uhtelligent

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RE: Letzte Ausfahrt Moskau | 27.02.2015 | 09:03

Bestimmt haben Sie es schon gelesen, aber, vielleicht, nicht alle:

Tiefpunkt moralischer Verkommenheit

„Wir haben es im Ukraine-Konflikt wieder mit einem gigantischen Lügengebäude zu tun, das dazu dient, die imperialistischen Ziele des US-Imperiums und seiner Vasallen zu verschleiern und durch Diffamierung Russlands als Aggressor von den eigenen aggressiven Intentionen abzulenken. Die Machtzirkel der USA können in ihrer diabolischen Besessenheit offenbar nicht anders. Die Klage richtet sich gegen ihre europäischen, insbesondere deutschen Kollaborateure, die um ihrer Machtpositionen und Pfründe wegen Europas Eigenständigkeit als geistigen Kulturraum, zu dem auch Russland gehört, verraten und aufgeben. Eine spätere Geschichtsforschung wird einmal kopfschüttelnd beschreiben, wie sie sich rückgratlos dafür hergaben, an den ungeheuren Lügennetzen mit zuknüpfen und die Völker, deren Wohl zu dienen sie geschworen hatten, erneut sehenden Auges kriegerischen Auseinandersetzungen entgegentrieben. Es ist ein Tiefpunkt moralischer Verkommenheit eines geistlosen Polit-Proletariats, der durch die permanenten verlogenen Phrasen von Freiheit, Menschenrechten und Demokratie nur umso zynischer wirkt“.

http://www.geolitico.de/2015/02/20/so-kam-der-krieg-in-die-ukraine/



Nach dem Beitrag „Letzte Ausfahrt Moskau“ erwarte ich noch weitere, wie etwa: Ende der Provokationen, „die letzte Instanz“, „Ende des Vertrauen“, „Ende der Illusionen“ u.s.w...

Jeder darf noch weitere Vorschläge machen und die Beiträge schreiben, was noch besser wäre.

Dafür bedanke ich mich voraus.

RE: Gelegenheit zum Dialog | 17.02.2015 | 10:46

Haben Sie wohl wirklich nicht verstanden, wann, und nur dann, ich für eine Spende bereit wäre?Für die Fahrtkarte nach Den Haag ist sie, meiner Meinung nach, nicht der Bewerber №1. Aber jeder kann sich irren.

RE: Gelegenheit zum Dialog | 16.02.2015 | 13:22

eutschlands erstes Denkmal für Katharina II. wurde am Abend des 9. Juli 2010 in Zerbst (Landkreis Anhalt Bitterfeld) eingeweiht.

https://www.youtube.com/watch?v=HX_pqjrQubE

Diese russische Zarin, als Mädchen aus Deutschland kommend, hat sich für Russen unsterblich gemacht. Diesem ewigen Rum hat auch die Eroberung der Krim nicht wenig beigetragen.

Man könnte der, zur Zeit in Deutschland und EU herrschende Zarin, irgendwann auch ein Denkmal errichten, wenn Sie zu der Parade und Siegesfeier 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Moskau fahren wurde. Für einen Denkmal wäre damit noch viel zu wenig getan. Ich bin überzeugt, es wäre richtig den Russen und ihrem Präsidenten endlich zugestehen, das Russland, und ganz egal aus welchem Blickwinkeln es zu betrachten ist, auf die Krim viel mehr Anspruch im Vergleich zur Ukraine hat. Russland hat die Krim nicht nur erobert, Russland hat einfach die Krim viel mehr verdient, als die, unter dem Bandera-Regime leidende Ukraine, und schon gar nicht könnte die Krim als eine Militärbase für die USA und NATO werden. Das es solche Absichten in Pentagon gab,s soll niemand zweifeln, sonnt muss ich mal wider die Beweise dafür aufsuchen. Ich kenne die Krim ein wenig, ich kenne ein wenig die Ukraine und viel mehr viele Ukrainer selbst, ich kenne und liebe Russland und die Russen und als Deutscher möchte ich sehr gern auf sich, als Deutscher, richtig stolz sein. Und es ist nur dann möglich, wenn wir, Deutsche, Herrn Putin und seine Russen zwar streng kritisieren, wenn sie was falsches tun, und Gründe dafür liefert Russland leider ein ganzen Haufen. Aber wir haben überhaupt kein Grund und kein Recht Herrn Putin als unberechenbaren Diktator und Aggressor so zu dämonisieren, dass es zu einer neuer Wettrüstung und Kriegshysterie kommen konnte. Ich bin mir ganz sicher, dass wenigstens 99 % Russen keinen Krieg mit jemanden haben wollen, ob es die baltische Staaten, Polen, die für meines (Un)Verständnis immer mal aus unbegründeter Angst, oder als ganz schlechte Aktähre, die die Rolle eines bellendes Hundes für die Überseefalken spielen müssen und deswegen müssen ab und zu in die Hose machen. Ob es China, USA oder die Ukraine ist – es gibt in der Welt kein einziges Land, das ein Krieg mit Russland befürchten soll, wenn es nur die ein einzige Voraussetzung erfüllt: dem Russland gegenüber selbst keinen Krieg führt, ob es einen wirtschaftlichen, finanz- ökonomischen, oder geostrategisch-militärischen oder eine Summe von solchen Aspekten beinhaltet.Eine Deutsche könnte schon vor 250 Jahren Ihre Größe in Russland zeigen und zur Matuschka Russlands aufstehen. So viel muss unsere Kanzlerin überhaupt nicht leisten. Es wäre schon genug, wenn Sie aufhört Russland für die Krim zu beschimpfen und zu sanktionieren und bei der Siegers-Parade sich richtig freuen dabei sein zu dürfen. So viel darf man doch von der Deutschlands-Mutti erwarten?Aber ich träume weiter: von guten wirtschaftlichen und politischen Beziehungen von Lissabon über Deutschland – Ukraine hinaus bis nach Wladiwostok. Wenn es die Mutti schafft, dann eine Spende für den Denkmal für sie (auch zu Lebenszeiten) wäre für mich eine Selbstverständlichkeit.

