RE: Nazis ante portas | 23.02.2018 | 19:27

Hüstel.

DDR=Nazideutschland. Naja. Mir fällt dazu gerade nichts sinnvolles ein. Außer, dass ich diesen Vergleich nur dämlich finde.

RE: Ost-Aleppo, Mossul, Ost-Ghuta | 23.02.2018 | 19:11

Danke an Lutz Herden für diese kleine Aufbereitung stilistischer Mittel. Die Position der deutschen Bundesregierung in diesem Konflikt war von anfang gesetzt und bildet eine typische 'Merkel'*-Linie ab. Sehr schade, dass Deutschland nach der Wiedervereinigung keine Konzepte probierte, in denen sie sich in schweizer Neutralität übte. Stattdessen diesen Euphemismus des 'mehr Verantwortung tragen' zur Beteiligung an Kriegen setzte.

*pars pro toto - Merkel stellvertretend für die Interessengruppe dieser Richtung.

RE: Nazis ante portas | 18.09.2017 | 23:46

Bin auch wegen des Spiegel-Artikels hier gelandet.

Diese unsäglichen Nazi-Vergleiche sind eine Verhöhnung der Opfer der Naziverbrechen, aus meiner Sicht.

Diese Menschen wurden wirklich gemordet, teils grausamst. Einem Herrn Augstein ist das bewusst, und trotzdem entblöden sich nicht wenige, diese Verharmlosung voranzutreiben, indem Menschen, denen nicht mal eine körperliche Attacke auf wen auch immer nachgesagt werden kann, mit Massenmördern gleichzusetzen.

Was damit alles, neben Geschichtsklitterung und vollkommen unnötiger Radikalisierung bei Jugendlichen, alles angerichtet wird, ist noch gar nicht abzusehen.

Die Medien hatten wohl ihren Spaß, diesen Clickbait-Begriff zu forcieren. Gesellschaftliche Verantwortung sieht aber anders aus.

Und ich stimme dem zu. Menschen wie Herr Augstein, die undifferenziert in dieser Thematik wirken, sind ebenfalls Steigbügelhalter des Aufschwungs dieser Partei. Ich glaube, weil sie wissen, dass ihnen selbst nicht wirklich Leid geschehen wird - denn sie sind ja nicht 'diese Ausländer'. Sie können in einer von ihnen mitradikalisierten Gesellschaft weiterhin die Moralischen spielen.

Die Medien haben, neben einer nicht vorhandenen Flüchtlingspolitik diese Partei durch ungezügelten Kampagnen-Journalismus erstarken lassen.

Ich frage mich, warum. Warum wollen Medien und Teile der Politik die AfD so stark im Bundestag sitzen haben. Bei den Medien ist es nachvollziehbar. Sie bekommen viel Stoff für's erste.

Aber sonst?

RE: Bombardieren ist einfacher | 11.04.2017 | 15:06

Danke Paria,

schließe mich den Worten und der emotionalen Sachlichkeit an.

Leiber musste man nun heute wieder vernehmen, dass ominöse G7 die nächste Runde Aggression einläuten.

RE: Für Räume des Respekts | 29.12.2016 | 00:16

Ähm, da ich den Begriff Echokammer einbrachte, fühle ich mich mal direkt angesprochen

und erwidere darauf,

schau dir die Kommentare hier einfach an und Du bemerkst, dass deiner einer unter vielen ist. Weshalb ich mal behaupte, dass er wie alle anderen nicht DAS gelbe vom Ei ist, sondern nur Teil dessen. Und aussagt, was Dir wichtig ist, nicht mehr, nicht weniger.

Warum muss es immer jemanden geben, der glaubt, sich über andere erheben zu müssen und bestimmen, was DAS Richtige sei. Echt ätzend diese Manier.

Einer der Hauptgründe, warum ich so abgegessen bin und den Hinweis darauf, es gehe hier NUR um Hassrede (eine spezifisierte, ideologisch definierte, eben nicht neutrale Hassrede -worum es mir persönlich geht, dass der Hass aus allen mögliche Richtungen überbordend ist), überhaupt mal nicht Ernst nehme. Wer andere in seiner Argumentation herabsetzt, will Respekt??? Nö. Diese Strategie ist seit dem letzten Herbst passé - bei mir.

RE: Für Räume des Respekts | 28.12.2016 | 14:26

Sehr geehrte Frau Krause,

die Zustände, die sie beschreiben, sind schlimm. Selbst habe ich solche Postings bisher nicht gelesen. Da vieles sofort zensiert wird, und ich mich auf etwaigen Seiten nicht bewege, muss ich mich auf ihr Wort verlassen.

