stark Sehbehinderten Schwestern, habe ich in meinen ersten Berufsjahren 1971 eine Lehrlingsgruppe kennen gelernt, von denen keiner hören und auch nicht sprechen konnte. Einige Rollstuhlfahrer des Alten/Pflegeheimes meiner Mutti treffe ich immer mal wieder, wobei wir uns beiderseitig darüber sehr freuen.

Will sagen, dass ich einen gewissen und guten Bezug zu „Menschen mit Behinderung“ habe. Solche Beziehungen bereichern, erweitern und verschönen das eigene Leben und unterstreichen die Wichtigkeit gegenseitigen achtungsvollen Begegnens.

10:26 18.07.2010
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Geschrieben von

udz

Freundliches und achtungsvolles Begegnen sind mir Leitfaden.
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