RE: Wie schützen wir unser Land vor Putin? | 06.12.2018 | 10:18

@Kolobok, Hitler ist demokratisch an die Macht gekommen und deshalb ein Demokrat? Meinen Sie das ernsthaft? Mir schaudert.

RE: Wie schützen wir unser Land vor Putin? | 06.12.2018 | 09:59

@Wilfried Jonas, ja, ich verstehe natürlich, das schöne Märchen vom Volksaufstand in der Ukraine darf keine Kratzer bekommen. Komisch nur, dass Italien und Frankreich solche Filme zeigen, dass man aber in Deutschland selbst in den Tiefen der Feuilletons nichts über diese Filme findet. Dass es zu Ereignissen wie in der Ukraine unterschiedliche Meinungen gibt, gehört zu einer Demokratie. Und ob diese Filme ihnen persönlich gefallen oder nicht tut da überhaupt nichts zur Sache. Die Menschen haben ein Recht diese Filme zu sehen und selbst zu entscheiden, ob sie dem Gesehenen glauben oder nicht.

RE: Wie schützen wir unser Land vor Putin? | 06.12.2018 | 09:46

@Kolobok, dann helfen Sie uns doch bitte, Herrn Parubi zu verstehen. Bitte posten sie, wie der ukrainische Parlamentssprecher seine Worte wirklich gemeint hat.

RE: Wie schützen wir unser Land vor Putin? | 06.12.2018 | 09:43

@Kolobok, in russischen Talk-Shows treten regelmäßig regierungsnahe ukrainische Politologen und Politiker auf. Auch Politiker und Experten aus Polen, Deutschland und den USA sind regelmäßig in russischen Talk-Shows zu Gast. In dieser Hinsicht ist das russische Fernsehen demokratischer als das deutsche. Während in Italien und Frankreich im Fernsehen Enthüllungsfilme über georgische Scharfschützen auf dem Maidan gezeigt wurden, ist im deutschen Fernsehen die Klappe zu. Es werden keine kritischen Filme zum Massaker in Odessa und keine kritischen Filme zum Massaker auf dem Maidan, welche die offizielle ukrainische Version der Ereignisse in Frage stellen, gezeigt. Kein Wunder dass die Menschen in Scharen ins Internet abwandern und keine "Volksparteien" mehr wählen wollen.

RE: Wie schützen wir unser Land vor Putin? | 06.12.2018 | 08:57

@mbert, das von Wilfried Jonas weiter oben veröffentlichte Lied einer ukrainischen Ultranationalistin "Wir werden niemals Brüder sein" trieft doch nur so vor Russen-Hass. Das Lied richtet sich nicht gegen Putin sondern gegen Russland ("Ihr habt nicht die Seele frei zu sein", "ihr seid gesichtslos", "an Ketten geschmiedet"). Eine Ähnlichkeit zur Nazi-Ideologie von den "russischen Untermenschen" ist unübersehbar. Das weit verbreitete Überlegensheitsgefühl in der liberalen europäischen Intelligenz gegenüber dem "rückständigen Russland" ist durchaus kompatibel mit den aggressiven Plänen der Nato, Putin zu stürzen und Russland wie die Ukraine auszuplündern, Fabriken zu schließen, Rohstoffe und billige Arbeitskräfte abzuziehen. Führende Politiker der Grünen, die als pazifistische Partei gestartet aber seit 1999 Kriegspartei sind, fungieren als Speerspitze in der nach Orientierung suchenden Linken. Rebecca Harms und Marie-Luise Beck kungeln mit den ukrainischen Nazis unter dem Deckmantel "nationale Selbstbestimmung". Am 27. November feierte Rebecca Harms im Europarlament zusammen mit dem ukrainischen Parlamentssprecher Andrei Parubi das Maidan-Jubiläum. Die deutschen Medien verschweigen, dass Parubi 1991 Mitgründer der nazistischen Sozial-nationalen Partei der Ukraine war, die später aus taktischen Gründen in Swoboda (Freiheit) umbenannt wurde. Parubi schämt sich auch heute nicht Hitler zu preisen. Im September dieses Jahres sagte er dem Fernsehsender-Sender, ICTV Hitlers Beitrag zur direkten Demokratie sei nicht zu unterschätzen. „Ich bin selbst ein eifriger Anhänger der direkten Demokratie“, sagte Parubij und sprach den ehemaligen Basisdemokraten bei den Grünen damit aus dem Herzen. Weiter sagte der ukrainische Parlamentssprecher: „Der größte Mann, der je die direkte Demokratie praktiziert hat, war Adolf Hitler in den 1930ern.“ Das ist selbst für Grüne starker Tobak. Aber was soll´s. Solange Parubi gegen die Russen kämpft, geht man über solche Äußerungen mit Schweigen hinweg. Das Bündnis braun-grün gegen den "russischen Imperialismus" hat sich nun schon vier Jahre bewährt. Und da ist es natürlich verlockend auch in der Freitag Community für den "anti-imperialistischen" Kampf gegen Russland zu werben.