Das tue ich in diesem Fall mal. Ansonsten kann ich nur sagen, richtig, dass diese Diskussion aufgenommen wird. Solange sie einseitig gegen 'rechts' geführt wird, wird sich allerdings die Situation nur dramatisch verschlimmern. Sie, ihre Kollegen sind mittlerweile Teil des Problems, da sie ihre eigene Ideologie nicht reflektieren können.

Das ist kein spezifisches Journalistenproblem oder von speziellen Gruppen, sondern eigentlich auch menschlich. Obwohl mittlerweile schon wieder inflationär benutzt, finde ich den Begriff der 'Echokammer' sehr hilfreich. In welcher Echokammer befinden Sie und ihre Kollegen sich, dass es ihnen angesichts ihrer Strahlkraft bei der ARD nicht gelungen ist, die Atmosphäre im Land positiv zu beeinflussen? Was ist die Tagesschau, was ist die ARD im derzeitigen Karussell der Spannungssteigerung.

Ich nehme ihnen ihre persönliche Betroffenheit ab. An diesen Punkt kommt wohl jeder Mensch, der von der Gesellschaft und im gegenseitigen Umgang ein Mindestmaß an Humanismus abverlangt. Aber sie sind an einer mächtigen Position, im Vergleich zu den Personen, die posten.

Meiner Meinung nach wird an Symptomen rumgedoktort, weil auch Sie, Frau Krause, immer noch profitieren von der derzeitigen Situation. Sie können auf die kleinen Poster schelten. Doch wie ist die Gesellschaft im Ganzen in diese Lage gekommen? Durch diese kleinen Poster?

RE: Fluch und Tabu | 22.12.2016 | 22:30

Eigentlich nicht. Ich habe die beiden Dinge bewusst miteinander verknüpft.

Mal sehen, ob sich noch Frauen zu diesem Thema zu Wort melden hier. Und eventuell MIR recht geben :D. Davon bin ich ja grandios überzeugt, besonders, da ich denke, dass Frauen so intelligent lesen können, wie sie mein Anliegen durch Wortverschiebungen nur umdeuten, statt sich mit meinem tatsächlichen Inhalt auseinanderzusetzen.

RE: Die Grenzen der Zivilität | 22.12.2016 | 22:18

Hallo Herr Augstein,

ich kann leider wenig mit ihrem Text, mit ihren Gedankengängen zu diesem Thema, zu diesem jetzigen Zeitpunkt anfangen.

Warum muss alles immer so aufgeblasen werden, so angeschwollen formuliert, so merkwürdig affekitiert geschwulstet.

Ich verstehe leider wirklich nicht, was ihr ganz persönlicher Zustand derzeit ist, der zu diesen ihren hier veröffentlichten Zeilen geführt hat.

RE: Eine gefährliche Mischung | 20.12.2016 | 22:43

Wäre eine mögliche Variante, zu der ich noch gestern in Form eines Müdigkeitsunfalles neigte, aber heute morgen feststellen musste, dass selbst der Innenminister von einem (islamistischen) Anschlag ausging.

Unabhängig davon bleibt die Diskussion über die 'Flüchtlings'bewegung natürlich hochrelevant:

1. Wer ist Flüchtling, wer Migrant - diese Vermischung ist, war und bleibt unseriös; vor was genau floh der Pakistani und weshalb kann er mit der Polizei bekannten Anschuldigungen wegen Sexualdelikten wieder gehen? Gibt es bereits einen Gerichtstermin dazu? usw.

2. Wenn selbst 12- oder 13jährige schon Nagelbomben legen, die aus einem arabisch-muslimischen Umfeld und aus der Migrantenwellen der letzten Zeit hierher gekommen sind, relativert dieses gestrige Ereignis, sollte sich ihre Variante bestätigen (was mich erleichtern würde- weiß auch nicht genau warum, weil so eine Hehlergeschichte trotzdem diese Opfer hervorbrachte), die veränderten Zustände hier in Deutschland nicht. Eine gerade gelesene Statistik, ich glaube in der NZZ besagt, dass 8 von 16 Vorfällen (stattgefundene und vereitelte) mit islamistischem Hintergrund allein in diesem Jahr von insgesamt 6 Jahren stattfanden. (Sollte ich weglassen, da ich die Quelle jetzt nicht mehr finde ... nun steht es halt da.)

3. Bleibt es hochrelevant über den Umbau unserer Gesellschaft im Zuge dieser 'Flüchtlings'NichtDiskussion zu sprechen: Frage, wofür Steuern eingesetzt werden (was steht in Parteiprogrammen, was wird dann gemacht), Zensur, Überwachung, Sozialisierung staatlicher Aufgaben durch Ad-hoc-Ehrenämter, Privatisierung staatlicher Aufgaben wie Sicherheit (Sozial- und Sicherheitsindustrie feiern derzeit Urstände).

4. ist jetzt spät - für heute Schluss