Moderne „Politikerverbrennung“

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Natürlich ist es leicht und scheint auch gut anzukommen, Leser / Zuhörer / TV-Seher am Miterleben zu begeistern. Doch sind Personalfragen meist Ablenkung von wirklich wichtigen Fragen, die dann mitunter im Hintergrund „unsichtbar und unbehelligt“ entschieden werden.

Hochpeitschen von Politikerauseinandersetzungen und „Gegnerschaften“ hochspielen lässt die Medien förmlich entflammen und hat sinnbildlich die „Verbrennung“ da hineingespielter Politiker zur Folge. Ist Freiherr von Gutenberg so gut, dass die Angst „politischer Konkurrenten“ und deren Lobby im Verbund mit Medien ihn einerseits hochleben lassen, um ihn andererseits in Frage zu stellen. Sicher müssen Politiker auch aushalten können. Doch meine ich, dass hier wieder einmal übertrieben wird.

Jetzt und heute, wo Inhaltsfragen ebenso wie die Handlungsformen der Bundesregierung wie auch der Länder im Mittelpunkt stehen und zu einem guten Ende oder wenigstens einer zukunftsfähigen Richtung führen sollten, wo diese Forderungen der Bürger durch die Medien hochgehalten und verstärkt diskutiert werden sollen, sind die Fragen nach dem „ob Der oder Jener besser ist oder die besten Chancen hat“ reine Nebelbomben.

Und wenn es schon um Personen gehen soll, dann doch bitte darum: Nicht jeder gegen jeden sondern gemeinsam an einem Strang in eine Richtung ziehen und die Gegenwartsfragen angehen und lösen!

Davor drücken sich, so scheint es, viele Politiker aber auch zu viele Medien.

16:03 30.10.2010
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Geschrieben von

udz

Freundliches und achtungsvolles Begegnen sind mir Leitfaden.
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sozenschiss | Community
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