RE: Wie schützen wir unser Land vor Putin? | 05.12.2018 | 21:18

@JR's China Blog, die Art und Weise wie hier im Forum meine Berichte über die schlimme Situation in der Ukraine als Russen-Propaganda zerfetzt werden, erinnert mich jedesmal an die Stellungnahmen führender Nato-Strategen und ihrer Nachbeter in den Mainstream-Medien, den deutschen Regierungsparteien und den Grünen. Ich kann in der Diskussion über meine Blog-Beiträge zur Ukraine hier in der Community keine Position erkennen, die sich von der Nato und ihrem Kriegskurs gegen Russland abgrenzt. Putin ist für die, welche meine Beiträge zerfetzen, der größte Friedensgefährder. Ich vermute aber, dass viele Leser sich hier in die Diskussion über die Ukraine nicht einmischen, weil ihnen schlicht und einfach die Informationsbasis und die Sprachkenntnisse fehlen.

Ich finde Ihre Position erbärmlich. Sie sagen ich sei das Spiegelbild der "Nato-Freaks". Aber Ihre Position zur Ukraine verraten sie nicht. Sie verteidigen nur meine Kritiker ohne sich selbst einmal an einer einzigen konkreten Fragen zur Ukraine aus der Deckung zu wagen. Ist es Feigheit oder Faulheit?

RE: Wie schützen wir unser Land vor Putin? | 05.12.2018 | 17:17

@denkzone8

Sie fahren also nach Kaliningrad,

um einen deutschen Philosophen vor der "Tilgung" zu bewahren.

Ist das nicht Sache der Einwohner von Kaliningrad?

Trauen Sie denen das nicht zu?

Müssen da erst Deutsche ran?

Und überhaupt:

Als Pussy Riot in Moskau die größte Kirche der Stadt stürmte

und mit ihrem "Freiheits-Tanz"

Millionen gläubiger Russen schockte.

Wollten Sie da auch nach Moskau fahren,

um sich mit den gläubigen Russen

zu solidarisieren?

RE: Wie schützen wir unser Land vor Putin? | 05.12.2018 | 16:45

@Wilfried Jonas, ich sehe sie schon als Truppenbetreuer in einem Mannschaftszelt einer deutschen Panzereinheit auf dem Weg nach Kiew, wie sie Musik von "Ton Steine Scherben" aus den Lautsprechern wummern lassen, damit die Soldaten das Gefühl bekommen, dass sie für die Freiheit kämpfen, welche "der Russe" den Ukrainern angeblich nehmen will.

Finden Sie es nicht etwas schäbig ihre russophoben Ergüsse mit Rio Reiser zu ummänteln, von dem keine einzige Russland-feindliche Äußerung bekannt ist? Hätte Reiser ein Konzert für die deutsche Truppe an der Front in Litauen gegeben? Auf keinen Fall!

Der von ihnen wiedergegebene Text von Anastasia Dmitruk ist einfach nur wiederlich.

"Die Ratten verstecken sich umsonst, beten,

sie werden in ihrem Blut baden."

Meint sie damit die russisch-orthodoxen Priester, die jetzt der Reihe nach vom ukrainischen Geheimdienst verhört werden, um sie weich zu machen für die ukrainische Zwangs-Einheitskirche?

Nein, vermutlich meint diese "Künstlerin" Alle, die sich der Poroschenko-Diktatur wiedersetzen.

Herr Jonas, kehren Sie um, bevor es zu spät ist!

RE: Wie schützen wir unser Land vor Putin? | 05.12.2018 | 09:07

Würden Sie sich von ihrem Schreibtisch erheben

und ein Flugticket nach Moskau oder Nowosobirsk kaufen

Könnten Sie die Wahrheit erleben.

Und wahrscheinlich würden Sie sich die Haare raufen,

dass sie das Ticket nicht eher gekauft

und statt der Zeitungslektüre, der täglichen

den Russen auf den Mund geschaut

und im O-Ton vernommen,

dass man Jelzin im Geiste immer noch verhaut

und durch immerhin hat Putin viel gewonnen.

RE: Donezk und Lugansk haben gewählt | 15.11.2018 | 09:31

@jr´s china blog - Wer zum Thema Wahlen in den "Volksrepubliken" und meinem Eingangs-Post selbst kein einziges inhaltliches Argument bringt und stattdessen nur mit Gequake im Empörungsstrom mitschwimmen will, wäre gut beraten sich erstmal mit der Materie Ukraine/Volksrepubliken vertraut zu machen, als hier mit starken Wörtern seine Lese- und Denkfaulheit zur Schau zu stellen.