Ein Fluch, wenn Eltern nicht Hartz-IV haben!

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Da sollen Kinder von Hartz-IV-Empfängern besonders gefördert und unterstützt werden bis hin zu kostenlosen Leistungen oder Angeboten. Das ist ja eine feine Sache, rutsch da gleich raus! Denkste!!! Wieder werden Menschengruppen gespalten. Kinder, deren Eltern – sagen wir mal – einen Euro über Hartz-IV liegen, kommen nicht in diesen „Genuss“. Was mag nur in den Politikern vorgehen, immer neue Barrieren zu schaffen, alles zu verkomplizieren und mit fast traumwandlerischer Sicherheit einen Keil nach dem anderen zwischen die Menschen zu schlagen? Es ist schier unfassbar! Soll es vielleicht auch sein, damit man seine Wut nicht konzentrieren sondern teilen müsste, was ihr dann wieder die Schärfe nimmt.

Die Einen sagen, dass sie da nichts machen können. Die Anderen sagen, dass sie einen Schritt nach vorn gegangen sind – nennen es gar großspurig Stück eines Strukturwandels. Und schließlich gibt es in der Bevölkerung reichlich die Meinung, dass da man(!) endlich mal was tun müsse.

Ach, das kennen Sie auch von anderen Themen? Da können Sie mal sehen, wie weit wir schon gesunken sind!

Zu DDR-Zeiten sagte man: „Gestern standen wir vor dem Abgrund und hinter uns die Partei. Heute sind wir einen Schritt weiter!“ Gut, wo wir gerade Fußballweltmeister werden (wollen), ist das freilich in der Gegenwart ganz anders, wird diese Erwähnung sicher unter „Unkenruf eines Gestrigen“ ihren Platz finden.

„Und was machen Sie, Herr Zerbst?“ – Ich benenne es und frage die mir Bekannten und „in die Hände kommenden“ Politiker, was sie tun und ich mit tun kann, um derartigem Abgleiten entgegenzutreten. Vor allem liegt mir daran, dass gesellschaftliche Probleme parteiübergreifend Lösungen zugeführt und dafür die Augen geöffnet werden.

Gerne gebe ich die Frage allerdings auch an den Fragesteller zurück.

08:36 06.07.2010
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Geschrieben von

udz

Freundliches und achtungsvolles Begegnen sind mir Leitfaden.
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