RE: Von Minsk I zu Minsk II? | 09.02.2015 | 15:03

Ich glaube, dass ich hier keine „Prügelei“ bekomme, wenn ich einen Beitrag übersetze, denn ein ukrainische Journalist geschrieben hat.
DMITRY Korotkov
Sonderkorrespondent "Vesti

"Die große Europa": die letzte Chance für die Ukraine
Darüber , dass der Konflikt in der Donbass keine militärische Lösung hat, haben schon mehrmals viele ukrainische und führende Politiker aus ganzer Welt gesprochen. Der Mangel an diesen Aussagen war eine Tatsache: sie haben keine echte Alternative vorgesehen. Und nun heute wurde diese Alternative von Angela Merkel zum Ausdruck gebracht.
Das Projekt „Eine große Europa von Lissabon bis Wladiwostok" würde alle außenpolitische und den größte Teil der wirtschaftlichen Problemen in der Ukraine lösen. Im Zusammenhang mit einer Freihandelszone mit Russland und der EU, hätte Moskau keinen Grund, den ukrainischen Export zu blockieren. Und weder der Kreml noch seine Haupthasser aus Polen und den baltischen Staaten hätten einen Grund zu sagen, dass "der Westen nähert sich den russischen Grenzen," oder, im Gegenteil, "Russland nähert sich den Grenzen Europas."
Und für immer aufhört die Ukraine ein Schlachtfeld zwischen Russland und dem Westen zu sein. Wir, wie kein jemand anderen, sind daran interessiert, dass der Raum von Wladiwostok bis nach Lissabon wirklich eine einheitliche Zone wird, da sonst gehen der Westen und Russland für immer auseinander und wir werden ewig ein Grenzstreifen bleiben, an dem sich die beiden Welten sich gegenüber stehen und die Kräften messen.
Dieses Projekt hat auch Gegner. In dieser Welt sind es die Falken in den USA, die (und darüber, ehrlich zu sagen, schrieb Brzezinski schon im 90er) wollen keine Vereinigung von Russland und Europa, weil dann bekommt der Kreml einen größeren Einfluss auf der EU und der Einfluss von Washington auf Europa, im Gegenteil, wird sich stark reduzieren . In der Ukraine ist es die "Kriegspartei“, die an dem Krieg gute Rendite erzielt und an der Macht nur so lange sich klammern kann, solange die Kämpfe stattfinden.
Für die Ukraine ist es notwendig diese beide Kriegstreibende Kräfte eliminieren, um die Lösung des Problems in Donbass erfolgreich zu finden. Es ist auch deshalb notwendig, weil, wenn es die "Kriegspartei" mit denn im Rücken stehenden amerikanischen Falken gewinnt, dann das Problem „Donbass“ verwandelt sich in "Problem Ukraine," - wo ein Polygon entsteht, auf dem die ganze Welt die neuesten Waffen testen wird, und die Land wird völlig verbrannt“.

http://vesti-ukr.com/blogs/dmitry-korotkov
Außerdem hoffe ich, dass das Thema „Ein Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok“ unbedingt in Rahmen Minsk II-Gesprächen auch diskutiert wird.

RE: Freihandel als Ostpolitik | 02.02.2015 | 12:08

„Die westliche Welt betrachtete die Eurasische Union von Anfang an als ein Konkurrenzprojekt“... . Was ist den hier unter der „westlichen Welt“ gemeint? Für wenn ist es denn ein gefährlicher Konkurrenzprojekt und für wenn wäre es ein vernünftiges kooperieren im Sinne friedliches Zusammenleben zum Wohl allen beteiligten am Projekt Ländern und ihr Völker? Wenn man den Satz noch zu Ende liest, dann ist man noch mehr verblüfft. Aber jeder hat das Recht sich täuschen zu dürfen. Seit dem ich einiges gelesen habe, als ein Beispiel dafür einen alten Artikel vom 07.05.2014: http://www.stern.de/politik/ausland/2-rolle-der-usa-in-der-ukraine-krise-die-egoistischen-staaten-von-amerika-2108267.html , lasse ich mich nicht mehr täuschen.

RE: Freihandel als Ostpolitik | 02.02.2015 | 12:06

Die westliche Welt betrachtete die Eurasische Union von Anfang an als ein Konkurrenzprojekt“... .Was ist den hier unter der „westlichen Welt“ gemeint? Für wenn ist es denn ein gefährlicher Konkurrenzprojekt und für wenn wäre es ein vernünftiges kooperieren im Sinne friedliches Zusammenleben zum Wohl allen beteiligten am Projekt Ländern und ihr Völker? Wenn man den Satz noch zu Ende liest, dann ist man noch mehr verblüfft. Aber jeder hat das Recht sich täuschen zu dürfen.Seit dem ich einiges gelesen habe, als ein Beispiel dafür einen alten Artikel vom 07.05.2014: http://www.stern.de/politik/ausland/2-rolle-der-usa-in-der-ukraine-krise-die-egoistischen-staaten-von-amerika-2108267.html , lasse ich mich nicht mehr täuschen.

RE: Endlich mal siegen! | 26.01.2015 | 18:12

Ich wünsche mir, dass sie den Satz nach einem und jeden weiterem Jahr wiederholen können!

RE: Dreht den Geldhahn zu | 24.01.2015 | 14:45

@GHOST

„ Es wäre zu schön, wenn sich zukünftig, die Unwissenden, wieder, pietätvoll, jedweder Meinungsmache enhalten würden. Dies würde nämlich enorm zur Rückgewinnung von Sitte und Anstand beitragen und ausserdem verhindern, dass durch das machen falscher Meinungen, durch Un- und Halbwissende, furchtbare Konsequenzen für die Menschen entstehen, über die Sie, liebe o.g., hier so herablassend disskutieren (Bezug nehmend auf diesen Artikel dies dann die Bürger der Ukraine). Presse und deren Freiheit ist höchstes gut aber sie ist, wie die Vergangenheit lehrt, auch ein machtvolles Instrument und wer Artikel schreibt und/oder diese Kommentiert, der nutzt dieses. Ob er will oder nicht. Das bedeutet, Sie alle haben eine grosse Verantwortung, so wie auch ich jetzt, in dem ich diesen Kommentar verfasse und es ist zwingend erforderlich, dass wir alle uns dieser Verantwortung wieder bewusst werden, bevorzugt natürlich bevor Schaden angerichtet wird. Einseitiger Journalismus, schlecht recherchierte oder nich zu Ende gedachte Artikel oder rein emotionale Kommentare, sind gefährlich. Das weitertragen von Un- und Halbinsel ist verantwortlich für fast alles Unrecht auf dieser Welt (Beispiele sind der "heilige Krieg" der Aufstieg Hitlers im letzten Jahrhundert, oder auch die Propaganda im eigenen Land, die es Putin ermöglicht, sein Handeln für die russische Bevölkerung korrekt erscheinen lassen). Es ist heute wichtiger den jeh, erst zu denken und dann ggf. zu handeln (oder zu schreiben)“.

So was kommt gut an, wenn man dabei wirklich selbstkritisch bleibst und seinem eigenen Land gegenüber auch.

Das Wissen und Gewissen sind die wichtigsten Eigenschaften für jeden anständigen Mensch.

RE: Dreht den Geldhahn zu | 23.01.2015 | 19:08

"Die Mobilisierung nennt man dort schon Mogilisierung "

Donezk: Kiew bringt drei mobile Krematorien in die Donbass-Region http://de.sputniknews.com/militar/20150123/300759164.html

Die ukrainische Armee hat mobile Krematorien in die Donbass-Region gebracht, um Leichen ihrer Soldaten einzuäschern. Das teilte der Chef der selbst ernannten Republik Donezk im Osten der Ukraine, Alexander Sachartschenko, am Freitag mit.

„Nach Angaben unserer Aufklärung geht es um drei Krematorien. Nach der Verbrennung der Leichen werden die Soldaten für vermisst oder gefangengenommen erklärt.“ Sachartschenko zufolge weigert sich das Kommando der ukrainischen Armee, die Leichen ihrer Soldaten abzuholen. In mehreren von der Armee kontrollierten und bereits verlassenen Siedlungen lägen dutzende Soldatenleichen. Ihre Gesamtzahl schätzte Sachartschenko auf rund 100.